By aN | January 11, 2007 - 8:25 pm
Posted in Category: Pochen, Pochen allgemein

Pochen ist eigentlich keine Pokervariante. Vielmehr ist es der Ursprung von Poker und dessen Varianten. So ist Pochen ein sehr altes Kartenspiel, was von fränzösischen Auswanderern (dort “Poqueâ€? genannte) nach Amerika kam. Dort entwickelte sich dann aus Pochen das Pokerspiel (to poke = auf deutsch pochen). Erstmals fand Poque Erwähnung 1441 in Straßburg.

Die Spielregeln:

Pochen ist für drei bis sechs Personen ausgelegt, normalerweise spielt man mit französischen Spielkarten, es können aber auch deutsche Spielkarten verwendet werden. Man spielt mit einem Paket von 32 oder 52 Karten.
Um Pochen zu spielen benötigt man ebenfalls ein sogenanntes Pochbrett, welches die Einsätze für Ass, König, Dame, Bube, Zehn, Maiage, Sequenz und Poch aufnimmt. Bevor es los geht wird von jedem Spieler eine Marke in jedes Feld des Brettes gesetzt. Anschließend erhält jeder Spieler 5 Karten. Dann wird eine Karte vom Talon aufgedeckt, sie bestimmt die Farbe des Trumpfes ( auch Atout genannt). Nach dem Teilen folgt das sogenannte Melden bzw. Ansagen der Figuren: Alle Spieler die ein Trumpf angefangen von der 10 bis zum Ass haben, ziehen den Betrag, des entsprechenden Brettfaches ein und zeigen den anderen Spielern Ihre Trumpfkarte.

Falls ein Spieler Trumpf-König UND Trumpf-Dame besitzt erhählt er neben den Inhalten der entsprechenden Brettfächer auch den Einsatz für die Mariage (auf deutsch: Hochzeit) Wenn ein Spieler Trumpf-Neun, Trumpf-Acht, Trumpf-Sieben vorzuweisen hat, bekommt er der Inhalt des Feldes Sequenz.

Einsätze der Felder die nicht nicht geleert werden, verbleiben bis zur nächsten Runde, wobei die Einsätze der nächsten Runde dann noch dazu kommen. So kann es dann passieren das sich in einem Feld eine große Menge an Marken ansammelt, wodurch schon etwas Spannung ins Spiel kommt. Anschließend kommt es erst zum sogenannten Pochen, das im Grunde einem Pokerspiel entspricht jedoch noch nicht so komplex aufgebaut ist.
Wer zwei oder mehr Karten vom gleichen Rang besitzt (auch Kunststück genannt) darf pochen, was er auch sogleich kundtut.(“Ich pocheâ€?). Jetzt setzt er eine beliebige Zahl an Marken in das Pochfeld des Brettes.

Wer nun meint ein besseres Kunststück zu besitzen kann nun sagen: “Ich halte!â€? Er muss nun die gleiche Anzahl an Marken setzen. Wenn er will kann er im selben Zug auch gleich noch “nachpochenâ€?, also den Einsatz erhöhen. So geht es nun reihum weiter, wie beim Poker, wer meint nicht mithalten zu können passt und steigt somit aus dem Pochen - zumindest in dieser Runde – aus. Das am niedrigst gewertete Kunststück sind Paare (zwei Gleiche) gefolgt von Gedritte (drei Gleiche), das höchst gewertete sind Gevierte ( vier Gleiche). Der Kartenrang entscheidet wenn es zu gleichartigen Kunststücken kommt. Wenn es zu gleichen Paaren kommt, gewinnt derjenige welcher die Trumpffarbe in seinem Paar hat. Wie beim Poker kann man auch beim Pochen den Inhalt des Poch-Feldes gewinnen wenn alle anderen Spieler aussteigen, man braucht dann sein Blatt nicht vorzuzeigen.

Auf die Poch-Phase folgt das Ausspielen. Wer als Gewinner aus der Poch-Phase hervorgegangen ist beginnt und spielt eine beliebige Karte aus. Derjenige der nun die im Range nächsthöhere Karte derselben Farbe besitzt, legt diese auf die ausgespielte Karte. So wird fortgefahren bis die Kette mit dem entsprechenden Ass vervollständigt wird oder kein Spieler mehr eine passende Karte besitzt.

Derjenige der die letzte Karte gelegt hat, darf nun mit einer beliebigen Karte, eine neue Kette beginnen. So wird weiterverfahren bis ein Spieler alle seine Karten ausgespielt hat und somit gewonnen hat. Jetzt müssen alle Spieler Marken in der Anzahl Ihrer auf der Hand befindlichen Karten dem Gewinner überreichen.

By aN | January 10, 2007 - 10:53 am
Posted in Category: Bet Frequency, Poker Allgemein

Die so genannte „Bet Frequency“ beschreibt, ob ein Spieler „tight“ oder „loose“ spielt. Ein tighter Spieler ist wenig Risikobereit und spielt wenig Starthände bevor er floppt (Flop: die ersten drei Gemeinschaftskarten bei Texas Hold’em bzw. die zweite Einsatzrunde; ein Spieler floppt bedeutet, dass er mit diesen drei Karten und den zwei Karten auf der Hand – den Starthänden (die ersten werden Starthände genannt, danach sind es die Hole Cards) - ein Blatt „trifft“).

Spielt ein Spieler loose, so spielt er viele Blätter. Die Wettfrequenz wird in Prozent gemessen. Je niedriger diese Prozentzahl ist, desto tighter ist der Spieler. Der normale Prozentsatz eines tighten Spielers schwankt zwischen 20 und 30% und ist eher niedriger als höher. Alles darüber bezeichnet man schon als loosen Spieler. Auf lange Sicht heißt es, sollte man an einem großen Pokertisch mit acht bis zehn Spielern (longhand Spiele) eher tight spielen. Das heißt selektiv aber aggressiv. Die Bet Frequency ist also nur bei longhand Spielen interessant. Bei shorthand Spielen, das heißt an Tischen mit sechs Spielern oder weniger, genauso wie beim online Poker kann man auch mit einer loosen Spielweise hohe Gewinne erzielen. Beim online Poker ist es sogar so, dass die meisten Spieler eine Bet Frequency von ca. 80% haben.

Gemeinschaftskarten findet man beim Texas Hold’em oder beim Omaha Hold’em vor. Sie bestehen aus dem Flop (die ersten drei Karten, die auf dem Tisch sind), dem Turn und dem River. Jeder Spieler kann diese Karten für sein Blatt benutzen. Aus den zwei Karten auf der Hand und den Gemeinschaftskarten wird dann das höchste Blatt ermittelt, welches gewinnt.

Ein Beispiel:

Es sind zwei Spieler. Spieler a) hat K3 auf der Hand und Spieler b) 99. Der Flop besteht aus AA3. Würde man jetzt aufhören, würde Spieler b) gewinnen, da sein Doppelpaar AA99 mit dem Kicker 3 höher ist als das Doppelpaar von Spieler a) mit AA33 mit dem Kicker K. Nun Kommen aber als Turn und River noch zwei T dazu. Spieler b) hat nun folgendes Blatt: AATT9 und Spieler a) AATTK. Spieler a) gewinnt damit diese Runde, weil er den höheren Kicker hat.

By aN | - 10:50 am
Posted in Category: Hole Cards, Poker Allgemein

Hole Cards sind das genaue Gegenstück zu den Gemeinschaftskarten. Beim Texas Hold’em sind es genau die zwei Karten, die jeder Spieler verdeckt erhält. Beim Omaha Hold’em sind es genau die zwei Karten, die jeder Spieler sich aus den vier zuvor erhaltenen verdeckten Karten aussucht. Üblicherweise lässt man diese Karten verdeckt auf dem Tisch liegen und vergewissert sich nur gelegentlich – hier bietet sich erfahrenen Pokerspielern die Gelegenheit zu bluffen, einen Bluff zu erkennen oder seine Mitspieler einzuschätzen. Werden im Flop zum Beispiel drei Herzen aufgedeckt und ein Spieler schaut seine Karten an, kann man davon ausgehen, dass er zumindest eine rote Karte hat und er sich nur vergewissert ob es Herz oder Karo ist.

By aN | January 9, 2007 - 7:28 pm
Posted in Category: Draw Poker, Draw Poker Allgemein

Obwohl Draw Poker die wahrscheinlich bekannteste Pokervariante ist, wird sie heutzutage immer weniger gespielt und muss Platz machen für Texas Hold’em & Co. Draw Poker erfreute sich vorallem im Wilden Westen großer Beliebtheit und war die bevorzugte Pokervariante, der harten Burschen bei ihrer allabendlichen Pokerrunde mit Colt im Anschlag. Beim Karten aussteilen kommt es auf die Spieleranzahl an. Bei 4 oder weniger Wettstreitern wird meist mit 32 Blatt gespielt. Bei mehr als 4 Spielern wird häufig zu einem Paket mit 52 Blatt gegriffen. Dies ist aber nicht zwingend, es kann auch mit 2 oder 3 Personen mit 52 Blatt gespielt werden, ganz nach Belieben der Mitspieler. Der Geber der ersten Runde wird durch Austeilen der Karten ermittelt: Derjenige welcher als erster ein Bube ausgeteilt bekommt ist der Glückliche. Das Recht zu geben wechselt dann nach dem Spiel im Uhrzeigersinn.

Nachdem man die einzelnen ausgeteilten Karten, 5 an der Zahl, erhalten hat, werden die restlichen Karten verdeckt als Talon in die Mitte des Spieltisches gelegt. Ziel ist natürlich auch bei dieser Pokervariante die höchste Poker-Kombination zu erhalten, bzw. durch bluffen und Täuschung die anderen Spieler zum Austieg zu bewegen. Der Grundeinsatz wird vor dem Spiel festgelegt und dieser wird auch vor dem Spiel in den Pot (Ante) gelegt. Geht die erste Wettrunde zu Ende kommt es zum Kartentausch (Draw), daher der Name dieser Pokervariante. Dabei sucht sich der Spieler die ihm wertlos erscheinenden Karten aus und tauscht sie gegen neue Karten vom Talon. Abgelegte Karten werden nicht wieder unter den Talon gemischt und dürfen auf keinen Fall wieder aufgenommen werden. Normalerweise können bis zu 4 Karten ausgetauscht werden, doch auch dies ist nur eine Richtlinie, vor dem Spiel kann man sich auch auf 3 oder 5 Karten einigen.

Falls einmal die Karten des Talons nicht ausreichen um alle Spieler mit neuen Karten zu versorgen werden alle aussortierten Karten mit der letzten Karte des Talons (die niemals ausgeben wird) gemischt und danach weiter nach Bedarf ausgeteilt. Nach dem Kartentausch beginnt die zweite Wettrunde. Als erster spricht, wer in der letzten Runde als letztes erhöht hat. Falls keine Erhöhung stattgefunden hat, spricht der Eröffner der ersten Runde.

Nach dem Kartentausch folgt eine zweite Wettrunde. Der Spieler, der in der ersten Wettrunde zuletzt erhöht hat, bzw. falls keine Erhöhung stattgefunden hat, der Eröffner der ersten Wettrunde, muss als erster sprechen. Wenn alle Spieler aussteigen muss der übriggebliebene Gewinner sein Blatt nicht zeigen, wenn er dies nicht wünscht.

Falls nach der zweiten Wettrunde 2 oder mehr Wettstreiter noch im Spiel sind, kommt es zum Showdown, bei dem derjenige der als letztes erhöht hat bzw., falls dies nicht der Fall ist derjenige der die letzte Wettrunde eröffnet hat, seine Hand vollständig vorzeigen muss. Nun folgen alle restlichen Spieler und beginnen ihre Karten ebenfalls aufzudecken. Die höchste Hand gewinnt und erhält den Pot. Wenn Spieler gleichwertige Kombinationen haben wird der Pot unter diesen aufgeteilt. Falls alle Spieler ausser einer folden, gewinnt der übriggebliebene den Pot.

By aN | January 8, 2007 - 7:21 pm
Posted in Category: Poker Allgemein, Wahrscheinlichkeiten

Um den Gewinn maximieren zu können, sollte jeder Pokerspieler sich eine ungefähre Übersicht von Wahrscheinlichkeiten machen. Ein bekanntes Beispiel ist, wenn man vor dem River einen Straight- Draw hat, man also „nur noch“ eine Karte benötigt. Man muss einfach mal sehen, dass man dann nur die Wahrscheinlichkeit von 1 zu 46 hat, dass die Karte kommt. Dies leitet sich daraus ab, dass man zwei Karten auf der Hand hat, die man kennt, und zudem noch die vier Karten aus dem Flop und dem Turn kennt. Insgesamt hat man auf eine Straight nur eine Wahrscheinlichkeit von 0,4%, was – betrachtet man die reine prozentuale Chance- sehr gering ist. Noch extremer wird es, wenn man bedenkt, wie häufig beziehungsweise wie selten man einen Royal Flush, also die beste mögliche Hand hat:

Die Wahrscheinlichkeit liegt nur bei 0,00015%, also verschwindend gering. Rein von den Wahrscheinlichkeiten her ist ein Paar mit Ass und Ass natürlich im Preflop am besten besiedelt. Einer der ganz wichtigen Punkte beim Pokern ist die Berechnung der Chancen, um ein wirklich gutes Blatt zu haben. Was gut ist und was man nicht so gut findet, entscheidet Jeder für sich, aber generell gilt, dass alle Paare im Preflop über 9 gut sind. Des Weiteren sind natürlich auch Bilder suited immer wieder gut, denn man hat somit die Chance auf ein hohes Paar, auf eine Straight und auf einen Flush. Wenn Sie sich also entscheiden wollen beziehungsweise müssen, ob und wie viel Sie setzen, so müssen Sie sich über die Wahrscheinlichkeit im Klaren sein. Es sind ja bekanntlich immer nur sehr wenige Karten, die Einem helfen, das beste Blatt zu bekommen.

Viele Spielende lassen sich durch vermeintlich gute Karten verwirren. Wenn Sie beispielsweise einen König und ein Ass auf der Hand haben, ist das ja ein vermeintlich gutes Blatt, denn Sie haben mit zwei Karten die Chance auf ein hohes Pärchen, hätten im Zweifel einen sehr guten Kicker und zudem auch noch die Chance auf eine Straight. Doch wenn im Flop jetzt beispielsweise eine zwei, eine sieben und ein Bube kommen, so ist ihr Blatt möglicherweise wertlos, denn bei mehreren Spielern am Tisch ist die Wahrscheinlichkeit schon hoch, dass irgendeiner ein Paar hat. Jetzt sollten Sie vorsichtig sein mit dem Setzen, denn es sind nur noch zwei Karten, die aufgedeckt werden:

Beim Turn haben Sie die Wahrscheinlichkeit von 6 zu 47 und beim River von 6 zu 46. Kommt weder ein Ass noch ein König, so hatten Sie zwar ein gutes Blatt, aber jemand Anderes gewinnt. Dies kann immer mal passieren, nur sollten Sie dann in solch einem Fall nicht allzu viel bezahlt haben, weil Sie die ganze Zeit dachten, dass Sie ja ein so gutes Blatt haben. Beim Pokern müssen Sie immer bedenken, dass meist ein Paar gewinnt, egal wie hoch es ist. Und wenn Sie nach dem River keines haben, dann haben Sie in aller Regel auch keine gute Karten.

By aN | January 7, 2007 - 1:15 pm
Posted in Category: Poker Allgemein, Pokerschule

Poker gilt in Deutschland als Glücksspiel und das Glück kann man bekanntlich ja nicht beeinflussen, doch beim Poker kommt es noch auf etwas Anderes an:

Das Können des einzelnen Spielers. Man spielt beim Poker nicht nur mit den Karten, sondern auch mit dem Gegner. Durch geschicktes Spielen oder Nicht- Spielen von Blättern kann man die Gewinnchance schon um ein Vielfaches anheben. Hat man sich entschieden, mit dem Blatt, was man auf der Hand hat, mitzugehen, so geht es nun darum, den Gegner entweder auszubluffen, wenn man nichts Gutes auf der Hand hat, oder aber ihn zum Mitgehen zu animieren, insofern man sich seiner Hand sicher ist und möglichst viel Gewinn rausholen möchte.
Bluffen macht man in der Regel, indem man sehr viel einsetzt und somit vortäuscht, dass man eine sehr gute Hand besitzt.

All diese Feinheiten kann man natürlich erlernen, doch wie so oft ist es im Leben so, dass man es am Besten lernt, wenn man es einfach macht. Dafür gibt es so genannte Pokerschulen. Bei fast allen großen Anbietern gibt es die Möglichkeit, mit Spielgeld zu spielen. Wenn man das Geld verloren hat, kann man es sich problemlos und kostenlos wieder aufladen. Erst wenn man dann eine gewisse Übung hat, sollte man sich Geld aufladen und an den Echtgeld- Tischen spielen. Auf den Seiten der großen Poker- Anbieter gibt es logischerweise auch Erklärungen zu den Regeln, Tipps zu verschiedenen Strategien und vieles mehr. Um an der Pokerschule von PartyPoker, diese Seite nehmen wir mal als Beispiel für eine ganze Palette von Pokerschulen, teilnehmen zu können, muss man nicht viel machen.

Pokerschulen und Poker Anbieter:

Pokerschule der Pokergame Community

EverestPoker Schule

Pokerstars Pokerschule

Auf der Seite befindet sich ein Download, diesen muss man betätigen und sich somit die kostenlose Software runterladen, die man dann auf seinem PC installieren muss. Wenn man diesen Vorgang abgeschlossen hat, kann man bequem und leicht an die Spieltische gelangen und das Pokern erlernen. Für diesen Prozess sollten Sie sich wie gesagt Zeit nehmen, denn man kann beim Pokern sehr viel Geld gewinnen, doch es geht auch schnell, dass man es verliert, wenn man Anfängerfehler macht und die Regeln nicht genau kennt. Wer sich fragt, was man denn falsch machen kann, soll sich das folgende Beispiel, was man häufig in den Pokerschulen findet, vor Augen führen:

Bei den meisten Anbietern im Texas Hold’Em ist eine Straight Around the Corner nicht gültig. Das bedeutet, dass Sie zum Beispiel eine „Straße“, es ist ja eben durch die eben angesprochen Regel keine, von König bis zur 4 haben. Solche Fehler kann man sehr teuer bezahlen, denn man ist sich in dem Moment siegessicher und erhöht den Einsatz immer, doch letztlich verliert man alles. Aus diesem Grund: Such dir als Anfänger eine geeignete Pokerschule im Internet, bei der du alles ausprobieren kannst und das Spielen beim Spielen lernen kannst. Das Lesen von Büchern ist sicherlich nicht schädlich, hat aber bei weitem nicht den Erfolg wie das Ausprobieren an den Tischen.

By aN | - 1:09 pm
Posted in Category: Poker Allgemein, Poker Anbieter

Poker ist ein Kartenspiel, bei dem es zum einen auf das gewisse Quäntchen Glück ankommt, denn mit schlechten Karten verliert auch der beste Spieler. Auf der anderen Seite kommt es beim Pokern aber auch auf ein Geschick und ein Können an. Seit Kurzem hat das Pokerspiel auch das Internet erobert und wird hier immer mehr zum Zeitvertreib Nummer Eins. Bei unzähligen Seiten kann man online pokern, hierbei wird zwischen Spielgeld und echtem Geld unterschieden. In der Folge finden Sie eine kurze Auflistung der großen Poker- Seiten, bei fast jeder gibt es einen Bonus für das Anmelden, den man dann auf der Seite wieder einsetzen kann.

Der derzeit größte Anbieter im Bereich des Online- Pokerns ist Party-Poker.net. Auch hier kann man mit Spielgeld beginnen, wenn man beim Pokern noch nicht so geübt ist und lieber noch kein richtiges Geld einsetzen möchte. Spielt man mit echtem Geld, möchte aber noch nicht zu viel riskieren, so hat man die Möglichkeit, in der Beginnerzone zu spielen. Hier können die Neuanmelder für 45 Tage spielen. Die Stakes beginnen sehr gering- die Blinds liegen bei 0,02$ und 0,05$. Des Weiteren gibt es auch einen Willkommensbonus, dieser liegt bei 20% des eingezahlten Betrages.

Ein weiterer großer Anbieter ist Titan Poker. Hier gibt es einen sensationellen Erstbonus von 100%, maximal kann man bis zu 500€ Bonus bekommen. Dieser Poker- Raum hat schon einige der größten Turniere veranstaltet, der Preis- Pool lag hier teilweise bei über 1,3 Millionen Dollar. Für Neuanmelder ist oft auch die Thematik der Freeroll- Turniere von Bedeutung. Man spielt hierbei mit Spielgeld, kann aber echtes Geld gewinnen. Titan Poker veranstaltet jede Woche solche Turniere im Gesamtwert von 1000€.

Auf EverestPoker.net hat man ebenfalls die Möglichkeit, sein Poker- Können unter Beweis zu stellen, ohne dabei mit anderen Menschen am selben Tisch sitzen zu müssen. Europoker ist ein mehrsprachiger Anbieter, dessen Zielgruppe somit immens groß ist. Bei Europoker gibt es die üblichen Boni, wenn man sich Geld auflädt. Auch Freeroll- Turniere gehören zur breiten Palette des Angebotes dieses noch sehr jungen Anbieters. Ein letzter enormer Vorteil von Europoker ist, dass man auch mit Linux und Mac pokern kann. Dies hat den Grund, dass Europoker im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern über Java funktioniert.

Ebenfalls sehr angesehen bei den Online- Poker- Spielern ist der Anbieter Pacific Poker. Hier beginnen die Stakes bei 1$ und 2$, was für Neuanmelder sicherlich erst einmal recht hoch ist. Man bekommt bei diesem Anbieter durchgehend 25% Bonus auf alle Einzahlungen- wenn man sich also 100$ aufladen möchte, so werden einem 125$ gutgeschrieben. Ein großer Vorteil der Seite ist der einfache und schnelle Download der Software, die man bei jedem Anbieter benötigt, um am Pokern teilnehmen zu können. Das Herunterladen der Software ist natürlich kostenlos. Last but not least sei noch erwähnt, dass Pacific Poker ebenfalls Freeroll- Turniere anbietet.

Wie man sieht ist das Angebot vorhanden und auch die Nachfrage seitens der Gesellschaft wächst stetig an. Immer mehr Menschen, das war anfangs ja schon erwähnt, tummeln sich auf einer der oben angesprochenen Seiten und verbringen die Zeit mit dem Online- Pokern.

By aN | - 1:04 pm
Posted in Category: 7 Card Stud Poker, Poker Regeln

Ante, Deal und BringIn. In den meisten Runden, in den 7 Card Stud gespielt wird, wird von jedem Spieler ein Ante gefordert, bevor er überhaupt Karten bekommt. Hat er diesen getätigt, bekommt er drei Karten vom Dealer gegeben. Eine hiervon wird aufgedeckt, die anderen Beiden haben das Bild nach unten, sodass man nicht einsehen kann, was die Karte für eine Wertigkeit hat. Die aufgedeckte Karte nennt sich Doorcard. Der Spieler, der die niedrigste Doorcard besitzt, fängt an zu setzen.

Dieser gesetzte Betrag wird als BringIn bezeichnet. Für den Fall, dass zwei oder mehr Spieler die niedrigste DoorCard haben, so entscheidet der Wert der Spielfarbe. Die Reihenfolge der Spielkarten in Bezug auf ihre Wertigkeiten ist die Übliche: Pik, Herz, Caro und dann Kreuz. Nachdem dieser Prozess des Setzens beziehungsweise des Aussteigens abgeschlossen ist, kommen die 4th Street bis hin zu 6th Street. Diese drei Runden sind vom Ablauf sehr ähnlich: In jeder der drei Runden erhält jeder Spieler eine weitere Karte, die er aufgedeckt vor sich gelegt bekommt. Hier bestimmt jedoch nicht mehr die niedrigste DoorCard, wer als Erstes setzen darf, sondern das beste Blatt.

Im Gegensatz zum Texas Hold‘ Em gibt es bei der 7 Card Stud keine große Bedeutung der Position, an der man sitzt. Dies findet darin Beleg, dass sich die Position jede Runde ändern kann, das das Kriterium jedes Mal ein Anderes ist. Zwischen den einzelnen Runden gibt es, so steht es ja bereits im vorigem Absatz, keine großen Unterschiede, doch einer der wenigen Unterschiede, sollte hier auf jeden Fall Erwähnung finden:
Ab der 5th Street sind die Limits höher. Spielt man also ein Spiel mit 5$ und 10$, darf bei der dritten und vierten Straße um 5$ je Einsatz erhöht werden. Bei der fünften, bei der sechsten und bei der siebten Straße darf um 10$ je Einsatz erhöht werden, sodass diese Straßen vom Einsatz her schon sehr viel teurer werden können. Die siebte und letzte Karte erhält jeder Spieler wieder verdeckt ausgeteilt- insgesamt hat also jeder Spieler jetzt drei verdeckte Karten und zudem noch vier Karten, die aufgedeckt sind. Auch nach der siebten Karte gibt es wieder eine Einsatzrunde, wobei der Spieler anfängt, der die höchsten aufgedeckten Karten hat. Sind nach der siebten Runde zwei oder mehr Spieler übrig, so gibt es den geliebten Showdown. Der Showdown macht das 7 Card Stud zu etwas Besonderem, da beide Spieler nicht mal ihr eigenes Blatt genau kennen, geschweige denn das Blatt des Gegenüber.

Der Gewinner nach dem Aufdecken ist der Spieler, der die besten fünf Karten hat. Es gilt die standardisierte Beste-Fünf-Karten-Regel, man kann also beispielsweise nicht drei Paare haben, denn dafür bräuchte man sechs Karten. Das 7 Card Stud- Spiel hat ein bisschen an Boden verloren, denn das Texas Hold‘ Em ist mittlerweile die beliebteste Variante des Pokerns. Früher hat man diese gar nicht gespielt, sondern ausschließlich mit der hier beschriebenen 7 Card- Stud- Version gespielt.

By aN | January 5, 2007 - 11:40 pm

Texas Hold‘ Em diesen Begriff hört man immer wieder, wenn man heutzutage an das Pokern denkt.
Egal, wo gespielt wird, es wird in aller Regel nach dieser Variante gepokert.
So zum Beispiel bei den unzähligen Angeboten, die man im Internet findet. Doch auch an Tischen, an denen man seinen Gegenspielern gegenüber sitzt, wird schon lange nicht mehr nach der 7 Card Stud- Methode gespielt, sondern eben nach der Variante des Texas Hold‘ Em.
Dies ist prinzipiell schade, denn die Variante des 7 Card Stud hat viele positive Eigenschaften, die viele Spieler auch nach wie vor zu schätzen wissen. So ist zum Beispiel für viele Menschen der so genannte Showdown von Bedeutung, was in Sachen Spannung kaum zu überbieten ist. Auch die Tatsache, dass man nicht alle Karten gleich aufgedeckt bekommt, bringt einen gewissen Reiz mit sich. Von seinen insgesamt sieben Karten kennt man bis zum Schluss nur vier Karten, was bedeutet, dass man nur knapp über die Hälfte der Karten einzuschätzen weiß.

Wie beim Texas Hold‘ Em auch ist der entscheidende Moment der Augenblick nachdem man die Karten ausgegeben bekommen hat.
Hier muss man sich entscheiden, ob man mit dem Blatt weiterspielen möchte oder aber ob man seinen Ante, den man ja vorher schon bezahlen musste, aufgibt. Sehr viele Spieler hängen an ihrem geleisteten Ante, was letztlich sehr gefährlich ist. Gefährlich darum, weil man sich gegebenenfalls in etwas reinsteigert und immer mehr Geld in das Blatt steckt, obwohl man möglicherweise schon ein sehr schlechtes Ausgangsblatt hatte.

Beachten Sie immer einen Grundsatz: "Antes sind ein sehr kleiner Einsatz, Sie können sich davon einige leisten, doch 7th Street Verluste sind Verluste, die Spieler mit einem etwas kleinerem finanziellem Spielraum aus dem Rennen werfen können".
Was das Fällen dieser Entscheidung angeht, unterscheidet sich die 7 Card Stud- Methode auch nicht wesentlich von der Texas Hold‘ Em- Variante: In jedem Spiel muss man nach Ausgabe des Blattes entscheiden, ob man die Karten für spielenswert hält oder lieber das Blatt aufgibt und foldet.
Geschichtlich gesehen hat die 7 Card- Stud- Version einen sehr hohen Stellenwert, denn früher wurde nur nach dieser Variante gespielt. Um genau zu sein wurde nicht exakt nach der Methode gepokert, denn damals spielte man 5 Card- Stud, wobei die Regeln identisch sind. Einziger Unterschied ist wie der Name schon sagt, dass man nicht sieben Karten ausgehändigt bekommt, sondern nur fünf.
Das Pokerspiel, wie wir es heute aus dem Fernsehen und aus dem Internet kennen, findet seinen Ursprung also in der hier vorgestellten Variante. Auch wenn es natürlicherweise immer noch Spieler gibt, die die 7 Card- Stud- Methode bevorzugen: die Wachablösung im Poker hat statt gefunden – heute regiert das Texas Hold‘ Em die Welt des Kartenspiels. Spätestens durch das Übertragen von Texas Hold‘ Em- Turnieren im Fernsehen ist den meisten neuen Spielern die 7 Card- Stud- Methode kein Begriff mehr.

 

Wichtiger Hinweis:
Aufgrund des GlücksspielStaatsvertrag (GlüStV) vom 1.1.2008 ist es für Bürger aus Deutschland verboten an Online Poker oder anderen Glückspielen teilzunehmen.

Pokern