By admin | January 20, 2007 - 10:25 pm
Posted in Category: Der Flop, Poker Allgemein, Poker lernen

Der Flop ist absolut entscheidend beim Pokerspiel. Er kann gute Handkarten sofort in ein wertloses Blatt verwandeln und Handkarten mit denen man erst nichts anfangen konnte zu einem Gewinnerblatt werden lassen. Man unterscheide „Flop zum vorhandenen Satz“ und „Flop zum Drilling“. Ersteres gilt wenn man ein starkes Paar auf der Hand hält, wie zum Beispiel QQ und der Flop aus AQ3 besteht. Jeder der Mitspieler mit einem A auf der Hand wird auf ein starkes Paar spekulieren, doch mit dem starken Drilling QQQ schlägt man dieses Paar. Der „Flop zum Drilling“ entsteht, wenn im Flop ein Paar liegt. Besteht der Flop zum Beispiel aus QQK und auf der Hand hält man QA, hat man mit dem Flop ein Drilling. Man sollte sich aber immer vor Augen halten, dass ein Flop mit einem Paar Gefahren birgt. Die Chance, dass einer der Mitspieler ein Full House hat steigt und schlägt vielleicht den Drilling. Könige im Flop lassen den Pott nur langsam steigen. Könige sind Schreckkarten und bewegen nur wenige Spieler dazu, den Einsatz zu erhöhen. Tun sie es aber dennoch ist die Chance groß, dass auf ihrer Hand ein Full House liegt. Demzufolge ist ein langsames Spiel ratsam

Sollte man einmal ein schwaches Paar auf der Hand haben, zum Beispiel 33 und der Flop aus 38Q besteht, sollte man den Pott füllen um zu verhindern, dass eine weitere Q oder noch eine 8 aufgedeckt wird und die Mitspieler einen mit einem stärkeren Drilling schlagen. Allerdings würde man von einer weiteren Q oder einer 8 auch profitieren. Mit dem 3er Drilling hätte man dann ein Full House. Ein weiterer Grund den Pott zu füllen ist, wenn man ein hochwertiges Paar auf der Hand hat. Wenn man zum Beispiel QQ auf der Hand hat und der Flop aus T36 besteht, hat man gute Chancen mit dem Q-Paar und dem Kicker T, das höchste Blatt zu haben. Wenn man zwei hohe Karten auf der Hand hat und mit dem Flop ein Paar mit einem hohen Kicker, sollte man aggressiv spielen und den Pott schnell füllen. Es gibt auch einen „Flop zum kleinen Paar“. Hält man zum Beispiel A5 auf der Hand und der Flop besteht aus D85 hat man ein kleines Paar auf Fünfen. Hier empfiehlt es sich einen Einsatz zu machen um zu sehen wie gut die Blätter der Mitspieler sind. Hat der nächste Spieler 83 auf der Hand wird er nur mitgehen wohingegen ein Spieler der D3 auf der Hand hat erhöhen wird. Die Turn-Karte kann das Blatt wieder wenden indem zum Beispiel eine 5 aufgedeckt wird.

Der „Flop zum Monsterblatt“ bedeutet, dass man mit den Hand- und Gemeinschaftskarten einen Royal Flush, Vierling, ein Full House, einen Flush, eine Straße oder einen Straight Flush hat. Laut Statistik ist ein verlieren kaum noch möglich. Daher empfiehlt sich ein langsames Spiel um den Pot in die Höhe zu treiben. Hat man allerdings eine niedrige Straße oder einen minderwertigen Flush ist Vorsicht geboten. Vielleicht können die Mitspieler die Straße oder den Flush höher bilden. Daneben gibt es auch noch den „Flop zum möglichen Flush oder zur möglichen Straße“. Statistisch gesehen ist es sehr unwahrscheinlich ein solches Blatt komplett zu bekommen. Hat man aber ein solches Blatt kann man nur auf zwei Dinge hoffen: 1. alle steigen aus. Folglich würde man nur einen kleinen Pott gewinnen. 2. Der Flush/die Straße lässt sich doch noch vervollständigen. Somit gewinnt man einen großen Pott.

Der „Flop zu 2 Paaren“ liegt vor, wenn man zum Beispiel JT auf der Hand hat und T4J im Flop liegen. Hier empfiehlt sich ein aggressives Spiel, was die anderen Spieler aus dem Spiel drängt. Denn zwei Paare sind gut aber diese Kombination ist schlagbar. Wieder kann sich das Spiel ändern, wenn sie mit dem Turn oder dem River plötzlich ein Full House auf der Hand haben. Dann sollte man seine Strategie ändern um den Pott in die Höhe zu treiben. Mit einem „ungünstigen Flop“ lohnt es sich nicht bis zum River durchzuhalten. Das führt eher zu Verlusten.

 

Wichtiger Hinweis:
Aufgrund des GlücksspielStaatsvertrag (GlüStV) vom 1.1.2008 ist es für Bürger aus Deutschland verboten an Online Poker oder anderen Glückspielen teilzunehmen.

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