By admin | February 12, 2007 - 7:35 pm

Texas Hold’em Limit wird mit Standardkarten zu 52 Blatt von mindestens zwei und maximal elf Spielern gespielt. Grundsätzlich werden bei Texas Hold’em fünf Spielkarten im Verlauf einer Partie in die Mitte des Tisches gelegt. Zu Beginn einer Partie werden zudem zwei Karten an die Spieler ausgegeben. Alle Mitspieler können nun mit den fünf Board Cards auf dem Tisch und den zwei Hole Cards auf ihrer Hand eine Poker-Kombination bilden. Wer dabei das beste Blatt bildet, erhält den gesamten Pott – sprich alles was im Verlauf einer Partie von allen Mitspielern gesetzt wurde. Vor Beginn einer Partie einigen sich alle Spieler auf einen Mindesteinsatz, dem Small Blind (z.B. 3 Euro) und ein Limit (z.B. 30 Euro).Bei der Spielvariante Limit ist ein bestimmtest Limit welches entweder anhand einer einzelnen Erhöhung oder an einem Durchgang fest gemacht wird. Dieses Limit verhindert, dass der Spieler mit den meisten Chips die anderen zu einem All in oder einem Ausstieg zwingen kann.

Spielverlauf:

Die Spieler sitzen in einer Runde um einen Tisch. Zunächst muss ein so genannter "Dealer" bestimmt werden. Der Dealer ist der jenige, der die Karten mischt und ausgibt sowie die Karten in der Mitte des Tisches nacheinander aufdeckt. Im Uhrzeigersinn auf den Dealer folgend kommt der Spieler, der zu Beginn einer Partie den Small Blind setzt. Auf diesen folgt nun der Spieler der den Big Blind setzt und auf diesen alle anderen eventuellen Mitspieler. Diese Aufgabenverteilung rotiert jede Runde im Uhrzeigersinn um jeweils einen Spieler, so dass jeder Spieler im Verlaufe einer Partie jede Rolle übernimmt. Bei Anfängern bietet es sich an die Spieleraufgaben gesondert zu kennzeichnen, da es sonst oft zu Irritationen kommt.

Die Spieler sitzen in einer Runde um einen Tisch. Zunächst muss ein so genannter "Dealer" bestimmt werden. Der Dealer ist der jenige, der die Karten mischt und ausgibt sowie die Karten in der Mitte des Tisches nacheinander aufdeckt. Im Uhrzeigersinn auf den Dealer folgend kommt der Spieler, der zu Beginn einer Partie den Small Blind setzt. Auf diesen folgt nun der Spieler der den Big Blind setzt und auf diesen alle anderen eventuellen Mitspieler. Diese Aufgabenverteilung rotiert jede Runde im Uhrzeigersinn um jeweils einen Spieler, so dass jeder Spieler im Verlaufe einer Partie jede Rolle übernimmt. Bei Anfängern bietet es sich an die Spieleraufgaben gesondert zu kennzeichnen, da es sonst oft zu Irritationen kommt. Gesetzt wird dabei folgendermaßen:

Zu Beginn der Runde werden zunächst die Blinds gesetzt. Ein so genannter "Small Blind " ist zugleich der Mindestbetrag um den ein Spieler erhöhen muss, wenn er denn erhöhen möchte. Der "Big Blind" ist das Doppelte des Small Blinds und wird vom zweiten auf den Dealer folgenden Spieler gesetzt. Nun liegt es am nächsten Spieler ob er (1) aussteigen (aufgrund schlechter Karten), (2) mitgehen oder (3) erhöhen (aufgrund besonders guter Karten) möchte.

Alle folgenden Spieler müssen mindestens den gleichen Betrag setzen wie ihr Vorgänger um weiterhin im Spiel zu verbleiben. Ist die Runde wieder beim Small Blind angekommen, muss auch dieser auf den aktuellen Betrag mitgehen um im Spiel zu bleiben. Gleiches gilt auch für den nun wieder folgenden Big Blind, falls dessen Einsatz überschritten wurde. Er hat nun das letzte Mal die Möglichkeit auch noch zu erhöhen. Hat sich sein zuvor gesetzter Betrag nicht weiter erhöht, kann er auch "checken " um die nächste Spielphase einzuleiten.In der nächsten Phase deckt der Dealer nun drei der Board Cards für alle sichtbar in der Mitte des Tisches auf.

Der Small Blind beginnt nun, muss aber im Gegensatz zum Startdurchgang nicht setzten. Er kann (1) aussteigen, (2) checken – sprich an den nächsten Spieler weitergeben ohne zu setzen und (3) einen Betrag setzen der mindestens dem Small Blind entspricht und bei der Variante Limit ab einer von den Spielern bestimmten Summe begrenzt ist. Alle folgenden Spieler können nun gleichermaßen auf diesen Einsatz reagieren, wobei sie natürlich nur checken können, wenn der vorherige Spieler dies auch tat. Ging die Runde einmal durch und es wurde nicht noch einmal erhöht, deckt der Dealer eine vierte Karte auf und das Setzen beginnt erneut. Gleiches wiederholt sich dann noch einmal bei der fünften offenen Karte.Danach endet die Pokerrunde und alle Spieler können ihre Karten zeigen, wobei dies nur für den Spieler der zuletzt erhöht hat als verpflichtend gilt.

By admin | February 10, 2007 - 5:13 pm

Oft kommt es bei Texas Hold’em zu riskanten Spielzügen und spektakulären Bluffs. Durch horrend hohe Einsätze fliegen Spieler oft zu schnell aus einer Partie oder treiben sich allein durch die Tatsache, dass sie mitgehen wollen bzw. müssen in den Ruin.

In den meisten Partien verständigen sich die Pokerspieler daher auf fixe Limits die eingehalten werden müssen. So wird unter anderem verhindert werden, dass ein Spieler der bereits mehr Gewinn eingefahren hat als die anderen oder grundsätzlich mit mehr Buy in ins Spiel gegangen ist extrem hohe Einsätze gibt, um die anderen entweder zu einem All in zu zwingen oder damit so abzuschrecken, dass diese sich genötigt fühlen auszusteigen.

Unter Pokerspielern sind zwei Arten von Limits geläufig:
Die allgemein verbreitete Form ist ein Limit, welches festlegt wie viel ein Spieler pro einzelne Spielphase insgesamt einsetzen darf. Der Spieler muss hierbei nur ein Limit im Bezug auf seinen Gesamtbetrag den er in einer Phase setzt beachten. Beginnt eine neue Spielphase, so ist das Limit wieder bei Null und kann erneut ausgeschöpft werden.
Verständigt man sich beispielsweise auf ein Limit von 30 Euro pro Spielphase, kann nachdem 30 Euro in einem oder mehreren Durchgängen dieser Phase gesetzt wurden der Einsatz nicht weiter erhöhen werden und es muss in die nächste Spielphase übergegangen werden, ohne dass es zu einer weiteren Erhöhung der Einsätze kommt.

Eine andere etwas seltener gespielte Form ist ein Limit welches festlegt, um wie viel ein Spieler pro Einsatz maximal erhöhen darf.
Legt man das Limit beispielsweise auf 10 Euro fest, ist es einem Spieler nicht gestattet einen Einsatz um mehr als 10 Euro pro Durchgang zu vergrößern.

Texas Hold’em Limit reguliert also den Spielverlauf und hält das Ganze in einem von den Spielern bestimmten Rahmen. Dies bietet allen Spielern die Sicherheit, dass die Partie nicht an gewissen Punkten zu unkalkulierbar und riskant wird.
Andererseits haben Limits auch den Nachteil, dass Spieler sich auf eine extrem defensive Spielweise zurückziehen könnten und so eine Partie sehr lange dauern kann.

Um diesen Trend entgegenzuwirken, verständigen sich Pokerspieler oft darauf die Limits mit der Spielzeit in vorher vereinbarten Schritten anzuheben, so dass die Partie später zu einem Ende gezwungen wird, da die Einsätze immer riskanter werden. Dieses Vorgehen ist sehr beliebt, da es für eine immer weiter steigende Spannung zum Ende der Partie sorgt. Spielt man nicht in einem Turnier mit, steigen defensiv ausgerichtete Spieler oft aus bevor es zu sehr hohen Limits kommt um sich abzusichern.

 

Wichtiger Hinweis:
Aufgrund des GlücksspielStaatsvertrag (GlüStV) vom 1.1.2008 ist es für Bürger aus Deutschland verboten an Online Poker oder anderen Glückspielen teilzunehmen.

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