By admin | February 10, 2007 - 5:13 pm

Oft kommt es bei Texas Hold’em zu riskanten Spielzügen und spektakulären Bluffs. Durch horrend hohe Einsätze fliegen Spieler oft zu schnell aus einer Partie oder treiben sich allein durch die Tatsache, dass sie mitgehen wollen bzw. müssen in den Ruin.

In den meisten Partien verständigen sich die Pokerspieler daher auf fixe Limits die eingehalten werden müssen. So wird unter anderem verhindert werden, dass ein Spieler der bereits mehr Gewinn eingefahren hat als die anderen oder grundsätzlich mit mehr Buy in ins Spiel gegangen ist extrem hohe Einsätze gibt, um die anderen entweder zu einem All in zu zwingen oder damit so abzuschrecken, dass diese sich genötigt fühlen auszusteigen.

Unter Pokerspielern sind zwei Arten von Limits geläufig:
Die allgemein verbreitete Form ist ein Limit, welches festlegt wie viel ein Spieler pro einzelne Spielphase insgesamt einsetzen darf. Der Spieler muss hierbei nur ein Limit im Bezug auf seinen Gesamtbetrag den er in einer Phase setzt beachten. Beginnt eine neue Spielphase, so ist das Limit wieder bei Null und kann erneut ausgeschöpft werden.
Verständigt man sich beispielsweise auf ein Limit von 30 Euro pro Spielphase, kann nachdem 30 Euro in einem oder mehreren Durchgängen dieser Phase gesetzt wurden der Einsatz nicht weiter erhöhen werden und es muss in die nächste Spielphase übergegangen werden, ohne dass es zu einer weiteren Erhöhung der Einsätze kommt.

Eine andere etwas seltener gespielte Form ist ein Limit welches festlegt, um wie viel ein Spieler pro Einsatz maximal erhöhen darf.
Legt man das Limit beispielsweise auf 10 Euro fest, ist es einem Spieler nicht gestattet einen Einsatz um mehr als 10 Euro pro Durchgang zu vergrößern.

Texas Hold’em Limit reguliert also den Spielverlauf und hält das Ganze in einem von den Spielern bestimmten Rahmen. Dies bietet allen Spielern die Sicherheit, dass die Partie nicht an gewissen Punkten zu unkalkulierbar und riskant wird.
Andererseits haben Limits auch den Nachteil, dass Spieler sich auf eine extrem defensive Spielweise zurückziehen könnten und so eine Partie sehr lange dauern kann.

Um diesen Trend entgegenzuwirken, verständigen sich Pokerspieler oft darauf die Limits mit der Spielzeit in vorher vereinbarten Schritten anzuheben, so dass die Partie später zu einem Ende gezwungen wird, da die Einsätze immer riskanter werden. Dieses Vorgehen ist sehr beliebt, da es für eine immer weiter steigende Spannung zum Ende der Partie sorgt. Spielt man nicht in einem Turnier mit, steigen defensiv ausgerichtete Spieler oft aus bevor es zu sehr hohen Limits kommt um sich abzusichern.

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