By aN | January 10, 2007 - 10:53 am
Die so genannte „Bet Frequency“ beschreibt, ob ein Spieler „tight“ oder „loose“ spielt. Ein tighter Spieler ist wenig Risikobereit und spielt wenig Starthände bevor er floppt (Flop: die ersten drei Gemeinschaftskarten bei Texas Hold’em bzw. die zweite Einsatzrunde; ein Spieler floppt bedeutet, dass er mit diesen drei Karten und den zwei Karten auf der Hand – den Starthänden (die ersten werden Starthände genannt, danach sind es die Hole Cards) - ein Blatt „trifft“).
Spielt ein Spieler loose, so spielt er viele Blätter. Die Wettfrequenz wird in Prozent gemessen. Je niedriger diese Prozentzahl ist, desto tighter ist der Spieler. Der normale Prozentsatz eines tighten Spielers schwankt zwischen 20 und 30% und ist eher niedriger als höher. Alles darüber bezeichnet man schon als loosen Spieler. Auf lange Sicht heißt es, sollte man an einem großen Pokertisch mit acht bis zehn Spielern (longhand Spiele) eher tight spielen. Das heißt selektiv aber aggressiv. Die Bet Frequency ist also nur bei longhand Spielen interessant. Bei shorthand Spielen, das heißt an Tischen mit sechs Spielern oder weniger, genauso wie beim online Poker kann man auch mit einer loosen Spielweise hohe Gewinne erzielen. Beim online Poker ist es sogar so, dass die meisten Spieler eine Bet Frequency von ca. 80% haben.
Gemeinschaftskarten findet man beim Texas Hold’em oder beim Omaha Hold’em vor. Sie bestehen aus dem Flop (die ersten drei Karten, die auf dem Tisch sind), dem Turn und dem River. Jeder Spieler kann diese Karten für sein Blatt benutzen. Aus den zwei Karten auf der Hand und den Gemeinschaftskarten wird dann das höchste Blatt ermittelt, welches gewinnt.
Ein Beispiel:
Es sind zwei Spieler. Spieler a) hat K3 auf der Hand und Spieler b) 99. Der Flop besteht aus AA3. Würde man jetzt aufhören, würde Spieler b) gewinnen, da sein Doppelpaar AA99 mit dem Kicker 3 höher ist als das Doppelpaar von Spieler a) mit AA33 mit dem Kicker K. Nun Kommen aber als Turn und River noch zwei T dazu. Spieler b) hat nun folgendes Blatt: AATT9 und Spieler a) AATTK. Spieler a) gewinnt damit diese Runde, weil er den höheren Kicker hat.
Hole Cards sind das genaue Gegenstück zu den Gemeinschaftskarten. Beim Texas Hold’em sind es genau die zwei Karten, die jeder Spieler verdeckt erhält. Beim Omaha Hold’em sind es genau die zwei Karten, die jeder Spieler sich aus den vier zuvor erhaltenen verdeckten Karten aussucht. Üblicherweise lässt man diese Karten verdeckt auf dem Tisch liegen und vergewissert sich nur gelegentlich – hier bietet sich erfahrenen Pokerspielern die Gelegenheit zu bluffen, einen Bluff zu erkennen oder seine Mitspieler einzuschätzen. Werden im Flop zum Beispiel drei Herzen aufgedeckt und ein Spieler schaut seine Karten an, kann man davon ausgehen, dass er zumindest eine rote Karte hat und er sich nur vergewissert ob es Herz oder Karo ist.
By aN | January 8, 2007 - 7:21 pm
Um den Gewinn maximieren zu können, sollte jeder Pokerspieler sich eine ungefähre Übersicht von Wahrscheinlichkeiten machen. Ein bekanntes Beispiel ist, wenn man vor dem River einen Straight- Draw hat, man also „nur noch“ eine Karte benötigt. Man muss einfach mal sehen, dass man dann nur die Wahrscheinlichkeit von 1 zu 46 hat, dass die Karte kommt. Dies leitet sich daraus ab, dass man zwei Karten auf der Hand hat, die man kennt, und zudem noch die vier Karten aus dem Flop und dem Turn kennt. Insgesamt hat man auf eine Straight nur eine Wahrscheinlichkeit von 0,4%, was – betrachtet man die reine prozentuale Chance- sehr gering ist. Noch extremer wird es, wenn man bedenkt, wie häufig beziehungsweise wie selten man einen Royal Flush, also die beste mögliche Hand hat:
Die Wahrscheinlichkeit liegt nur bei 0,00015%, also verschwindend gering. Rein von den Wahrscheinlichkeiten her ist ein Paar mit Ass und Ass natürlich im Preflop am besten besiedelt. Einer der ganz wichtigen Punkte beim Pokern ist die Berechnung der Chancen, um ein wirklich gutes Blatt zu haben. Was gut ist und was man nicht so gut findet, entscheidet Jeder für sich, aber generell gilt, dass alle Paare im Preflop über 9 gut sind. Des Weiteren sind natürlich auch Bilder suited immer wieder gut, denn man hat somit die Chance auf ein hohes Paar, auf eine Straight und auf einen Flush. Wenn Sie sich also entscheiden wollen beziehungsweise müssen, ob und wie viel Sie setzen, so müssen Sie sich über die Wahrscheinlichkeit im Klaren sein. Es sind ja bekanntlich immer nur sehr wenige Karten, die Einem helfen, das beste Blatt zu bekommen.
Viele Spielende lassen sich durch vermeintlich gute Karten verwirren. Wenn Sie beispielsweise einen König und ein Ass auf der Hand haben, ist das ja ein vermeintlich gutes Blatt, denn Sie haben mit zwei Karten die Chance auf ein hohes Pärchen, hätten im Zweifel einen sehr guten Kicker und zudem auch noch die Chance auf eine Straight. Doch wenn im Flop jetzt beispielsweise eine zwei, eine sieben und ein Bube kommen, so ist ihr Blatt möglicherweise wertlos, denn bei mehreren Spielern am Tisch ist die Wahrscheinlichkeit schon hoch, dass irgendeiner ein Paar hat. Jetzt sollten Sie vorsichtig sein mit dem Setzen, denn es sind nur noch zwei Karten, die aufgedeckt werden:
Beim Turn haben Sie die Wahrscheinlichkeit von 6 zu 47 und beim River von 6 zu 46. Kommt weder ein Ass noch ein König, so hatten Sie zwar ein gutes Blatt, aber jemand Anderes gewinnt. Dies kann immer mal passieren, nur sollten Sie dann in solch einem Fall nicht allzu viel bezahlt haben, weil Sie die ganze Zeit dachten, dass Sie ja ein so gutes Blatt haben. Beim Pokern müssen Sie immer bedenken, dass meist ein Paar gewinnt, egal wie hoch es ist. Und wenn Sie nach dem River keines haben, dann haben Sie in aller Regel auch keine gute Karten.
By aN | January 7, 2007 - 1:15 pm
Poker gilt in Deutschland als Glücksspiel und das Glück kann man bekanntlich ja nicht beeinflussen, doch beim Poker kommt es noch auf etwas Anderes an:
Das Können des einzelnen Spielers. Man spielt beim Poker nicht nur mit den Karten, sondern auch mit dem Gegner. Durch geschicktes Spielen oder Nicht- Spielen von Blättern kann man die Gewinnchance schon um ein Vielfaches anheben. Hat man sich entschieden, mit dem Blatt, was man auf der Hand hat, mitzugehen, so geht es nun darum, den Gegner entweder auszubluffen, wenn man nichts Gutes auf der Hand hat, oder aber ihn zum Mitgehen zu animieren, insofern man sich seiner Hand sicher ist und möglichst viel Gewinn rausholen möchte. Bluffen macht man in der Regel, indem man sehr viel einsetzt und somit vortäuscht, dass man eine sehr gute Hand besitzt.
All diese Feinheiten kann man natürlich erlernen, doch wie so oft ist es im Leben so, dass man es am Besten lernt, wenn man es einfach macht. Dafür gibt es so genannte Pokerschulen. Bei fast allen großen Anbietern gibt es die Möglichkeit, mit Spielgeld zu spielen. Wenn man das Geld verloren hat, kann man es sich problemlos und kostenlos wieder aufladen. Erst wenn man dann eine gewisse Übung hat, sollte man sich Geld aufladen und an den Echtgeld- Tischen spielen. Auf den Seiten der großen Poker- Anbieter gibt es logischerweise auch Erklärungen zu den Regeln, Tipps zu verschiedenen Strategien und vieles mehr. Um an der Pokerschule von PartyPoker, diese Seite nehmen wir mal als Beispiel für eine ganze Palette von Pokerschulen, teilnehmen zu können, muss man nicht viel machen.
Pokerschulen und Poker Anbieter:
Pokerschule der Pokergame Community
EverestPoker Schule
Pokerstars Pokerschule
Auf der Seite befindet sich ein Download, diesen muss man betätigen und sich somit die kostenlose Software runterladen, die man dann auf seinem PC installieren muss. Wenn man diesen Vorgang abgeschlossen hat, kann man bequem und leicht an die Spieltische gelangen und das Pokern erlernen. Für diesen Prozess sollten Sie sich wie gesagt Zeit nehmen, denn man kann beim Pokern sehr viel Geld gewinnen, doch es geht auch schnell, dass man es verliert, wenn man Anfängerfehler macht und die Regeln nicht genau kennt. Wer sich fragt, was man denn falsch machen kann, soll sich das folgende Beispiel, was man häufig in den Pokerschulen findet, vor Augen führen:
Bei den meisten Anbietern im Texas Hold’Em ist eine Straight Around the Corner nicht gültig. Das bedeutet, dass Sie zum Beispiel eine „Straße“, es ist ja eben durch die eben angesprochen Regel keine, von König bis zur 4 haben. Solche Fehler kann man sehr teuer bezahlen, denn man ist sich in dem Moment siegessicher und erhöht den Einsatz immer, doch letztlich verliert man alles. Aus diesem Grund: Such dir als Anfänger eine geeignete Pokerschule im Internet, bei der du alles ausprobieren kannst und das Spielen beim Spielen lernen kannst. Das Lesen von Büchern ist sicherlich nicht schädlich, hat aber bei weitem nicht den Erfolg wie das Ausprobieren an den Tischen.
Poker ist ein Kartenspiel, bei dem es zum einen auf das gewisse Quäntchen Glück ankommt, denn mit schlechten Karten verliert auch der beste Spieler. Auf der anderen Seite kommt es beim Pokern aber auch auf ein Geschick und ein Können an. Seit Kurzem hat das Pokerspiel auch das Internet erobert und wird hier immer mehr zum Zeitvertreib Nummer Eins. Bei unzähligen Seiten kann man online pokern, hierbei wird zwischen Spielgeld und echtem Geld unterschieden. In der Folge finden Sie eine kurze Auflistung der großen Poker- Seiten, bei fast jeder gibt es einen Bonus für das Anmelden, den man dann auf der Seite wieder einsetzen kann.
Der derzeit größte Anbieter im Bereich des Online- Pokerns ist Party-Poker.net. Auch hier kann man mit Spielgeld beginnen, wenn man beim Pokern noch nicht so geübt ist und lieber noch kein richtiges Geld einsetzen möchte. Spielt man mit echtem Geld, möchte aber noch nicht zu viel riskieren, so hat man die Möglichkeit, in der Beginnerzone zu spielen. Hier können die Neuanmelder für 45 Tage spielen. Die Stakes beginnen sehr gering- die Blinds liegen bei 0,02$ und 0,05$. Des Weiteren gibt es auch einen Willkommensbonus, dieser liegt bei 20% des eingezahlten Betrages.
Ein weiterer großer Anbieter ist Titan Poker. Hier gibt es einen sensationellen Erstbonus von 100%, maximal kann man bis zu 500€ Bonus bekommen. Dieser Poker- Raum hat schon einige der größten Turniere veranstaltet, der Preis- Pool lag hier teilweise bei über 1,3 Millionen Dollar. Für Neuanmelder ist oft auch die Thematik der Freeroll- Turniere von Bedeutung. Man spielt hierbei mit Spielgeld, kann aber echtes Geld gewinnen. Titan Poker veranstaltet jede Woche solche Turniere im Gesamtwert von 1000€.
Auf EverestPoker.net hat man ebenfalls die Möglichkeit, sein Poker- Können unter Beweis zu stellen, ohne dabei mit anderen Menschen am selben Tisch sitzen zu müssen. Europoker ist ein mehrsprachiger Anbieter, dessen Zielgruppe somit immens groß ist. Bei Europoker gibt es die üblichen Boni, wenn man sich Geld auflädt. Auch Freeroll- Turniere gehören zur breiten Palette des Angebotes dieses noch sehr jungen Anbieters. Ein letzter enormer Vorteil von Europoker ist, dass man auch mit Linux und Mac pokern kann. Dies hat den Grund, dass Europoker im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern über Java funktioniert.
Ebenfalls sehr angesehen bei den Online- Poker- Spielern ist der Anbieter Pacific Poker. Hier beginnen die Stakes bei 1$ und 2$, was für Neuanmelder sicherlich erst einmal recht hoch ist. Man bekommt bei diesem Anbieter durchgehend 25% Bonus auf alle Einzahlungen- wenn man sich also 100$ aufladen möchte, so werden einem 125$ gutgeschrieben. Ein großer Vorteil der Seite ist der einfache und schnelle Download der Software, die man bei jedem Anbieter benötigt, um am Pokern teilnehmen zu können. Das Herunterladen der Software ist natürlich kostenlos. Last but not least sei noch erwähnt, dass Pacific Poker ebenfalls Freeroll- Turniere anbietet.
Wie man sieht ist das Angebot vorhanden und auch die Nachfrage seitens der Gesellschaft wächst stetig an. Immer mehr Menschen, das war anfangs ja schon erwähnt, tummeln sich auf einer der oben angesprochenen Seiten und verbringen die Zeit mit dem Online- Pokern.
By aN | January 4, 2007 - 12:18 pm
Pokern gilt in Deutschland als Glücksspiel, das ist uns Allen bekannt. Doch Pokern hat auch eine ganze Menge mit Können und Kompetenz zu tun. Man kann zum Einen die Chancen von seinen Karten auf ein gutes Blatt errechnen. Wenn man dies in Perfektion beherrscht, geht man meist nur in den Fällen mit, wo man wirklich gute Chancen hat, das Spiel auch für sich entscheiden zu können. Des Weiteren hat man aber auch die Möglichkeit, den Gegner zu beeinflussen.

Es gilt bei diesem Kartenspiel nicht umsonst der Spruch „Man spielt beim Pokern nicht mit den Karten, sondern mit dem Gegner“. Durch geschicktes Raisen, Checke oder Callen kannst du den Gegner beeinflussen, ihn etwas glauben lassen, was du möchtest, dass er es glaubt. Doch Vorsicht:
All diese Dinge, die auf dich zutreffen, kann dein Gegner auch mit dir machen. Achte genau auf die Handlungen von deinem Gegenüber. Wie verhält sich der Gegner, wenn er etwas Gutes auf der Hand hat? Checkt er nur oder raist er gleich aggressiv? Das sind Fragen, die dir keiner beantworten kann, die Lösungen musst du im Laufe des Spiels finden und dann dein Wissen ausspielen. Machen wir die Theorie mal zur Praxis:
Es gibt viele Spieler, die, sobald Sie etwas Gutes auf der Hand haben, gleich sehr viel setzen. Dies kann zum Einen die Folge haben, dass die anderen mitgehen und man den Pot dann gut in die Höhe getrieben hat. Auf der anderen Seite kann es aber auch sein, dass auf einmal alle raus gehen, weil sie vermuten, dass du etwas sehr Gutes auf der Hand hast und dann hast du die Runde zwar gewonnen, aber der Pot war nicht unbedingt von besonderer Größe. Deshalb gibt es auch viele Spieler, die was Gutes auf der Hand haben, aber nur checken und hoffen, dass Jemand Anderes erhöht. Diesen Betrag kannst du dann entweder callen und sogar nochmal raisen, denn dann hat der Gegenüber angebissen. Es liegt in der Natur des Menschen, dass man dann nicht mehr raus gehen möchte, wenn man schon recht viel investiert hat. Achte bei jeder Hand deines Gegners auf sein Verhalten.
Du wirst schnell merken, welche Taktik er fährt und dann kannst du ihn konsequent ausspielen. Umgekehrt solltet du es bei dir auch mal machen: Variiere dein Spiel, denn sonst bist auch du sehr durchsichtig und die anderen Spieler am Tisch können immer antizipieren, wann du etwas Gutes hast und wann du bluffen willst. Körpersprache analysieren, das ist etwas, was Poker zu dem macht, was es ist. Bei den meisten Menschen sieht man in den Augen, am Mund oder an anderen Bewegungen, ob sie bluffen. Deshalb haben sehr viele professionelle Pokerspieler auch Sonnenbrillen und sonstige Verkleidung beim Spiel an- sie wollen eben nicht, dass man sie analysieren kann. Übertreibst du es bei guten Karten jedoch auch nicht dem passivem Spiel, denn wenn zu viele Mitspieler drin bleiben, dann kann es auch schnell sein, dass jemand Anderes was Besseres bekommt als du, so zum Beispiel zwei Pärchen und du hast nur eins.
By aN | January 3, 2007 - 7:05 pm
Zum Pokern gehören viele Dinge:
Auf der einen Seite dürfen bei den meisten männlichen Spielern Bier und Zigarre nicht fehlen, denn erst so entsteht die Atmosphäre, als würde man in Las Vegas im Casino sitzen.
Auf der anderen Seite braucht man ein passendes Kartenspiel, was von der zwei bis hin zum Ass reicht. Das macht also 52 Karten insgesamt. Doch auch sehr wichtig beim Pokern sind die Pokerchips. Im praktischem Sinn dienen sie natürlich zum Setzen des Einsatzes. Doch im übertragenem Sinn leisten sie auch eine Menge bei der bereits angesprochenen Atmosphäre. Für viele ist der Klang, den die Chips haben, wenn man sie auf den Tisch stellt, von besonderer Bedeutung beim Pokern. Anhand der Farben, die die Pokerchips haben, kann man sehr schnell sehen, was der jeweilige Mitspieler gesetzt hat. Man kann sicher auch mit kleinen Zetteln verfahren, doch hierbei ist das Erkennen der Wertigkeiten immer etwas komplizierter als bei farbigen Chips, bei denen man sofort weiß, was man setzen muss, um zu callen.

In der Regel sind die weißen Chips am wenigsten Wert. So können das zum Beispiel 50 Punkte sein. Am zweitwenigsten wert sind die grünen Pokerchips. Sie sind soviel wert wie zwei weiße Chips. In unserem Beispiel wären das also 100 Punkte.
Als nächste Stufe in der Wertigkeit kommen die Blauen, die gleich viel Wert haben wie zwei Grüne, im Beispiel sind es also 200 Punkte.
Wiederrum eine Stufe höher folgen die roten Pokerchips, die – gemessen an unserem Beispiel- 500 Punkte wert sind. In manchen Fällen wird noch mit schwarzen oder grauen Chips gespielt, die dann soviel wert sind wie zwei rote Chips, also beispielsweise 1000 Punkte. Wichtig zu beachten ist, dass man die Höhe der Punkte natürlich selber festlegen kann.
Es gibt hierfür keine feste Bestimmungen, die man einhalten muss. Kommen wir zum Gewicht: Es gibt in Bezug auf die Pokerchips verschiedene Gewichtsklassen, wobei es in aller Regel mehr Spaß macht mit den etwas schwereren Chips zu spielen. Dies hat wieder den Grund, dass sie einfach besser über den Fließ am Tisch rutschen und der Klang der Chips um ein Vielfaches besser ist. Das Gewicht eines einzelnen Chips fängt bei 5 Gramm an. Das sind dann die einfachsten Pokerchips, die man im Handel bekommen kann. Die etwas besseren, und somit auch schwereren Chips, wiegen bis zu 15 Gramm. Die Größe der Chips ist genormt und man findet also im Laden die gleichen Chips wie im Casino. Vom Umfang her misst ein Chip 39 Diameter, sodass die Chips sehr handlich sind. Fast alle Pokerchips sind aus Plastik. Dies hat verschiedene Vorteile:
Zum Einen ist Plastik sehr schwer kaputt zu machen. Das bedeutet, dass ein Chip auch problemlos mal runter fallen kann, ohne dass er gleich kaputt geht. Des Weiteren ist Plastik gegen Feuchtigkeit resistent. Wenn also ein Missgeschick passiert und ein Bier oder ein anderes Getränk fällt um, so kann man den Chip schnell und einfach abwischen und schon ist er wieder „wie neu“. Abschließend sei noch einmal betont, dass der Spielspaß beim Pokern durch die kleinen Chips um ein Vielfaches erhöht wird. Dies ist auf jeden Fall eine Investition, die man tätigen sollte, auch wenn man das Spiel nur sehr gelegentlich spielen möchte.
Poker Zubehör
Wenn man mit seinen Freunden zu Hause bei einem Bier pokern möchte, sollte man auf verschiedene Dinge vorbereitet sein, damit der Abend ein voller Erfolg wird. Zum einen gehört zum Pokern natürlich ein gutes Kartenspiel hinzu. Mit gut ist nicht nur gemeint, dass es vollzählig ist, also 52 Blatt enthält, sondern dass man es auch gut mischen und geben kann. Denn wenn die Karten permanent aneinander kleben, so wird der ganze Spielbetrieb aufgehalten, was den Spaß an der Sache um ein Vielfaches vermindert.
Neben den Karten sollte man mit Chips spielen und nicht mit kleinen Zetteln oder dergleichen, wo die Wertigkeit drauf steht. Alleine der Klang, wenn man seine Chips auf den Tisch schmeißt, wird ihre Freunde beeindrucken und zudem erleichtert es das Spielen an sich enorm. Man sieht anhand der Farben nämlich sofort, wie viel gesetzt wurde und was man setzen muss, wenn man mitgehen möchte. Neben dieser beiden Utensilien ist ein Pokertisch natürlich etwas, was alleine optisch schon sehr beeindruckend ist. Man kann sicherlich auch am einem normalen Esstisch oder an einem Küchentisch pokern, doch ein Pokertisch bringt schon viele Vorteile mit sich:
So besitzt ein Pokertisch ein Fach, in dem man seine Chips sammeln kann und diese anordnen kann. Des Weiteren gibt es auch eine Möglichkeit, seine Flaschen oder das Glas zu platzieren, was das Risiko mindert, dass man beim Mischen oder beim Austeilen ein Getränk umwirft. Die meisten Pokertische bestehen aus solidem Kiefernholz, auf dem ein grünes Filztuch gespannt ist. Auf diesem Filztuch rutschen die Karten und die Chips sehr gut, zudem ist es natürlich optisch sehr ansehnlich, wenn es zuhause aussieht, als wenn man im Casino sitzen würde.
Man muss heutzutage nicht mal mehr einen ganzen Tisch kaufen, was für viele potenzielle Pokerspieler sicherlich abschreckend war, denn man hatte im Alltag keine Verwendung und keinen Platz dafür. Heute bekommt man Platten, die man auf seinen normalen Tisch legen kann und nach dem Spiel einfach wieder zusammen klappen kann, um sie im Schrank zu verstauen. Schneller und bequemer geht es nicht mehr. Als einen kleinen Bonus kann man zudem noch einen Dealer- Button besitzen. Dieser zeigt dann immer an, wer gegeben hat und wer demzufolge den Small- Blind und wer den Big- Blind setzen muss. Wo wir gerade beim Thema Blinds sind: Es gibt auch Buttons, die anzeigen, wer was setzen muss, sprich wo die Blinds hinkommen. Wie Sie merken kennt die Industrie keinerlei Grenzen in Bezug auf das Pokerzubehör.
Man braucht sicherlich nicht alles davon, aber die grundlegenden Sachen sollte man sich anschaffen, insofern man nicht nur einmal spielen möchte. Sie werden schnell merken, dass sich das investierte Geld in jedem Fall gelohnt hat. Besonders in puncto Spielspaß lässt sich im Bereich des Pokerns eine Menge durch so kleine Accessoires machen, die zudem ja auch nicht die Welt kosten.
Das Spiel mit den Chips erobert Deutschland, die Zahl der Spielenden wird immer größer. Die Rede ist -na klar- von Poker. Was in Amerika schon lange der Casino- Knüller Nummer Eins ist, kommt jetzt auch zu uns in die Bundesrepublik und sorgt für eine Menge Spaß in privaten Runden. Neben dem Nervenkitzel, dass man Geld gewinnen kann, macht es auch immens Spaß zu pokern und die Zeit verrinnt vor Spaß wie im Fluge. Im Jahr 1988 wurde Poker das erste Mal in einem deutschen Casino angeboten, doch es konnte sich in den darauf folgenden Jahren nie gegen die Spiele wie BlackJack oder das klassische Roulette durchsetzen.
Doch durch das Internet und die erstmalige Übertragung von Pokern im Fernsehen, das war im Deutschem Sport Fernsehen im Jahre 2005, wurde die Begeisterung immer größer und immer mehr Menschen haben das Spiel für sich entdeckt und spielen es nun entweder privat oder aber mit fremden Menschen im Internet, wo es mittlerweile eine Vielzahl von Anbietern gibt. Durch die Normalisierung des Pokerspiels hat Poker auch keinen schlechten Ruf mehr- es ist nicht mehr länger das Spiel, was man nur in den letzten Spelunken spielt. Poker ist in den letzten Jahren salonfähig geworden und gilt heutzutage als ein Sport, den man auch professionell betreiben kann. Doch die Experten warnen bei all der Euphorie:
Poker ist zumindest zum Teil ein Glücksspiel und Glücksspiel kann ähnlich wie Zigaretten, Alkohol oder Drogen abhängig machen. Durch die schnelle Spielabfolge wird die Suchtgefahr sehr stark erhöht, man kann in sehr kurzer Zeit zwar sehr viel Geld verdienen, man kann es aber eben auch sehr schnell verlieren. Besonders junge Menschen in Deutschland spielen sehr viel Poker, teilweise vielleicht sogar zu viel, denn wenn man sich in finanzielle Unkosten wirft, um sich das Kartenspiel zu finanzieren, spätestens dann ist die Grenze des Zumutbaren überschritten. Gesteigert wird die Lust nach dem Spielen, dass das Pokern als ein Kompetent angesehen wird und man dabei missachtet, dass eben auch immer eine Menge Glück mit dazu gehört. Zusätzlich wird man durch die viele Fernsehwerbung ständig mit den Pokern in Konfrontation gebracht, was bei den Politikern bereits diskutiert wird. Manche sind dafür, dass die Werbung eingeschränkt wird, damit man nicht permanent mit der Sucht in Verbindung gebracht wird.
Generell ist es bei einer Sucht so, dass man es zu spät merkt beziehungsweise man es sich zu spät selber eingesteht. Die meisten Süchtige spielen dann erst ein paar Jahre, werfen sich finanziell in den Ruin, um dann zur Beratungsstelle zu gehen und auf Hilfe zu warten. Poker bringt zusammengefasst also eine Menge schöner Dinge mit sich, doch man muss wie bei so vielen Dingen im Leben darauf aufpassen, dass man es nicht übertreibt und sich nicht auf dünnes Eis bewegt. Spätestens wenn der Gedanke kommt, dass man sich das Geld im nächsten Spiel wieder zurückgewinnt, sollte man so konsequent sein und das Spiel beenden. Hilfe findet man bei den Beratungsstellen oder auch im Internet, Experten können einem hier Tipps geben, wie man sich nicht finanziell um Kopf und Kragen bringt.
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