By admin | November 10, 2008 - 10:00 am
Posted in Category: Poker lernen, Turniere

Bei einem Poker Freeroll Turnier muss man keine Einzahlung (buy-in) machen, kann aber echtes Geld gewinnen. Bei den Freerolls wird in erster Linie um die eigene Pokerseite geworben und in zweiter Linie geht es um die Wiederkehr und Zufriedenheit der Spieler. Täglich werden in vielen Pokerräumen Freerolls veranstaltet, die Teilnahme kostet nichts und wenn man ein glückliches Händchen hat, zahlt es sich am Ende aus.

Wer veranstaltet Freeroll Turniere?

Die Freerolls werden hauptsächlich von den eigentlichen Pokerräumen angeboten, wie z.B TitanPoker oder Everest Poker. Den Zugang zu den Turnieren bekommt man aber oft nur über Portale oder Communitys wie z.B Pokergame.pl oder Poker-lernen.info. Auf diesen Seiten bekommt man eine “Eintrittskarte” oder ein “Passwort” um bei den Freerolls mitspielen zu können, auch dies ist alles kostenlos.

By admin | April 5, 2007 - 1:35 pm
Preflop:
Wahrscheinlichkeit, vom Dealer ein Pocket-Paar zu bekommen: 5.9%
Wahrscheinlichkeit, vom Dealer Karten gleicher Farbe zu bekommen: 23.5%
Wahrscheinlichkeit, vom Dealer zwei Asse (AA) zu bekommen: 0.45%
Wahrscheinlichkeit, vom Dealer zusammenhängende Karten zu bekommen: 15.7%

 


Flop:
Wahrscheinlichkeit, beim Flop Drei Gleiche oder Vier Gleiche zu bekommen, wenn man ein Pocket-Paar hat: 11.8%
Wahrscheinlichkeit, beim Flop ein Paar zu bekommen, wenn man zwei ungleiche Karten verdeckt hält: 32.4%
Wahrscheinlichkeit, beim Flop einen Flush zu bekommen, wenn man zwei passende Karten in der Hand hat: 0.84%
Wahrscheinlichkeit, beim Flop einen Flush Draw zu bekommen, wenn man zwei passende Karten in der Hand hat: 11%

 


Turn - Fluss:
Wahrscheinlichkeit für einen Flush Draw (beides Turn/Fluss, wenn man eine Karte benötigt): 35%
Wahrscheinlichkeit für einen open-ended Straight Draw (z. B. hat 4 Straight-Karten, benötigt eine Karte an einem beliebigen Ende im Turn oder Fluss): 31.5%
Wahrscheinlichkeit eines Gutshot Draw (geschlossener Straight Draw) beim Turn oder Fluss: 16.5%
Wahrscheinlichkeit eines Backdoor Flush, wenn man zwei passende Karten in der Hand hat: 4.2%
Wahrscheinlichkeit eines Flush beim Fluss: 19.6%
Wahrscheinlichkeit eines Straight beim Turn: 17%
Wahrscheinlichkeit eines Straight beim Fluss: 17.4%



Gewinnwahrscheinlichkeiten zwischen zwei Blättern:

Wahrscheinlichkeit, dass ein niedrigeres Pocket-Paar ein höheres Pocket-Paar schlägt: 18.5%
Wahrscheinlichkeit, dass nicht passende Overcards ein niedriges Pocket-Paar schlagen: 45%
Wahrscheinlichkeit, dass passende Overcards ein niedriges Pocket-Paar schlagen: 47.3%
Wahrscheinlichkeit, dass ein dominierendes Blatt (z. B. AB vs. AK) gewinnt: 24%
Wahrscheinlichkeit, dass ein sehr hohes Blatt in einer Farbe gewinnt (z. B. AA vs. ATs): 12.7%
Wahrscheinlichkeit, dass ein sehr hohes Blatt mit verschiedenen Farben gewinnt (z. B. AA vs. ATo): 7.2%
Wahrscheinlichkeit, dass zwei verschiedenfarbige schwächere Karten zwei verschiedenfarbige stärkere Karten schlagen (z. B. BT vs. AK): 36.7%
Wahrscheinlichkeit, dass zwei gleichfarbige schwächere Karten zwei verschiedenfarbige stärkere Karten schlagen (z. B. BT vs. AK): 41%
Wahrscheinlichkeit, dass 2 verschiedenfarbige, nicht-zusammenhängende schwächere Karten 2 gleichfarbige zusammenhängende stärkere Karten schlagen (z. B. T4o vs. AKs): 32.4%



Wie oft gewinnt eine bestimmte verdeckte Karte:

Prozentsatz, dass dieses Blatt mit einer Pocket-Karte gewinnt: Pocket-Karte
75% AA
63.5% KK
56.1% DD
50% BB
51.1% AK mit derselben Farbe
48.1% AK verschiedene Farben
46.5% AQ mit derselben Farbe
43.5% 10 10
41.7% AJ mit derselben Farbe
42.4% AQ verschiedene Farben



Die gebräuchlichsten Gewinnblätter:

Prozentsatz, dass dieses Blatt den Pot gewinnt: Poker hand
31% Zwei Paare
27% Paare
12% Drei Gleiche
9% Straße
9% Flush
9% Full house
2% High card
1% Vier Gleiche
1% Strait flush
1% Royal flush



Gewinnerwartungen bei Pocket-Karten:

Gewinnerwartungen bei $5 - $10 T.H. Pocket-Karten
$34.19 AA
$24.13 KK
$17.36 DD
$12.08 BB
$11.63 AK mit derselben Farbe
$8.65 AK verschiedene Farben
$8.32 AQ mit derselben Farbe
$7.72 10 10
$5.69 AJ mit derselben Farbe
$5.47 AQ verschiedene Farben

 

By admin | April 1, 2007 - 11:52 am
Posted in Category: Pod Odds, Pokerbuch, Pot Odds

Ein wichtiger Bestandteil des Pokerspiels ist die Beherrschung bzw. die richtige Einschätzung und Berechnung der Sogenannten Pot Odds. Die Pot Odds setzen sich zusammen aus der Anzahl der Mitspieler einer Pokerrunde, die bereits geleisteten Blinds ( small Blind, Big Blind ), sind die Grundeinsätze die erzwungenermaßen in Rotation von jedem Mitspieler gebracht werden müssen. Die Pot Odds gehören nicht zu den Regeln, sondern eher zu einer guten Strategie

Also die Chips mit ihren Wertigkeiten im Zusammenhang mit dem zu erwartenden Gewinn. Das hört sich sehr kompliziert an, und so leicht zu verstehen ist es in der Tat nicht. Anhand eines Beispiels werde ich versuchen dies ein wenig näher zu bringen. Es befinden sich in einer Pokerrunde 6 Spieler. Poker wird meistens an Tischen zu 2, 6, 8 oder 10 Spielern gespielt. Wir befinden uns an einem 6er Tisch. Die Grundeinsätze, die Blinds sind gebracht, sie haben einen Wert von: Big Blind= 10, Small Blind= 5.

Jeder Spieler nach den Blinds wird aufgefordert seinen Spielzug zu tätigen. Hier gibt es die Möglichkeit mit zu gehen, das ist der " Call ", die Möglichkeit sein Blatt zu falten, also weg zu werfen nennt man " Fold " und man hat die Möglichkeit, je nach Spielmodus bis zu dem gefürchteten " All In " zu erhöhen. Bei einem " All In " setzt ein Spieler seinen gesamten Chipvorrat. Erkann aber auch beliebig erhöhen, jedoch mindestens um die Wertigkeit eines Big Blinds. Wir gehen davon aus, dass Spieler 1 sein Blatt faltet. Spieler 2 Called, Spieler 3 called und Spieler 4 und 5 sind auch " weg ".

Der Big Blind schiebt. Das kann er, weil er ja am Anfang der Runde seinen Zwangseinsatz, den Big Blind schon gebracht hat. Er könnte auch noch erhöhen, aber das tut er in diesem Falle nicht. Es befinden sich vor dem Flop, das sind die ersten 3 Gemeinschaftskarten die u.a. beim Spiel Texas Holdem ausgegeben werden, noch drei Spieler in der Runde. Im Pot befinden sich demnach Chips mit einem Gesamtwert von 30. Nach dem Flop schiebt Spieler 1. Spieler 2 schiebt mit und Spieler 3 geht mit seinem Blatt " All In "! Der Wert des " All In "liegt bei 1500. Spieler 1 und 2 haben ein nicht sooo gutes Blatt. Nehmen wir an Spieler 1 hält 10/ Q off suited, das heisst er hat 10/ Dame von verschiedener Farbe. Spieler 2 hält ein Paar Dreier.


Im Flop liegt aber Ass, König. 9 von verschiedenen Farben, man nennt das Rainbow Flop. Keiner der beiden Spieler ist sich seiner Karten sicher und was das Wichtigste ist:

Der Pot, den es zu gewinnen gibt, steht in einem negativen Verhältnis zu den Chancen, die man sich mit seinem Blatt ausrechnen kann.Spieler 1 und 2 haben ja nur jeweils 10 in den Pot investiert. Also ist es nicht so schlimm, wenn sie hier beide ihr Blatt falten. Der Verlust ist gering, ein neues Spiel beginnt und alle hoffen wieder darauf vielleicht in ihrem Preflop, das sind die beiden Karten die man am Anfang verdeckt bekommt, Ass,Ass oder König/ König vorzufinden.


By admin | February 14, 2007 - 11:48 am
Posted in Category: Poker Allgemein, Poker lernen, Pokerbuch
Gerade bei Poker ist es sehr wichtig stets einen geordneten Ablauf des Spielgeschehens zu gewährleisten. Schnell kann es zu Irritationen oder zu Streitigkeiten kommen, die man durch einen ordentlichen Ablauf einer Partie unbedingt vermeiden sollte.

Deshalb sollte unter anderem auch genau auf die Reihenfolge am Pokertisch geachtet werden.

Zu Beginn einer Partie muss daher zunächst ein Dealer bestimmt werden. Bei professionellen Pokerrunden spielt der Dealer in der Regel selbst nicht mit; da aber im privaten Umfeld meist niemand dazu bereits ist diese Rolle zu übernehmen, rotiert die Aufgabe des Dealers unter den Mitspielern. Um am Anfang den Dealer festzulegen, kann jeder Spieler eine Karte ziehen und jener, der die Karte mit der höchsten Wertigkeit gezogen hat, beginnt mit der Aufgabe des Dealers. Eine Andere Möglichkeit wäre das Auswürfeln eines Dealers.

Der Dealer ist die Nummer (1) am Pokertisch. Auf den Dealer folgt im Uhrzeigersinn die Nummer (2), der Small Blind. Er muss zu Beginn jeder Pokerrunde die Hälfte des Starteinsatzes ins Spiel bringen. An Platz Nummer (3) - im Uhrzeigersinn auf den Small Blind folgend sitzt der Big Blind, welcher zum Start jeder Runde den gesamten vereinbarten Starteinsatz setzen muss.

Auf den Big Blind folgen alle weiteren Spieler. Minimal sollte eine Pokerpartie daher mit drei Spielern gespielt werden, da alle Rollen vergeben sein müssen.
Existiert ein zusätzlicher Dealer, kann man auch zu zweit spielen, was oft aber nicht als besonders spannend empfunden wird. Maximal sollten es nicht mehr als elf Spieler sein. Als optimal zu bezeichnen wäre eine Runde aus vier bis acht Mitspielern.

Ist eine Pokerrunde zu Ende, rotieren alle genannten Aufgaben im Uhrzeigersinn um jeweils einen Spieler nach vorne. Daher wird der Small Blind zum Dealer, der Big Blind zum Small Blind und der nächste auf den Big Blind folgende Spieler selbst zum Big Blind.

Es sollte stets darauf geachtet werden, dass dieser Vorgang nicht eine Runde ganz oder zum Teil vergessen wird, da dies schon in vielen Poker Partien zu Streit und Auseinandersetzungen über den Gewinn geführt hat. Empfehlenswert wäre es vor allem unter Anfängern Dealer, Small Blind und Big Blind besonders zu Kennzeichnen. Beispielsweise kann dies durch selbst gemachte oder bei vielen Pokerspielen beiliegende Schildchen gemacht werden die jeder Spieler vor sich hinlegt.

By admin | January 31, 2007 - 11:04 am

Um möglichst gewinnbringend zu Pokern kann es von Vorteil sein, auszurechnen, ob sich das Zahlen der Einsätze überhaupt lohnt. Man nennt das die „Pot Odds“ berechnen. Um dies zu tun, benötigt man erst die Anzahl der Outs. Outs sind die Anzahl der Karten, die man benötigen würde um sein Blatt zu vervollständigen.
Hält man zum Beispiel beim Texas Hold’em ein Pärchen in der Hand betragen die Outs 2. Denn wenn man daraus ein Drilling machen will, geht das nur mit einer der ZWEI Karten mit gleicher Zahl, die sich noch im Deck befinden. Um jetzt die Wahrscheinlichkeit (Odds) herauszubekommen, mit der man seine Hand von einem Pärchen auf ein Drilling verbessert rechnet man die Outs (2) mal 2 mal die Anzahl der Karten, die sich noch im Deck befinden (G) plus 2.

p

 

Wenn man es ganz genau haben will nimmt man am besten eine der folgenden Formeln:

 

p1

 

Aber das dürfte während eines Spiels wohl zu lange dauern. Mit dem Ergebnis lässt sich nun leicht ausrechnen, ob es sich lohnt einen Einsatz noch zu zahlen (Pot Odd). Hier ein Beispiel: Ein Gegner zahlt nach den ersten drei Gemeinschaftskarten (Flop) 2€ in den bereits 10€ großen Pott ein. Der ausstehende Einsatz liegt dann bei wiederum 2€. Danach läge der Pott bei 14€. Damit sich das Setzen dieses Einsatzes (E) lohnt, müsste die Odd (P) bei wenigstens 14% liegen, da man 1/7 des Gesamtpots (C) zum Pot beiträgt. Das Verhältnis der zu zahlendes Summe muss wenigstens genauso hoch sein wie die Odd. In einer Formel sieht das so aus:

 

test

 

Daneben gibt es auch noch den Implizierten Odd. Dabei nimmt man nicht die gerade bestehende Höhe des Pots sondern schätzt die Höhe des endgültigen Pots.

 

test2

 

Um beim Pokern nicht ständig hin und her zu rechnen, sollte man sich bestimmte Wahrscheinlichkeiten merken:

  • Paar wird zum Drilling Outs=2 Wahrscheinlichkeit: ca.20% genau19,18% (gleiches gilt für den Vierling)

 

  • Straight(open ended) Outs=8 Wahrscheinlichkeit: ca.34% genau 31,45% nach Flop

 

  • Doppelter Gutshot Outs=8 Wahrscheinlichkeit: ca.34% genau31,45% nach Flop

 

  • Gutshot nach Flop Outs=4 Wahrscheinlichkeit: ca.17% genau 16,47%

 

  • Flush Draw nach Flop Outs=9 Wahrscheinlichkeit: ca.38% genau34,97%

 

  • Straight (open ended) Outs=15 Wahrscheinlichkeit: ca.64% genau54,12% +Flush Draw nach Flop

 

  • Gutshot Flush Draw Outs=12 Wahrscheinlichkeit: ca.51% genau44,96% nach Flop
By admin | January 20, 2007 - 10:25 pm
Posted in Category: Der Flop, Poker Allgemein, Poker lernen

Der Flop ist absolut entscheidend beim Pokerspiel. Er kann gute Handkarten sofort in ein wertloses Blatt verwandeln und Handkarten mit denen man erst nichts anfangen konnte zu einem Gewinnerblatt werden lassen. Man unterscheide „Flop zum vorhandenen Satz“ und „Flop zum Drilling“. Ersteres gilt wenn man ein starkes Paar auf der Hand hält, wie zum Beispiel QQ und der Flop aus AQ3 besteht. Jeder der Mitspieler mit einem A auf der Hand wird auf ein starkes Paar spekulieren, doch mit dem starken Drilling QQQ schlägt man dieses Paar. Der „Flop zum Drilling“ entsteht, wenn im Flop ein Paar liegt. Besteht der Flop zum Beispiel aus QQK und auf der Hand hält man QA, hat man mit dem Flop ein Drilling. Man sollte sich aber immer vor Augen halten, dass ein Flop mit einem Paar Gefahren birgt. Die Chance, dass einer der Mitspieler ein Full House hat steigt und schlägt vielleicht den Drilling. Könige im Flop lassen den Pott nur langsam steigen. Könige sind Schreckkarten und bewegen nur wenige Spieler dazu, den Einsatz zu erhöhen. Tun sie es aber dennoch ist die Chance groß, dass auf ihrer Hand ein Full House liegt. Demzufolge ist ein langsames Spiel ratsam

Sollte man einmal ein schwaches Paar auf der Hand haben, zum Beispiel 33 und der Flop aus 38Q besteht, sollte man den Pott füllen um zu verhindern, dass eine weitere Q oder noch eine 8 aufgedeckt wird und die Mitspieler einen mit einem stärkeren Drilling schlagen. Allerdings würde man von einer weiteren Q oder einer 8 auch profitieren. Mit dem 3er Drilling hätte man dann ein Full House. Ein weiterer Grund den Pott zu füllen ist, wenn man ein hochwertiges Paar auf der Hand hat. Wenn man zum Beispiel QQ auf der Hand hat und der Flop aus T36 besteht, hat man gute Chancen mit dem Q-Paar und dem Kicker T, das höchste Blatt zu haben. Wenn man zwei hohe Karten auf der Hand hat und mit dem Flop ein Paar mit einem hohen Kicker, sollte man aggressiv spielen und den Pott schnell füllen. Es gibt auch einen „Flop zum kleinen Paar“. Hält man zum Beispiel A5 auf der Hand und der Flop besteht aus D85 hat man ein kleines Paar auf Fünfen. Hier empfiehlt es sich einen Einsatz zu machen um zu sehen wie gut die Blätter der Mitspieler sind. Hat der nächste Spieler 83 auf der Hand wird er nur mitgehen wohingegen ein Spieler der D3 auf der Hand hat erhöhen wird. Die Turn-Karte kann das Blatt wieder wenden indem zum Beispiel eine 5 aufgedeckt wird.

Der „Flop zum Monsterblatt“ bedeutet, dass man mit den Hand- und Gemeinschaftskarten einen Royal Flush, Vierling, ein Full House, einen Flush, eine Straße oder einen Straight Flush hat. Laut Statistik ist ein verlieren kaum noch möglich. Daher empfiehlt sich ein langsames Spiel um den Pot in die Höhe zu treiben. Hat man allerdings eine niedrige Straße oder einen minderwertigen Flush ist Vorsicht geboten. Vielleicht können die Mitspieler die Straße oder den Flush höher bilden. Daneben gibt es auch noch den „Flop zum möglichen Flush oder zur möglichen Straße“. Statistisch gesehen ist es sehr unwahrscheinlich ein solches Blatt komplett zu bekommen. Hat man aber ein solches Blatt kann man nur auf zwei Dinge hoffen: 1. alle steigen aus. Folglich würde man nur einen kleinen Pott gewinnen. 2. Der Flush/die Straße lässt sich doch noch vervollständigen. Somit gewinnt man einen großen Pott.

Der „Flop zu 2 Paaren“ liegt vor, wenn man zum Beispiel JT auf der Hand hat und T4J im Flop liegen. Hier empfiehlt sich ein aggressives Spiel, was die anderen Spieler aus dem Spiel drängt. Denn zwei Paare sind gut aber diese Kombination ist schlagbar. Wieder kann sich das Spiel ändern, wenn sie mit dem Turn oder dem River plötzlich ein Full House auf der Hand haben. Dann sollte man seine Strategie ändern um den Pott in die Höhe zu treiben. Mit einem „ungünstigen Flop“ lohnt es sich nicht bis zum River durchzuhalten. Das führt eher zu Verlusten.

By admin | January 18, 2007 - 8:51 am
Posted in Category: All In, Poker Allgemein

All in? geht ein Spieler genau dann, wenn er die vorige Wette nicht mehr im eigentlichen Sinne ausgleichen kann, er ist in diesem Fall auf keinen Fall aus dem Spiel, vielmehr setzt er seinen gesamten Restbestand an Chips und ist weiterhin im Spiel.
Es gewinnt nicht der, der am meisten Chips hat, indem er seine Mitspieler aus dem Spiel treibt, so wie das euch alte Westerfilme o,ä. weismachen wollen.
Der “All in? Geher spielt weiterhin mit aber nur um den Teil des Potes der durch seine Chipanzahl ausgelichen werden kann. Die anderen Spieler können weiter setzen. Aus diesen zusätzlichen Chips bildet sich der Nebenpot (side pot).
Der Spieler der “All in? gegangen ist hat am Ende natürlich nur Anspruch auf den Hauptpot. Wenn es Zeit für den Showdown ist wird als erstes um den Nebenpot gepokert, danach wird mit dem Spieler der “All in? gegangen ist um den Hauptpot gespielt.

By admin | - 8:46 am
Posted in Category: Poker Allgemein, String Raise

String Raise?” bedeutet in Portionen seine Chips zu setzen, was in Casinos und Pokerclubs strikt untersagt ist.

Auch hier gilt:Schenke Pokerszenarien und Westerfilmen keine Glauben

String Raise? ist eine Möglichkeit die Reaktionen seines Gegenübers nach dem ersten Setzen auszulesen und so, wenn man glaubt einen Vorteil daraus zu ziehen noch mehr zu setzen und genau deswegen ist es beim professionellen Pokern verboten. Ob es die heimischen Pokerrunden mit Freunden unter Umständen interressanter gestaltet sei jedem selbst überlassen. Sind Casinospiele in Deutschland auch verboten?

By admin | January 10, 2007 - 10:53 am
Posted in Category: Bet Frequency, Poker Allgemein

Die so genannte „Bet Frequency“ beschreibt, ob ein Spieler „tight“ oder „loose“ spielt. Ein tighter Spieler ist wenig Risikobereit und spielt wenig Starthände bevor er floppt (Flop: die ersten drei Gemeinschaftskarten bei Texas Hold’em bzw. die zweite Einsatzrunde; ein Spieler floppt bedeutet, dass er mit diesen drei Karten und den zwei Karten auf der Hand – den Starthänden (die ersten werden Starthände genannt, danach sind es die Hole Cards) - ein Blatt „trifft“).

Spielt ein Spieler loose, so spielt er viele Blätter. Die Wettfrequenz wird in Prozent gemessen. Je niedriger diese Prozentzahl ist, desto tighter ist der Spieler. Der normale Prozentsatz eines tighten Spielers schwankt zwischen 20 und 30% und ist eher niedriger als höher. Alles darüber bezeichnet man schon als loosen Spieler. Auf lange Sicht heißt es, sollte man an einem großen Pokertisch mit acht bis zehn Spielern (longhand Spiele) eher tight spielen. Das heißt selektiv aber aggressiv. Die Bet Frequency ist also nur bei longhand Spielen interessant. Bei shorthand Spielen, das heißt an Tischen mit sechs Spielern oder weniger, genauso wie beim online Poker kann man auch mit einer loosen Spielweise hohe Gewinne erzielen. Beim online Poker ist es sogar so, dass die meisten Spieler eine Bet Frequency von ca. 80% haben.

Gemeinschaftskarten findet man beim Texas Hold’em oder beim Omaha Hold’em vor. Sie bestehen aus dem Flop (die ersten drei Karten, die auf dem Tisch sind), dem Turn und dem River. Jeder Spieler kann diese Karten für sein Blatt benutzen. Aus den zwei Karten auf der Hand und den Gemeinschaftskarten wird dann das höchste Blatt ermittelt, welches gewinnt.

Ein Beispiel:

Es sind zwei Spieler. Spieler a) hat K3 auf der Hand und Spieler b) 99. Der Flop besteht aus AA3. Würde man jetzt aufhören, würde Spieler b) gewinnen, da sein Doppelpaar AA99 mit dem Kicker 3 höher ist als das Doppelpaar von Spieler a) mit AA33 mit dem Kicker K. Nun Kommen aber als Turn und River noch zwei T dazu. Spieler b) hat nun folgendes Blatt: AATT9 und Spieler a) AATTK. Spieler a) gewinnt damit diese Runde, weil er den höheren Kicker hat.

 

Wichtiger Hinweis:
Aufgrund des GlücksspielStaatsvertrag (GlüStV) vom 1.1.2008 ist es für Bürger aus Deutschland verboten an Online Poker oder anderen Glückspielen teilzunehmen.

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