By admin | April 24, 2007 - 6:51 pm

Es gibt einige Möglichkeiten, die man einsetzten kann, um beim Spiel nicht zu leicht durchschaut zu werden. Zum Beispiel einen völligen oder einen halben Bluff, beim check-raisen, versucht man eine free-card zu erhalten und langsam zu spielen das sogenannte slowplay. Es gibt aber auch noch eine andere Taktik, die sich von den eben genannten vollkommen unterscheidet. Diese Taktik nennt man Advertising Plays eine angekündigte Bluffaktion. Man kündigt diese Bluffaction mit der Absicht an, sich selbst zum verlierenden Spieler zu erklären. Mit solchen ehrlichen Mitteln will man die anderen Spieler dazu anzuregen, mehr Action in das Spiel zu bringen, damit Sie bei nächsten Spielen absahnen können. Das ist eine absolut verrückte Methode, denn Sie spielen mit Händen, mit denen Sie normalerweise sicher nicht spielen würden und mit Sicherheit nicht so, dass es der ganze Tisch auch noch sehen kann.

Aber seien Sie vorsichtig Sie sollten diese Taktik wirklich nur anwenden, wenn Sie sicher sind, dass Sie mit denselben Spielern für eine ganze Zeit spielen werden. Es gibt also keinen Grund ein advertising play in der letzten Runde des Abends zu starten, wenn Sie sowieso wissen , dass Sie mit denselben Spielern nicht mehr spielen werden.

Sollten Sie sich also für das advertising play entscheiden, sollten Sie nicht völlig
unüberlegt spielen und bei Händen wie 7-2 unterschiedlicher Farben erhöhen, wenn Sie als erster setztenmüssen. Im Gegenteil. Sie spielen ein solches Spiel am besten,
wenn Sie sich trotzdem eine leichte Chance einräumen können, den Pot vielleicht doch noch zu gewinnen. Die Arten von Händen, die sich eignen, sind die 65s, 76s, Axs und kleine Paare. Wenn Sie also ein ‚advertising play’ machen, gehen Sie recht aggressiv mit Händen um, die Sie so sonst vielleicht niemals spielen würden. Sie können zum Beispiel mit einer dieser Hände erhöhen, wenn Sie selbst als erster setzten müssen. Dann spielen Sie diesen Weg möglichst aggressiv bis zum River. Sie können dies aber genauso gut auch aus einer späten Position heraus machen. Werden Sie beim Bluffen am River erwischt, dann stellen Sie sicher, dass jeder Ihre Hand sieht und man sich daran erinnert wird, wie verrückt Sie gespielt haben.

Wenn Sie den Pot gewinnen, ohne dass Sie Ihre Karten überhaupt zeigen mussten, ist das natürlich noch besser, denn dann können Sie bald wieder das ‚advertising
play’ ausprobieren und haben erneut die Chance den Pot zu gewinnen, in den Sie normalerweise nie eingebunden gewesen wären. Nach einem solch verrücktem Spie sollten Sie aber erst einmal tight spielen und kehren Sie zu Ihrer normalen Spielstrategie zurück. Denn in den Köpfen Ihrer Gegner wird sich das ‚advertising play’ festgesetzt haben und sie werden versuchen gegen Sie zu callen und setzen, wie sie es sonst nie gemacht hätten. So werden Sie in ihrem Hinterkopf immer den Gedanken haben, das Ihre Gegner Spiele gegen Sie spielen werden, die sie sonst nicht gespielt hätten, wenn diese wissen würden, was Sie gegen die
Mitspieler in der Händen haben.

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