By admin | January 3, 2007 - 12:40 am
Posted in Category: Poker Allgemein, Trends und Risiken

Das Spiel mit den Chips erobert Deutschland, die Zahl der Spielenden wird immer größer. Die Rede ist -na klar- von Poker. Was in Amerika schon lange der Casino- Knüller Nummer Eins ist, kommt jetzt auch zu uns in die Bundesrepublik und sorgt für eine Menge Spaß in privaten Runden. Neben dem Nervenkitzel, dass man Geld gewinnen kann, macht es auch immens Spaß zu pokern und die Zeit verrinnt vor Spaß wie im Fluge. Im Jahr 1988 wurde Poker das erste Mal in einem deutschen Casino angeboten, doch es konnte sich in den darauf folgenden Jahren nie gegen die Spiele wie BlackJack oder das klassische Roulette durchsetzen.

Doch durch das Internet und die erstmalige Übertragung von Pokern im Fernsehen, das war im Deutschem Sport Fernsehen im Jahre 2005, wurde die Begeisterung immer größer und immer mehr Menschen haben das Spiel für sich entdeckt und spielen es nun entweder privat oder aber mit fremden Menschen im Internet, wo es mittlerweile eine Vielzahl von Anbietern gibt. Durch die Normalisierung des Pokerspiels hat Poker auch keinen schlechten Ruf mehr- es ist nicht mehr länger das Spiel, was man nur in den letzten Spelunken spielt. Poker ist in den letzten Jahren salonfähig geworden und gilt heutzutage als ein Sport, den man auch professionell betreiben kann. Doch die Experten warnen bei all der Euphorie:

Poker ist zumindest zum Teil ein Glücksspiel und Glücksspiel kann ähnlich wie Zigaretten, Alkohol oder Drogen abhängig machen. Durch die schnelle Spielabfolge wird die Suchtgefahr sehr stark erhöht, man kann in sehr kurzer Zeit zwar sehr viel Geld verdienen, man kann es aber eben auch sehr schnell verlieren.
Besonders junge Menschen in Deutschland spielen sehr viel Poker, teilweise vielleicht sogar zu viel, denn wenn man sich in finanzielle Unkosten wirft, um sich das Kartenspiel zu finanzieren, spätestens dann ist die Grenze des Zumutbaren überschritten. Gesteigert wird die Lust nach dem Spielen, dass das Pokern als ein Kompetent angesehen wird und man dabei missachtet, dass eben auch immer eine Menge Glück mit dazu gehört. Zusätzlich wird man durch die viele Fernsehwerbung ständig mit den Pokern in Konfrontation gebracht, was bei den Politikern bereits diskutiert wird. Manche sind dafür, dass die Werbung eingeschränkt wird, damit man nicht permanent mit der Sucht in Verbindung gebracht wird.

Generell ist es bei einer Sucht so, dass man es zu spät merkt beziehungsweise man es sich zu spät selber eingesteht. Die meisten Süchtige spielen dann erst ein paar Jahre, werfen sich finanziell in den Ruin, um dann zur Beratungsstelle zu gehen und auf Hilfe zu warten. Poker bringt zusammengefasst also eine Menge schöner Dinge mit sich, doch man muss wie bei so vielen Dingen im Leben darauf aufpassen, dass man es nicht übertreibt und sich nicht auf dünnes Eis bewegt. Spätestens wenn der Gedanke kommt, dass man sich das Geld im nächsten Spiel wieder zurückgewinnt, sollte man so konsequent sein und das Spiel beenden. Hilfe findet man bei den Beratungsstellen oder auch im Internet, Experten können einem hier Tipps geben, wie man sich nicht finanziell um Kopf und Kragen bringt.

 

Wichtiger Hinweis:
Aufgrund des GlücksspielStaatsvertrag (GlüStV) vom 1.1.2008 ist es für Bürger aus Deutschland verboten an Online Poker oder anderen Glückspielen teilzunehmen.

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