By aN | January 10, 2007 - 10:51 am
Posted in Category: Gemeinschaftskarten, Poker Allgemein

Gemeinschaftskarten findet man beim Texas Hold’em oder beim Omaha Hold’em vor. Sie bestehen aus dem Flop (die ersten drei Karten, die auf dem Tisch sind), dem Turn und dem River. Jeder Spieler kann diese Karten für sein Blatt benutzen. Aus den zwei Karten auf der Hand und den Gemeinschaftskarten wird dann das höchste Blatt ermittelt, welches gewinnt.

Ein Beispiel:

Es sind zwei Spieler. Spieler a) hat K3 auf der Hand und Spieler b) 99. Der Flop besteht aus AA3. Würde man jetzt aufhören, würde Spieler b) gewinnen, da sein Doppelpaar AA99 mit dem Kicker 3 höher ist als das Doppelpaar von Spieler a) mit AA33 mit dem Kicker K. Nun Kommen aber als Turn und River noch zwei T dazu. Spieler b) hat nun folgendes Blatt: AATT9 und Spieler a) AATTK. Spieler a) gewinnt damit diese Runde, weil er den höheren Kicker hat.

By aN | - 10:50 am
Posted in Category: Hole Cards, Poker Allgemein

Hole Cards sind das genaue Gegenstück zu den Gemeinschaftskarten. Beim Texas Hold’em sind es genau die zwei Karten, die jeder Spieler verdeckt erhält. Beim Omaha Hold’em sind es genau die zwei Karten, die jeder Spieler sich aus den vier zuvor erhaltenen verdeckten Karten aussucht. Üblicherweise lässt man diese Karten verdeckt auf dem Tisch liegen und vergewissert sich nur gelegentlich – hier bietet sich erfahrenen Pokerspielern die Gelegenheit zu bluffen, einen Bluff zu erkennen oder seine Mitspieler einzuschätzen. Werden im Flop zum Beispiel drei Herzen aufgedeckt und ein Spieler schaut seine Karten an, kann man davon ausgehen, dass er zumindest eine rote Karte hat und er sich nur vergewissert ob es Herz oder Karo ist.

By aN | January 9, 2007 - 7:28 pm
Posted in Category: Draw Poker, Draw Poker Allgemein

Obwohl Draw Poker die wahrscheinlich bekannteste Pokervariante ist, wird sie heutzutage immer weniger gespielt und muss Platz machen für Texas Hold’em & Co. Draw Poker erfreute sich vorallem im Wilden Westen großer Beliebtheit und war die bevorzugte Pokervariante, der harten Burschen bei ihrer allabendlichen Pokerrunde mit Colt im Anschlag. Beim Karten aussteilen kommt es auf die Spieleranzahl an. Bei 4 oder weniger Wettstreitern wird meist mit 32 Blatt gespielt. Bei mehr als 4 Spielern wird häufig zu einem Paket mit 52 Blatt gegriffen. Dies ist aber nicht zwingend, es kann auch mit 2 oder 3 Personen mit 52 Blatt gespielt werden, ganz nach Belieben der Mitspieler. Der Geber der ersten Runde wird durch Austeilen der Karten ermittelt: Derjenige welcher als erster ein Bube ausgeteilt bekommt ist der Glückliche. Das Recht zu geben wechselt dann nach dem Spiel im Uhrzeigersinn.

Nachdem man die einzelnen ausgeteilten Karten, 5 an der Zahl, erhalten hat, werden die restlichen Karten verdeckt als Talon in die Mitte des Spieltisches gelegt. Ziel ist natürlich auch bei dieser Pokervariante die höchste Poker-Kombination zu erhalten, bzw. durch bluffen und Täuschung die anderen Spieler zum Austieg zu bewegen. Der Grundeinsatz wird vor dem Spiel festgelegt und dieser wird auch vor dem Spiel in den Pot (Ante) gelegt. Geht die erste Wettrunde zu Ende kommt es zum Kartentausch (Draw), daher der Name dieser Pokervariante. Dabei sucht sich der Spieler die ihm wertlos erscheinenden Karten aus und tauscht sie gegen neue Karten vom Talon. Abgelegte Karten werden nicht wieder unter den Talon gemischt und dürfen auf keinen Fall wieder aufgenommen werden. Normalerweise können bis zu 4 Karten ausgetauscht werden, doch auch dies ist nur eine Richtlinie, vor dem Spiel kann man sich auch auf 3 oder 5 Karten einigen.

Falls einmal die Karten des Talons nicht ausreichen um alle Spieler mit neuen Karten zu versorgen werden alle aussortierten Karten mit der letzten Karte des Talons (die niemals ausgeben wird) gemischt und danach weiter nach Bedarf ausgeteilt. Nach dem Kartentausch beginnt die zweite Wettrunde. Als erster spricht, wer in der letzten Runde als letztes erhöht hat. Falls keine Erhöhung stattgefunden hat, spricht der Eröffner der ersten Runde.

Nach dem Kartentausch folgt eine zweite Wettrunde. Der Spieler, der in der ersten Wettrunde zuletzt erhöht hat, bzw. falls keine Erhöhung stattgefunden hat, der Eröffner der ersten Wettrunde, muss als erster sprechen. Wenn alle Spieler aussteigen muss der übriggebliebene Gewinner sein Blatt nicht zeigen, wenn er dies nicht wünscht.

Falls nach der zweiten Wettrunde 2 oder mehr Wettstreiter noch im Spiel sind, kommt es zum Showdown, bei dem derjenige der als letztes erhöht hat bzw., falls dies nicht der Fall ist derjenige der die letzte Wettrunde eröffnet hat, seine Hand vollständig vorzeigen muss. Nun folgen alle restlichen Spieler und beginnen ihre Karten ebenfalls aufzudecken. Die höchste Hand gewinnt und erhält den Pot. Wenn Spieler gleichwertige Kombinationen haben wird der Pot unter diesen aufgeteilt. Falls alle Spieler ausser einer folden, gewinnt der übriggebliebene den Pot.

By aN | January 8, 2007 - 7:21 pm
Posted in Category: Poker Allgemein, Wahrscheinlichkeiten

Um den Gewinn maximieren zu können, sollte jeder Pokerspieler sich eine ungefähre Übersicht von Wahrscheinlichkeiten machen. Ein bekanntes Beispiel ist, wenn man vor dem River einen Straight- Draw hat, man also „nur noch“ eine Karte benötigt. Man muss einfach mal sehen, dass man dann nur die Wahrscheinlichkeit von 1 zu 46 hat, dass die Karte kommt. Dies leitet sich daraus ab, dass man zwei Karten auf der Hand hat, die man kennt, und zudem noch die vier Karten aus dem Flop und dem Turn kennt. Insgesamt hat man auf eine Straight nur eine Wahrscheinlichkeit von 0,4%, was – betrachtet man die reine prozentuale Chance- sehr gering ist. Noch extremer wird es, wenn man bedenkt, wie häufig beziehungsweise wie selten man einen Royal Flush, also die beste mögliche Hand hat:

Die Wahrscheinlichkeit liegt nur bei 0,00015%, also verschwindend gering. Rein von den Wahrscheinlichkeiten her ist ein Paar mit Ass und Ass natürlich im Preflop am besten besiedelt. Einer der ganz wichtigen Punkte beim Pokern ist die Berechnung der Chancen, um ein wirklich gutes Blatt zu haben. Was gut ist und was man nicht so gut findet, entscheidet Jeder für sich, aber generell gilt, dass alle Paare im Preflop über 9 gut sind. Des Weiteren sind natürlich auch Bilder suited immer wieder gut, denn man hat somit die Chance auf ein hohes Paar, auf eine Straight und auf einen Flush. Wenn Sie sich also entscheiden wollen beziehungsweise müssen, ob und wie viel Sie setzen, so müssen Sie sich über die Wahrscheinlichkeit im Klaren sein. Es sind ja bekanntlich immer nur sehr wenige Karten, die Einem helfen, das beste Blatt zu bekommen.

Viele Spielende lassen sich durch vermeintlich gute Karten verwirren. Wenn Sie beispielsweise einen König und ein Ass auf der Hand haben, ist das ja ein vermeintlich gutes Blatt, denn Sie haben mit zwei Karten die Chance auf ein hohes Pärchen, hätten im Zweifel einen sehr guten Kicker und zudem auch noch die Chance auf eine Straight. Doch wenn im Flop jetzt beispielsweise eine zwei, eine sieben und ein Bube kommen, so ist ihr Blatt möglicherweise wertlos, denn bei mehreren Spielern am Tisch ist die Wahrscheinlichkeit schon hoch, dass irgendeiner ein Paar hat. Jetzt sollten Sie vorsichtig sein mit dem Setzen, denn es sind nur noch zwei Karten, die aufgedeckt werden:

Beim Turn haben Sie die Wahrscheinlichkeit von 6 zu 47 und beim River von 6 zu 46. Kommt weder ein Ass noch ein König, so hatten Sie zwar ein gutes Blatt, aber jemand Anderes gewinnt. Dies kann immer mal passieren, nur sollten Sie dann in solch einem Fall nicht allzu viel bezahlt haben, weil Sie die ganze Zeit dachten, dass Sie ja ein so gutes Blatt haben. Beim Pokern müssen Sie immer bedenken, dass meist ein Paar gewinnt, egal wie hoch es ist. Und wenn Sie nach dem River keines haben, dann haben Sie in aller Regel auch keine gute Karten.

By aN | January 7, 2007 - 1:15 pm
Posted in Category: Poker Allgemein, Pokerschule

Poker gilt in Deutschland als Glücksspiel und das Glück kann man bekanntlich ja nicht beeinflussen, doch beim Poker kommt es noch auf etwas Anderes an:

Das Können des einzelnen Spielers. Man spielt beim Poker nicht nur mit den Karten, sondern auch mit dem Gegner. Durch geschicktes Spielen oder Nicht- Spielen von Blättern kann man die Gewinnchance schon um ein Vielfaches anheben. Hat man sich entschieden, mit dem Blatt, was man auf der Hand hat, mitzugehen, so geht es nun darum, den Gegner entweder auszubluffen, wenn man nichts Gutes auf der Hand hat, oder aber ihn zum Mitgehen zu animieren, insofern man sich seiner Hand sicher ist und möglichst viel Gewinn rausholen möchte.
Bluffen macht man in der Regel, indem man sehr viel einsetzt und somit vortäuscht, dass man eine sehr gute Hand besitzt.

All diese Feinheiten kann man natürlich erlernen, doch wie so oft ist es im Leben so, dass man es am Besten lernt, wenn man es einfach macht. Dafür gibt es so genannte Pokerschulen. Bei fast allen großen Anbietern gibt es die Möglichkeit, mit Spielgeld zu spielen. Wenn man das Geld verloren hat, kann man es sich problemlos und kostenlos wieder aufladen. Erst wenn man dann eine gewisse Übung hat, sollte man sich Geld aufladen und an den Echtgeld- Tischen spielen. Auf den Seiten der großen Poker- Anbieter gibt es logischerweise auch Erklärungen zu den Regeln, Tipps zu verschiedenen Strategien und vieles mehr. Um an der Pokerschule von PartyPoker, diese Seite nehmen wir mal als Beispiel für eine ganze Palette von Pokerschulen, teilnehmen zu können, muss man nicht viel machen.

Pokerschulen und Poker Anbieter:

Pokerschule der Pokergame Community

EverestPoker Schule

Pokerstars Pokerschule

Auf der Seite befindet sich ein Download, diesen muss man betätigen und sich somit die kostenlose Software runterladen, die man dann auf seinem PC installieren muss. Wenn man diesen Vorgang abgeschlossen hat, kann man bequem und leicht an die Spieltische gelangen und das Pokern erlernen. Für diesen Prozess sollten Sie sich wie gesagt Zeit nehmen, denn man kann beim Pokern sehr viel Geld gewinnen, doch es geht auch schnell, dass man es verliert, wenn man Anfängerfehler macht und die Regeln nicht genau kennt. Wer sich fragt, was man denn falsch machen kann, soll sich das folgende Beispiel, was man häufig in den Pokerschulen findet, vor Augen führen:

Bei den meisten Anbietern im Texas Hold’Em ist eine Straight Around the Corner nicht gültig. Das bedeutet, dass Sie zum Beispiel eine „Straße“, es ist ja eben durch die eben angesprochen Regel keine, von König bis zur 4 haben. Solche Fehler kann man sehr teuer bezahlen, denn man ist sich in dem Moment siegessicher und erhöht den Einsatz immer, doch letztlich verliert man alles. Aus diesem Grund: Such dir als Anfänger eine geeignete Pokerschule im Internet, bei der du alles ausprobieren kannst und das Spielen beim Spielen lernen kannst. Das Lesen von Büchern ist sicherlich nicht schädlich, hat aber bei weitem nicht den Erfolg wie das Ausprobieren an den Tischen.

By aN | - 1:09 pm
Posted in Category: Poker Allgemein, Poker Anbieter

Poker ist ein Kartenspiel, bei dem es zum einen auf das gewisse Quäntchen Glück ankommt, denn mit schlechten Karten verliert auch der beste Spieler. Auf der anderen Seite kommt es beim Pokern aber auch auf ein Geschick und ein Können an. Seit Kurzem hat das Pokerspiel auch das Internet erobert und wird hier immer mehr zum Zeitvertreib Nummer Eins. Bei unzähligen Seiten kann man online pokern, hierbei wird zwischen Spielgeld und echtem Geld unterschieden. In der Folge finden Sie eine kurze Auflistung der großen Poker- Seiten, bei fast jeder gibt es einen Bonus für das Anmelden, den man dann auf der Seite wieder einsetzen kann.

Der derzeit größte Anbieter im Bereich des Online- Pokerns ist Party-Poker.net. Auch hier kann man mit Spielgeld beginnen, wenn man beim Pokern noch nicht so geübt ist und lieber noch kein richtiges Geld einsetzen möchte. Spielt man mit echtem Geld, möchte aber noch nicht zu viel riskieren, so hat man die Möglichkeit, in der Beginnerzone zu spielen. Hier können die Neuanmelder für 45 Tage spielen. Die Stakes beginnen sehr gering- die Blinds liegen bei 0,02$ und 0,05$. Des Weiteren gibt es auch einen Willkommensbonus, dieser liegt bei 20% des eingezahlten Betrages.

Ein weiterer großer Anbieter ist Titan Poker. Hier gibt es einen sensationellen Erstbonus von 100%, maximal kann man bis zu 500€ Bonus bekommen. Dieser Poker- Raum hat schon einige der größten Turniere veranstaltet, der Preis- Pool lag hier teilweise bei über 1,3 Millionen Dollar. Für Neuanmelder ist oft auch die Thematik der Freeroll- Turniere von Bedeutung. Man spielt hierbei mit Spielgeld, kann aber echtes Geld gewinnen. Titan Poker veranstaltet jede Woche solche Turniere im Gesamtwert von 1000€.

Auf EverestPoker.net hat man ebenfalls die Möglichkeit, sein Poker- Können unter Beweis zu stellen, ohne dabei mit anderen Menschen am selben Tisch sitzen zu müssen. Europoker ist ein mehrsprachiger Anbieter, dessen Zielgruppe somit immens groß ist. Bei Europoker gibt es die üblichen Boni, wenn man sich Geld auflädt. Auch Freeroll- Turniere gehören zur breiten Palette des Angebotes dieses noch sehr jungen Anbieters. Ein letzter enormer Vorteil von Europoker ist, dass man auch mit Linux und Mac pokern kann. Dies hat den Grund, dass Europoker im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern über Java funktioniert.

Ebenfalls sehr angesehen bei den Online- Poker- Spielern ist der Anbieter Pacific Poker. Hier beginnen die Stakes bei 1$ und 2$, was für Neuanmelder sicherlich erst einmal recht hoch ist. Man bekommt bei diesem Anbieter durchgehend 25% Bonus auf alle Einzahlungen- wenn man sich also 100$ aufladen möchte, so werden einem 125$ gutgeschrieben. Ein großer Vorteil der Seite ist der einfache und schnelle Download der Software, die man bei jedem Anbieter benötigt, um am Pokern teilnehmen zu können. Das Herunterladen der Software ist natürlich kostenlos. Last but not least sei noch erwähnt, dass Pacific Poker ebenfalls Freeroll- Turniere anbietet.

Wie man sieht ist das Angebot vorhanden und auch die Nachfrage seitens der Gesellschaft wächst stetig an. Immer mehr Menschen, das war anfangs ja schon erwähnt, tummeln sich auf einer der oben angesprochenen Seiten und verbringen die Zeit mit dem Online- Pokern.

By aN | - 1:04 pm
Posted in Category: 7 Card Stud Poker, Poker Regeln

Ante, Deal und BringIn. In den meisten Runden, in den 7 Card Stud gespielt wird, wird von jedem Spieler ein Ante gefordert, bevor er überhaupt Karten bekommt. Hat er diesen getätigt, bekommt er drei Karten vom Dealer gegeben. Eine hiervon wird aufgedeckt, die anderen Beiden haben das Bild nach unten, sodass man nicht einsehen kann, was die Karte für eine Wertigkeit hat. Die aufgedeckte Karte nennt sich Doorcard. Der Spieler, der die niedrigste Doorcard besitzt, fängt an zu setzen.

Dieser gesetzte Betrag wird als BringIn bezeichnet. Für den Fall, dass zwei oder mehr Spieler die niedrigste DoorCard haben, so entscheidet der Wert der Spielfarbe. Die Reihenfolge der Spielkarten in Bezug auf ihre Wertigkeiten ist die Übliche: Pik, Herz, Caro und dann Kreuz. Nachdem dieser Prozess des Setzens beziehungsweise des Aussteigens abgeschlossen ist, kommen die 4th Street bis hin zu 6th Street. Diese drei Runden sind vom Ablauf sehr ähnlich: In jeder der drei Runden erhält jeder Spieler eine weitere Karte, die er aufgedeckt vor sich gelegt bekommt. Hier bestimmt jedoch nicht mehr die niedrigste DoorCard, wer als Erstes setzen darf, sondern das beste Blatt.

Im Gegensatz zum Texas Hold‘ Em gibt es bei der 7 Card Stud keine große Bedeutung der Position, an der man sitzt. Dies findet darin Beleg, dass sich die Position jede Runde ändern kann, das das Kriterium jedes Mal ein Anderes ist. Zwischen den einzelnen Runden gibt es, so steht es ja bereits im vorigem Absatz, keine großen Unterschiede, doch einer der wenigen Unterschiede, sollte hier auf jeden Fall Erwähnung finden:
Ab der 5th Street sind die Limits höher. Spielt man also ein Spiel mit 5$ und 10$, darf bei der dritten und vierten Straße um 5$ je Einsatz erhöht werden. Bei der fünften, bei der sechsten und bei der siebten Straße darf um 10$ je Einsatz erhöht werden, sodass diese Straßen vom Einsatz her schon sehr viel teurer werden können. Die siebte und letzte Karte erhält jeder Spieler wieder verdeckt ausgeteilt- insgesamt hat also jeder Spieler jetzt drei verdeckte Karten und zudem noch vier Karten, die aufgedeckt sind. Auch nach der siebten Karte gibt es wieder eine Einsatzrunde, wobei der Spieler anfängt, der die höchsten aufgedeckten Karten hat. Sind nach der siebten Runde zwei oder mehr Spieler übrig, so gibt es den geliebten Showdown. Der Showdown macht das 7 Card Stud zu etwas Besonderem, da beide Spieler nicht mal ihr eigenes Blatt genau kennen, geschweige denn das Blatt des Gegenüber.

Der Gewinner nach dem Aufdecken ist der Spieler, der die besten fünf Karten hat. Es gilt die standardisierte Beste-Fünf-Karten-Regel, man kann also beispielsweise nicht drei Paare haben, denn dafür bräuchte man sechs Karten. Das 7 Card Stud- Spiel hat ein bisschen an Boden verloren, denn das Texas Hold‘ Em ist mittlerweile die beliebteste Variante des Pokerns. Früher hat man diese gar nicht gespielt, sondern ausschließlich mit der hier beschriebenen 7 Card- Stud- Version gespielt.

By aN | January 5, 2007 - 11:40 pm

Texas Hold‘ Em diesen Begriff hört man immer wieder, wenn man heutzutage an das Pokern denkt.
Egal, wo gespielt wird, es wird in aller Regel nach dieser Variante gepokert.
So zum Beispiel bei den unzähligen Angeboten, die man im Internet findet. Doch auch an Tischen, an denen man seinen Gegenspielern gegenüber sitzt, wird schon lange nicht mehr nach der 7 Card Stud- Methode gespielt, sondern eben nach der Variante des Texas Hold‘ Em.
Dies ist prinzipiell schade, denn die Variante des 7 Card Stud hat viele positive Eigenschaften, die viele Spieler auch nach wie vor zu schätzen wissen. So ist zum Beispiel für viele Menschen der so genannte Showdown von Bedeutung, was in Sachen Spannung kaum zu überbieten ist. Auch die Tatsache, dass man nicht alle Karten gleich aufgedeckt bekommt, bringt einen gewissen Reiz mit sich. Von seinen insgesamt sieben Karten kennt man bis zum Schluss nur vier Karten, was bedeutet, dass man nur knapp über die Hälfte der Karten einzuschätzen weiß.

Wie beim Texas Hold‘ Em auch ist der entscheidende Moment der Augenblick nachdem man die Karten ausgegeben bekommen hat.
Hier muss man sich entscheiden, ob man mit dem Blatt weiterspielen möchte oder aber ob man seinen Ante, den man ja vorher schon bezahlen musste, aufgibt. Sehr viele Spieler hängen an ihrem geleisteten Ante, was letztlich sehr gefährlich ist. Gefährlich darum, weil man sich gegebenenfalls in etwas reinsteigert und immer mehr Geld in das Blatt steckt, obwohl man möglicherweise schon ein sehr schlechtes Ausgangsblatt hatte.

Beachten Sie immer einen Grundsatz: "Antes sind ein sehr kleiner Einsatz, Sie können sich davon einige leisten, doch 7th Street Verluste sind Verluste, die Spieler mit einem etwas kleinerem finanziellem Spielraum aus dem Rennen werfen können".
Was das Fällen dieser Entscheidung angeht, unterscheidet sich die 7 Card Stud- Methode auch nicht wesentlich von der Texas Hold‘ Em- Variante: In jedem Spiel muss man nach Ausgabe des Blattes entscheiden, ob man die Karten für spielenswert hält oder lieber das Blatt aufgibt und foldet.
Geschichtlich gesehen hat die 7 Card- Stud- Version einen sehr hohen Stellenwert, denn früher wurde nur nach dieser Variante gespielt. Um genau zu sein wurde nicht exakt nach der Methode gepokert, denn damals spielte man 5 Card- Stud, wobei die Regeln identisch sind. Einziger Unterschied ist wie der Name schon sagt, dass man nicht sieben Karten ausgehändigt bekommt, sondern nur fünf.
Das Pokerspiel, wie wir es heute aus dem Fernsehen und aus dem Internet kennen, findet seinen Ursprung also in der hier vorgestellten Variante. Auch wenn es natürlicherweise immer noch Spieler gibt, die die 7 Card- Stud- Methode bevorzugen: die Wachablösung im Poker hat statt gefunden – heute regiert das Texas Hold‘ Em die Welt des Kartenspiels. Spätestens durch das Übertragen von Texas Hold‘ Em- Turnieren im Fernsehen ist den meisten neuen Spielern die 7 Card- Stud- Methode kein Begriff mehr.

By aN | January 4, 2007 - 7:54 pm
Posted in Category: 7 Card Stud Poker, Poker Strategien

Es gibt zwischen dem Texas Hold’ Em und dem 7 Card Stud viele Unterschiede, doch eine Sache ist bei Beiden identisch: Man braucht eine Strategie, wenn man in das Spiel geht, zudem muss man genau wissen, bei welchen Karten man weitergehen sollte und bei welchen Karten man lieber folden sollte.

Was du immer spielen solltest, sind die so genannten Rolled up Trips. Das bedeutet aus dem Fachjargon übersetzt, dass du drei Karten von einer Art hast. Eine andere Begrifflichkeit hierfür ist Three of a Kind. Mit diesem Blatt hast du eine sehr hohe Gewinnchance, egal was in den anderen Streets noch kommen wird. Du solltest allgemein daran interessiert sein, nicht zu schnell zu spielen, denn es sollen nach
Möglichkeit ja nicht alle sofort aussteigen. Doch auch die Gegenposition ist nicht zu verachten: Wenn du es allzu langsam angehen lässt und überhaupt niemanden aus dem Spiel bekommst, läufst du Gefahr, dass noch jemand am Tisch eine Straight oder einen Flush bekommt, was für dich dann einer Niederlage gleich kommen würde.
Auch immer ein gutes Blatt sind die so genannten Top Pairs. Top Pairs sind im Allgemeinen alle Paare über der Neun. Wenn du ein solches Blatt hast, musst du das Ziel haben, dass möglichst viele Mitspieler aussteigen- dies erreichest du durch aggressives Raisen des Einsatzes.
Du hast etwas Gutes auf der Hand, aber wenn du es zu langsam spielst, gehst du das Risiko ein, dass jemand anderes am Tisch zwei Paare, einen Drilling, einen Flush oder eine Straight bekommt- und tritt dieser Fall ein, so ist dein hohes Paar wertlos. Und auch hier wieder die Gegenposition:

Sei vorsichtig und lass dich nicht von einem hohem Paar blenden. Solltest du ein Buben- Paar auf der Hand haben, heißt das noch lange nicht, dass du das beste Blatt hast. Einer der Mitspieler kann zum Beispiel schlichtweg ein Damen- Paar auf der Hand haben und schon hast du durch das niedrigere Paar verloren. Hier gilt es also die richtige Mischung aus vorsichtigem und aggressivem Spiel zu finden.

Grundsatz ist und bleibt aber:
Umso mehr Spieler im Spiel sind, desto riskanter ist dein Spiel mit dem einem hohen Paar. Ein riskantes, aber ein gutes Blatt ist das Three to a Flush- Blatt. Riskant deswegen, weil es erst mal gut aussieht, aber eben noch nicht viel beziehungsweise gar nichts Wert ist. Mach nicht den Fehler und raise zu stark, denn wenn ein Mitspieler von dir möglicherweise schon ein hohes Paar auf der Hand hat, kann es zum Re- Raise kommen. Das bedeutet, dass deine Erhöhung noch mal erhöht wird, was das Spiel schnell sehr teuer macht. Und bedenke: Bisher hast du nur den F
lush-
Draw,
also die Möglichkeit, dass der Flush kommt. Ähnlich verhält es sich beim 3-to-a-straight- Blatt: Auch dieses solltest du nicht überschätzen, denn dir fehlen bestimmte Karten, die jeweils nur viermal im Deck enthalten sind. Bei der Möglichkeit zur Straight verhält es sich jedoch noch ein bisschen anders: Wenn du beispielsweise
die 9, die 10 und den Buben hälst, dann würde dir eine 8 und eine Dame helfen. Du hast also 8 Karten, die potenziell gut wären. Das ist immerhin doppelt soviel, als wenn du die 9, die 10 und die Dame hättest, denn hier hilft nur noch einer der vier Buben.

By aN | - 12:18 pm

Pokern gilt in Deutschland als Glücksspiel, das ist uns Allen bekannt. Doch Pokern hat auch eine ganze Menge mit Können und Kompetenz zu tun. Man kann zum Einen die Chancen von seinen Karten auf ein gutes Blatt errechnen. Wenn man dies in Perfektion beherrscht, geht man meist nur in den Fällen mit, wo man wirklich gute Chancen hat, das Spiel auch für sich entscheiden zu können. Des Weiteren hat man aber auch die Möglichkeit, den Gegner zu beeinflussen.

Es gilt bei diesem Kartenspiel nicht umsonst der Spruch „Man spielt beim Pokern nicht mit den Karten, sondern mit dem Gegner“. Durch geschicktes Raisen, Checke oder Callen kannst du den Gegner beeinflussen, ihn etwas glauben lassen, was du möchtest, dass er es glaubt. Doch Vorsicht:

All diese Dinge, die auf dich zutreffen, kann dein Gegner auch mit dir machen. Achte genau auf die Handlungen von deinem Gegenüber. Wie verhält sich der Gegner, wenn er etwas Gutes auf der Hand hat? Checkt er nur oder raist er gleich aggressiv? Das sind Fragen, die dir keiner beantworten kann, die Lösungen musst du im Laufe des Spiels finden und dann dein Wissen ausspielen. Machen wir die Theorie mal zur Praxis:

Es gibt viele Spieler, die, sobald Sie etwas Gutes auf der Hand haben, gleich sehr viel setzen. Dies kann zum Einen die Folge haben, dass die anderen mitgehen und man den Pot dann gut in die Höhe getrieben hat. Auf der anderen Seite kann es aber auch sein, dass auf einmal alle raus gehen, weil sie vermuten, dass du etwas sehr Gutes auf der Hand hast und dann hast du die Runde zwar gewonnen, aber der Pot war nicht unbedingt von besonderer Größe. Deshalb gibt es auch viele Spieler, die was Gutes auf der Hand haben, aber nur checken und hoffen, dass Jemand Anderes erhöht. Diesen Betrag kannst du dann entweder callen und sogar nochmal raisen, denn dann hat der Gegenüber angebissen. Es liegt in der Natur des Menschen, dass man dann nicht mehr raus gehen möchte, wenn man schon recht viel investiert hat. Achte bei jeder Hand deines Gegners auf sein Verhalten.

Du wirst schnell merken, welche Taktik er fährt und dann kannst du ihn konsequent ausspielen. Umgekehrt solltet du es bei dir auch mal machen: Variiere dein Spiel, denn sonst bist auch du sehr durchsichtig und die anderen Spieler am Tisch können immer antizipieren, wann du etwas Gutes hast und wann du bluffen willst. Körpersprache analysieren, das ist etwas, was Poker zu dem macht, was es ist. Bei den meisten Menschen sieht man in den Augen, am Mund oder an anderen Bewegungen, ob sie bluffen. Deshalb haben sehr viele professionelle Pokerspieler auch Sonnenbrillen und sonstige Verkleidung beim Spiel an- sie wollen eben nicht, dass man sie analysieren kann. Übertreibst du es bei guten Karten jedoch auch nicht dem passivem Spiel, denn wenn zu viele Mitspieler drin bleiben, dann kann es auch schnell sein, dass jemand Anderes was Besseres bekommt als du, so zum Beispiel zwei Pärchen und du hast nur eins.

 

Wichtiger Hinweis:
Aufgrund des GlücksspielStaatsvertrag (GlüStV) vom 1.1.2008 ist es für Bürger aus Deutschland verboten an Online Poker oder anderen Glückspielen teilzunehmen.

Pokern