By aN | December 27, 2006 - 2:34 pm
Posted in Category: Gestik, Pokerbuch, Turnierpoker

Die Gestik ist der Bereich der nonverbalen Kommunikation, der besonders eng mit der vokalen Lautäußerung verbunden ist. Dies zeigt sich besonders in der Tatsache daß Stumme und Taube in einer Gebärdensprache kommunizieren.
Beim Lügen, nimmt beispielsweise die Häufigkeit, der mit den Händen gemachten Gesten ab. Unbewußt haben wir das Gefühl, wir könnten uns durch sie verraten, und daher unterdrücken wir sie. Außerdem erhöht sich beim Lügen die Häufigkeit der Selbstkontakte mit der Hand im Gesicht. Bei Täuschungsmanövern sind am häufigsten: das Kinnstreicheln, das Lippenzusammendrücken, das Mundbedecken, die Nasenberührung, das Wangenreiben, das Kratzen an den Augenbrauen, das Ziehen am Ohrläppchen und das Haarstreichen.

Mit Illustratoren oder objektgerichteten Bewegungen bezeichnet man Gesten, die sich in unterschiedlichster Weise auf das gesprochene Wort beziehen. Sie unterstützen den Sprechenden durch betonte Darstellung von Akzentuierung und/oder Skizzierung. Auch die räumliche Zuweisung mit Bezug auf ein Zielobjekt gehören in diese Kategorie. Im Gegensatz hierzu stehen Adaptoren. Das sind unbewußte, sprachunabhängige Bewegungen, die in direkter Beziehung zu allgemeiner Erregung und Emotionen stehen. Dies könnte z.B. das Ballen der Faust oder das Reiben von Objekten sein. Mit Emblemen bezeichnet man Gesten, die Kurzmitteilungen ohne Sprache zulassen. Beispiel hierfür ist das O.K- Zeichen oder das Victory-Zeichen. Embleme sind nicht zwingend kulturspezifisch, können aber natürlich interkulturell zu unterschiedlichen Aussagen verwandt werden Folgend werden einige Mimiken und Gestiken als Körpersignale und deren Wirkungen (in Klammern) a. H. einer Liste dargestellt :

  • den Mundwinkel heben (Zynismus, Arroganz, Überlegenheitsgefühl, eventuelle Bluff Gefahr).

  • den Mund öffnen (Erstaunen, will unterbrechen, könnte ein gutes Blatt haben die Unterlippe hochziehen (Überlegung, Nachdenklichkeit, das Blatt ist doch nicht so stark).

  • die Arme vor der Brust verschränken (Abwarten, Ablehnung, Suche nach Geborgenheit, sich unter Kontrolle halten) .

  • die Hände vor der Brust falten (Verkrampfung, Unsicherheit) .

  • weite Armbewegungen (Sicherheit)kurze, enge, andeutende Hand- und Armbewegungen (Unsicherheit, hier könnte sich ein Raise lohnen) .

  • mit den Händen ein Spitzdach formen in Richtung des Gesprächspartners (Ich wehre mich gegen jeden Einwand). Mit den Händen nach oben (Nachdenklichkeit).

  • sich die Hände reiben, schnell (Schadenfreude), langsam (Zufriedenheit, Freude)

  • die Hand zur Faust verkrampfen (Zorn, verhaltener Zorn).

  • die Hand vor den Mund nehmen, während des Sprechens (Unsicherheit), nach dem Sprechen (will das Gesagte zurücknehmen).

  • die Hände in die Hüften stemmen (lmponier-Gehabe, Überlegenheitsgefühl, Entrüstung).

  • die Lippen zusammenpressen (verhaltener Zorn, Starrsinn).

  • die Hände in die Hosentasche stecken (Entspannung, Arroganz)

  • Arme und Hände unter den Tisch halten (Unsicherheit).die Hände vor die Brust legen (Beteuerungsgeste) die Hände vor der Brust kreuzen (Ergebenheit, Demut).

  • die Hände auf den Rücken legen (Befangenheit, Arroganz, Autoritätshaltung).

  • die Hände zusammen krampfen (Nervosität, Aggression).

  • die Fingerkuppen einer Hand an einander pressen (Unterstreichen einer Aussage, überzeugt sein) mit dem Finger zeigen: “Sie sind…��? (Entrüstung, Aggression).

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Die Blind-Einsätze

•Der erste im Uhrzeigersinn links vom Geber sitzende Spieler entrichtet den „Small Blind“ (dieser entspricht der Hälfte des Mindesteinsatzes am Tisch).

•Der zweite im Uhrzeigersinn links vom Geber sitzende Spieler entrichtet den „Big Blind“ (entspricht dem Mindesteinsatz am Tisch).

Die Taschenkarten - Die erste Kartenausteilung

•Der Geber verteilt an jeden Spieler zwei verdeckte „Taschenkarten“, oder “Pocket-Cards“. Die Karten werden einzeln im Uhrzeigersinn ausgeteilt, angefangen bei dem Spieler, der links vom Geber sitzt.

Die erste Einsatzrunde

Das Setz-Limit: der Mindesteinsatz

•Der erste Spieler, der links von demjenigen sitzt, der den Big Blind entrichtet hat, eröffnet die erste Einsatzrunde. Die Einsatzrunde läuft dann im Uhrzeigersinn weiter um den Tisch, von einem Spieler zum nächsten. In dieser Einsatzrunde muss jeder Spieler zumindest mit dem Big Blind „mitgehen“, um im Spiel zu bleiben. Selbstverständlich kann man auch aussteigen ohne mitzubieten. Die Einsätze in dieser Runde orientieren sich an den Mindesteinsätzen des Tisches.

Der „Flop“ - Die zweite Kartenausteilung

•Der Geber legt, nachdem er die oberste Karte vom Geberstapel abgelegt (gebrannt) hat, die ersten drei „Gemeinschaftskarten“ offen in die Mitte des Tisches. Diese Karten werden von allen Spielern gemeinschaftlich genutzt.

Die zweite Einsatzrunde

Das Setz-Limit: Mindesteinsatz

•Der erste links vom Geber sitzende „aktive“ (d.h. noch nicht ausgestiegene) Spieler eröffnet die zweite Einsatzrunde. Die Einsatzrunde läuft dann im Uhrzeigersinn weiter um den Tisch, von einem aktiven Spieler zum nächsten.

Der „Turn“ - Die dritte Kartenausteilung

•Der Geber legt, nachdem er die oberste Karte vom Geberstapel abgelegt hat, eine vierte Gemeinschaftskarte offen in die Mitte des Tisches.

Die dritte Einsatzrunde

•Der erste links vom Geber sitzende aktive Spieler eröffnet die dritte Einsatzrunde. Die Einsatzrunde läuft dann im Uhrzeigersinn weiter um den Tisch, von einem aktiven Spieler zum nächsten. Die Einsätze in dieser Runde orientieren sich an den Höchsteinsätzen des Tisches.

The River“ - Die vierte und letzte Kartenausteilung

Der Geber legt, nachdem er die oberste Karte vom Geberstapel abgelegt hat, eine fünfte Gemeinschaftskarte offen in die Mitte des Tisches.

Das Setz-Limit der vierten und letzten Einsatzrunde: Höchsteinsatz

•Der erste links vom Geber sitzende aktive Spieler eröffnet die vierte Einsatzrunde. Die Einsatzrunde läuft dann im Uhrzeigersinn weiter um den Tisch, von einem aktiven Spieler zum nächsten. Die Einsätze in dieser Runde orientieren sich an den Höchsteinsätzen des Tisches.

Der Showdown

•Nach Abschluss der vierten Einsatzrunde kommt es zum „Showdown“ (sofern zu dem Zeitpunkt noch mehr als ein Spieler aktiv ist ). Beim „Showdown“ stellt jeder Spieler aus einer beliebigen Kombination seiner beiden Taschenkarten und der fünf Gemeinschaftskarten sein bestes Pokerblatt zusammen.

•Der aktive Spieler, der das beste Pokerblatt zusammenstellen kann, gewinnt den Pot, bei gleicher Wertigkeit, wird der Pot geteilt.

 

Wichtiger Hinweis:
Aufgrund des GlücksspielStaatsvertrag (GlüStV) vom 1.1.2008 ist es für Bürger aus Deutschland verboten an Online Poker oder anderen Glückspielen teilzunehmen.

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