By admin | May 6, 2007 - 10:07 am
Posted in Category: Poker Allgemein, Poker Programme, Pokerbuch

Viele online Pokerspieler
sind leider nicht mehr mit den vielen verfügbaren Programmen, die ihnen helfen könnten, mehr Geld zu gewinnen, vertraut. Die meisten dieser Programme wurden von normalen Durchschnittsspielern mit Programmier fähigkeiten geschrieben, deren Hauptgedanke dabei war, damit vor allem ihr eigenes Spiel verbessern zu können. Es gibt vier Haupttypen der zugänglichen Programme. Jedes Programm bringt Spielern einen Vorteil gegenüber den anderen Spielern am Tisch und soll helfen ihr Spiel zu verbessern.

Programme, um Statistiken der Gegner zu verfolgen

Zu den guten Programmen gehören solche, die den Statistiken der Gegner auf den Grund gehen. Einer der wichtigsten Aspekte eines erfahrenen Pokerspiels ist Gegner zu beobachten, um Tells zu entschlüsseln. Es ist nicht besonders leicht, dies online zu tun. In dem Spieler Programme benutzen, können sie einigen Dingen nachgehen, z.B. wie oft Spieler callen oder folden, oder auch die Größe der gemachten Einsätze. Gute Programme speichern solche Statistiken. Wenn man dann beim nächsten Pokerspiel mit einem Spieler, den man schon gesehen hat, spielt, kann man schon dessen Spieltendenzen kennen.

Programme um Ihre eigenen Statistiken zu verfolgen

Es gibt auch eine menge Programme, die auch Ihren eigenen Spielstatistiken nachgehen. Diese können Ihnen helfen, besser zu spielen, indem Sie auf Ihre früheren Spiele zurückblicken. Im Eifer des Gefechts haben Spieler oft keine Zeit, jedes Spiel zuanalysieren um die richtige Entscheidungen zu treffen. Nach dem Spiel helfen Ihnen diese Programme um festzustellen, ob Sie zu loose gespielt haben oder ob Sie vielleicht falsch gesetzt haben. Das Ziel dieser Programme ist Ihnen dabei zu helfen, Ihr Spiel zu analysieren und zu verfestigen.

Programme um Pot-Odds einzuschätzen

Vielen Spielern ist es einfach nicht möglich, die Pot-Odds irgendwelcher Szenarios ohne Hilfe einzuschätzen. Es gibt einige Programme, die einem dabei helfen sollen, schnell ein Szenario zu erstellen und die Odds zu bekommen und eine der Karten, die man braucht, um die Hand zu gewinnen. Viele dieser Programme sind leider bloß Tabellenkalkulations programme, es gibt auch einige komplizierte Programme, die an Ihrem Computer bergebene Information lesen können, und Ihre Odds somit automatisch berechnen.

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By admin | April 24, 2007 - 6:51 pm

Es gibt einige Möglichkeiten, die man einsetzten kann, um beim Spiel nicht zu leicht durchschaut zu werden. Zum Beispiel einen völligen oder einen halben Bluff, beim check-raisen, versucht man eine free-card zu erhalten und langsam zu spielen das sogenannte slowplay. Es gibt aber auch noch eine andere Taktik, die sich von den eben genannten vollkommen unterscheidet. Diese Taktik nennt man Advertising Plays eine angekündigte Bluffaktion. Man kündigt diese Bluffaction mit der Absicht an, sich selbst zum verlierenden Spieler zu erklären. Mit solchen ehrlichen Mitteln will man die anderen Spieler dazu anzuregen, mehr Action in das Spiel zu bringen, damit Sie bei nächsten Spielen absahnen können. Das ist eine absolut verrückte Methode, denn Sie spielen mit Händen, mit denen Sie normalerweise sicher nicht spielen würden und mit Sicherheit nicht so, dass es der ganze Tisch auch noch sehen kann.

Aber seien Sie vorsichtig Sie sollten diese Taktik wirklich nur anwenden, wenn Sie sicher sind, dass Sie mit denselben Spielern für eine ganze Zeit spielen werden. Es gibt also keinen Grund ein advertising play in der letzten Runde des Abends zu starten, wenn Sie sowieso wissen , dass Sie mit denselben Spielern nicht mehr spielen werden.

Sollten Sie sich also für das advertising play entscheiden, sollten Sie nicht völlig
unüberlegt spielen und bei Händen wie 7-2 unterschiedlicher Farben erhöhen, wenn Sie als erster setztenmüssen. Im Gegenteil. Sie spielen ein solches Spiel am besten,
wenn Sie sich trotzdem eine leichte Chance einräumen können, den Pot vielleicht doch noch zu gewinnen. Die Arten von Händen, die sich eignen, sind die 65s, 76s, Axs und kleine Paare. Wenn Sie also ein ‚advertising play’ machen, gehen Sie recht aggressiv mit Händen um, die Sie so sonst vielleicht niemals spielen würden. Sie können zum Beispiel mit einer dieser Hände erhöhen, wenn Sie selbst als erster setzten müssen. Dann spielen Sie diesen Weg möglichst aggressiv bis zum River. Sie können dies aber genauso gut auch aus einer späten Position heraus machen. Werden Sie beim Bluffen am River erwischt, dann stellen Sie sicher, dass jeder Ihre Hand sieht und man sich daran erinnert wird, wie verrückt Sie gespielt haben.

Wenn Sie den Pot gewinnen, ohne dass Sie Ihre Karten überhaupt zeigen mussten, ist das natürlich noch besser, denn dann können Sie bald wieder das ‚advertising
play’ ausprobieren und haben erneut die Chance den Pot zu gewinnen, in den Sie normalerweise nie eingebunden gewesen wären. Nach einem solch verrücktem Spie sollten Sie aber erst einmal tight spielen und kehren Sie zu Ihrer normalen Spielstrategie zurück. Denn in den Köpfen Ihrer Gegner wird sich das ‚advertising play’ festgesetzt haben und sie werden versuchen gegen Sie zu callen und setzen, wie sie es sonst nie gemacht hätten. So werden Sie in ihrem Hinterkopf immer den Gedanken haben, das Ihre Gegner Spiele gegen Sie spielen werden, die sie sonst nicht gespielt hätten, wenn diese wissen würden, was Sie gegen die
Mitspieler in der Händen haben.

By admin | April 1, 2007 - 11:52 am
Posted in Category: Pod Odds, Pokerbuch, Pot Odds

Ein wichtiger Bestandteil des Pokerspiels ist die Beherrschung bzw. die richtige Einschätzung und Berechnung der Sogenannten Pot Odds. Die Pot Odds setzen sich zusammen aus der Anzahl der Mitspieler einer Pokerrunde, die bereits geleisteten Blinds ( small Blind, Big Blind ), sind die Grundeinsätze die erzwungenermaßen in Rotation von jedem Mitspieler gebracht werden müssen. Die Pot Odds gehören nicht zu den Regeln, sondern eher zu einer guten Strategie

Also die Chips mit ihren Wertigkeiten im Zusammenhang mit dem zu erwartenden Gewinn. Das hört sich sehr kompliziert an, und so leicht zu verstehen ist es in der Tat nicht. Anhand eines Beispiels werde ich versuchen dies ein wenig näher zu bringen. Es befinden sich in einer Pokerrunde 6 Spieler. Poker wird meistens an Tischen zu 2, 6, 8 oder 10 Spielern gespielt. Wir befinden uns an einem 6er Tisch. Die Grundeinsätze, die Blinds sind gebracht, sie haben einen Wert von: Big Blind= 10, Small Blind= 5.

Jeder Spieler nach den Blinds wird aufgefordert seinen Spielzug zu tätigen. Hier gibt es die Möglichkeit mit zu gehen, das ist der " Call ", die Möglichkeit sein Blatt zu falten, also weg zu werfen nennt man " Fold " und man hat die Möglichkeit, je nach Spielmodus bis zu dem gefürchteten " All In " zu erhöhen. Bei einem " All In " setzt ein Spieler seinen gesamten Chipvorrat. Erkann aber auch beliebig erhöhen, jedoch mindestens um die Wertigkeit eines Big Blinds. Wir gehen davon aus, dass Spieler 1 sein Blatt faltet. Spieler 2 Called, Spieler 3 called und Spieler 4 und 5 sind auch " weg ".

Der Big Blind schiebt. Das kann er, weil er ja am Anfang der Runde seinen Zwangseinsatz, den Big Blind schon gebracht hat. Er könnte auch noch erhöhen, aber das tut er in diesem Falle nicht. Es befinden sich vor dem Flop, das sind die ersten 3 Gemeinschaftskarten die u.a. beim Spiel Texas Holdem ausgegeben werden, noch drei Spieler in der Runde. Im Pot befinden sich demnach Chips mit einem Gesamtwert von 30. Nach dem Flop schiebt Spieler 1. Spieler 2 schiebt mit und Spieler 3 geht mit seinem Blatt " All In "! Der Wert des " All In "liegt bei 1500. Spieler 1 und 2 haben ein nicht sooo gutes Blatt. Nehmen wir an Spieler 1 hält 10/ Q off suited, das heisst er hat 10/ Dame von verschiedener Farbe. Spieler 2 hält ein Paar Dreier.


Im Flop liegt aber Ass, König. 9 von verschiedenen Farben, man nennt das Rainbow Flop. Keiner der beiden Spieler ist sich seiner Karten sicher und was das Wichtigste ist:

Der Pot, den es zu gewinnen gibt, steht in einem negativen Verhältnis zu den Chancen, die man sich mit seinem Blatt ausrechnen kann.Spieler 1 und 2 haben ja nur jeweils 10 in den Pot investiert. Also ist es nicht so schlimm, wenn sie hier beide ihr Blatt falten. Der Verlust ist gering, ein neues Spiel beginnt und alle hoffen wieder darauf vielleicht in ihrem Preflop, das sind die beiden Karten die man am Anfang verdeckt bekommt, Ass,Ass oder König/ König vorzufinden.


By admin | February 14, 2007 - 11:48 am
Posted in Category: Poker Allgemein, Poker lernen, Pokerbuch
Gerade bei Poker ist es sehr wichtig stets einen geordneten Ablauf des Spielgeschehens zu gewährleisten. Schnell kann es zu Irritationen oder zu Streitigkeiten kommen, die man durch einen ordentlichen Ablauf einer Partie unbedingt vermeiden sollte.

Deshalb sollte unter anderem auch genau auf die Reihenfolge am Pokertisch geachtet werden.

Zu Beginn einer Partie muss daher zunächst ein Dealer bestimmt werden. Bei professionellen Pokerrunden spielt der Dealer in der Regel selbst nicht mit; da aber im privaten Umfeld meist niemand dazu bereits ist diese Rolle zu übernehmen, rotiert die Aufgabe des Dealers unter den Mitspielern. Um am Anfang den Dealer festzulegen, kann jeder Spieler eine Karte ziehen und jener, der die Karte mit der höchsten Wertigkeit gezogen hat, beginnt mit der Aufgabe des Dealers. Eine Andere Möglichkeit wäre das Auswürfeln eines Dealers.

Der Dealer ist die Nummer (1) am Pokertisch. Auf den Dealer folgt im Uhrzeigersinn die Nummer (2), der Small Blind. Er muss zu Beginn jeder Pokerrunde die Hälfte des Starteinsatzes ins Spiel bringen. An Platz Nummer (3) - im Uhrzeigersinn auf den Small Blind folgend sitzt der Big Blind, welcher zum Start jeder Runde den gesamten vereinbarten Starteinsatz setzen muss.

Auf den Big Blind folgen alle weiteren Spieler. Minimal sollte eine Pokerpartie daher mit drei Spielern gespielt werden, da alle Rollen vergeben sein müssen.
Existiert ein zusätzlicher Dealer, kann man auch zu zweit spielen, was oft aber nicht als besonders spannend empfunden wird. Maximal sollten es nicht mehr als elf Spieler sein. Als optimal zu bezeichnen wäre eine Runde aus vier bis acht Mitspielern.

Ist eine Pokerrunde zu Ende, rotieren alle genannten Aufgaben im Uhrzeigersinn um jeweils einen Spieler nach vorne. Daher wird der Small Blind zum Dealer, der Big Blind zum Small Blind und der nächste auf den Big Blind folgende Spieler selbst zum Big Blind.

Es sollte stets darauf geachtet werden, dass dieser Vorgang nicht eine Runde ganz oder zum Teil vergessen wird, da dies schon in vielen Poker Partien zu Streit und Auseinandersetzungen über den Gewinn geführt hat. Empfehlenswert wäre es vor allem unter Anfängern Dealer, Small Blind und Big Blind besonders zu Kennzeichnen. Beispielsweise kann dies durch selbst gemachte oder bei vielen Pokerspielen beiliegende Schildchen gemacht werden die jeder Spieler vor sich hinlegt.

By admin | February 3, 2007 - 6:27 pm
Posted in Category: Poker Allgemein, Poker Spieler

Wenn man ein Pokerspiel längere Zeit beobachtet kann man sich ein Bild davon machen, was für Spielertypen es gibt, woran man sie erkennt und zu welchem Typ man selbst gehört.

Zu wissen welcher Typ wie spielt ist von Vorteil – man kann seine Strategie anpassen und erkennen ob er blufft oder ob er wirklich ein gutes Blatt auf der Hand hat.

Man unterscheidet unter vier Typen von Spielern: The Rock, The Calling Station, The Maniac und The Stone Killer.

The Rock wartet stets darauf eine große Hand zu haben, legt dann seine Karten immer ab und blufft nur selten. Der Vorteil dieses Spielertyps besteht darin, dass man nur sehr geringe Verluste hat und diese durch konstante, kleine Gewinne und viele gewonnene Pots (durch Premiumkarten) wieder ausgleicht. Man erkennt ihn daran, dass er nur sehr vorsichtig setzt, nicht viel redet und sehr tight spielt. Wenn man ihn erkannt hat kann man das für sich nutzen indem man bei schwachen Blättern nicht called und bei Rag-Flops gut blufft.

The Calling Station ist ein Spielertyp der keine wirklichen Vorteile hat, außer den, dass es ein reiner Spaß-typ ist. Er kann gegnerische Hole Cards nicht gut einschätzen und die gegnerischen Pots werden immer gecalled. Man erkennt ihn daran, dass er loose spielt, viel redet und selbst bei schwachen Händen called. Bluffen kann man hier getrost sein lassen – es wird eh gecalled. Wenn er bis zum River Bet mitgeht kann man davon ausgehen, dass er wenigstens eine mittelmäßige Hand hat.

The Maniac. Hier ist der Name Programm. Er ist immer in Action und ständig am Setzen und Erhöhen. Er ist unberechenbar und schwer zu lesen – er gewinnt und verliert ungefähr 1 zu 1. Der Vorteil dieses Spielertyps ist, wenn er gewinnt gewinnt er einen großen Pot und mit dieser Spielweise kann man die Gegner gut einschüchtern. Er spielt sehr loose, ist ständig am bluffen und hat beim Showdown meist schwache Blätter. Der Vorteil gegen ihn zu spielen besteht darin, dass wenn man eine starke Hand hat kann man ihn setzen lassen und selbst raisen – aber diese starke hand ist meist nicht nötig, da The Maniac meist keine guten Hände hat. Der vierte im Bunde ist The Stone Killer. Er wird von den Top-Playern gespielt, die bei starken Händen durch aggressives Setzen ihren Gewinn maximieren.

The Stone Killer gewinnen oft, da man seine Gegner einschüchtert und man selbst der Aggressor ist. Man erkennt ihn daran, dass wenn er starke Hände hat spielt er aggressiv, er gewinnt oft und dann auch mehr als andere. Wenn man weiß, dass man es mit einem Stone Killer zu tun hat tritt man nicht mit einer mittelmäßigen Hand gegen ihn an, sondern wartet ab, bis man eine bessere hat.

By admin | January 31, 2007 - 11:04 am

Um möglichst gewinnbringend zu Pokern kann es von Vorteil sein, auszurechnen, ob sich das Zahlen der Einsätze überhaupt lohnt. Man nennt das die „Pot Odds“ berechnen. Um dies zu tun, benötigt man erst die Anzahl der Outs. Outs sind die Anzahl der Karten, die man benötigen würde um sein Blatt zu vervollständigen.
Hält man zum Beispiel beim Texas Hold’em ein Pärchen in der Hand betragen die Outs 2. Denn wenn man daraus ein Drilling machen will, geht das nur mit einer der ZWEI Karten mit gleicher Zahl, die sich noch im Deck befinden. Um jetzt die Wahrscheinlichkeit (Odds) herauszubekommen, mit der man seine Hand von einem Pärchen auf ein Drilling verbessert rechnet man die Outs (2) mal 2 mal die Anzahl der Karten, die sich noch im Deck befinden (G) plus 2.

p

 

Wenn man es ganz genau haben will nimmt man am besten eine der folgenden Formeln:

 

p1

 

Aber das dürfte während eines Spiels wohl zu lange dauern. Mit dem Ergebnis lässt sich nun leicht ausrechnen, ob es sich lohnt einen Einsatz noch zu zahlen (Pot Odd). Hier ein Beispiel: Ein Gegner zahlt nach den ersten drei Gemeinschaftskarten (Flop) 2€ in den bereits 10€ großen Pott ein. Der ausstehende Einsatz liegt dann bei wiederum 2€. Danach läge der Pott bei 14€. Damit sich das Setzen dieses Einsatzes (E) lohnt, müsste die Odd (P) bei wenigstens 14% liegen, da man 1/7 des Gesamtpots (C) zum Pot beiträgt. Das Verhältnis der zu zahlendes Summe muss wenigstens genauso hoch sein wie die Odd. In einer Formel sieht das so aus:

 

test

 

Daneben gibt es auch noch den Implizierten Odd. Dabei nimmt man nicht die gerade bestehende Höhe des Pots sondern schätzt die Höhe des endgültigen Pots.

 

test2

 

Um beim Pokern nicht ständig hin und her zu rechnen, sollte man sich bestimmte Wahrscheinlichkeiten merken:

  • Paar wird zum Drilling Outs=2 Wahrscheinlichkeit: ca.20% genau19,18% (gleiches gilt für den Vierling)

 

  • Straight(open ended) Outs=8 Wahrscheinlichkeit: ca.34% genau 31,45% nach Flop

 

  • Doppelter Gutshot Outs=8 Wahrscheinlichkeit: ca.34% genau31,45% nach Flop

 

  • Gutshot nach Flop Outs=4 Wahrscheinlichkeit: ca.17% genau 16,47%

 

  • Flush Draw nach Flop Outs=9 Wahrscheinlichkeit: ca.38% genau34,97%

 

  • Straight (open ended) Outs=15 Wahrscheinlichkeit: ca.64% genau54,12% +Flush Draw nach Flop

 

  • Gutshot Flush Draw Outs=12 Wahrscheinlichkeit: ca.51% genau44,96% nach Flop
By admin | January 20, 2007 - 10:25 pm
Posted in Category: Der Flop, Poker Allgemein, Poker lernen

Der Flop ist absolut entscheidend beim Pokerspiel. Er kann gute Handkarten sofort in ein wertloses Blatt verwandeln und Handkarten mit denen man erst nichts anfangen konnte zu einem Gewinnerblatt werden lassen. Man unterscheide „Flop zum vorhandenen Satz“ und „Flop zum Drilling“. Ersteres gilt wenn man ein starkes Paar auf der Hand hält, wie zum Beispiel QQ und der Flop aus AQ3 besteht. Jeder der Mitspieler mit einem A auf der Hand wird auf ein starkes Paar spekulieren, doch mit dem starken Drilling QQQ schlägt man dieses Paar. Der „Flop zum Drilling“ entsteht, wenn im Flop ein Paar liegt. Besteht der Flop zum Beispiel aus QQK und auf der Hand hält man QA, hat man mit dem Flop ein Drilling. Man sollte sich aber immer vor Augen halten, dass ein Flop mit einem Paar Gefahren birgt. Die Chance, dass einer der Mitspieler ein Full House hat steigt und schlägt vielleicht den Drilling. Könige im Flop lassen den Pott nur langsam steigen. Könige sind Schreckkarten und bewegen nur wenige Spieler dazu, den Einsatz zu erhöhen. Tun sie es aber dennoch ist die Chance groß, dass auf ihrer Hand ein Full House liegt. Demzufolge ist ein langsames Spiel ratsam

Sollte man einmal ein schwaches Paar auf der Hand haben, zum Beispiel 33 und der Flop aus 38Q besteht, sollte man den Pott füllen um zu verhindern, dass eine weitere Q oder noch eine 8 aufgedeckt wird und die Mitspieler einen mit einem stärkeren Drilling schlagen. Allerdings würde man von einer weiteren Q oder einer 8 auch profitieren. Mit dem 3er Drilling hätte man dann ein Full House. Ein weiterer Grund den Pott zu füllen ist, wenn man ein hochwertiges Paar auf der Hand hat. Wenn man zum Beispiel QQ auf der Hand hat und der Flop aus T36 besteht, hat man gute Chancen mit dem Q-Paar und dem Kicker T, das höchste Blatt zu haben. Wenn man zwei hohe Karten auf der Hand hat und mit dem Flop ein Paar mit einem hohen Kicker, sollte man aggressiv spielen und den Pott schnell füllen. Es gibt auch einen „Flop zum kleinen Paar“. Hält man zum Beispiel A5 auf der Hand und der Flop besteht aus D85 hat man ein kleines Paar auf Fünfen. Hier empfiehlt es sich einen Einsatz zu machen um zu sehen wie gut die Blätter der Mitspieler sind. Hat der nächste Spieler 83 auf der Hand wird er nur mitgehen wohingegen ein Spieler der D3 auf der Hand hat erhöhen wird. Die Turn-Karte kann das Blatt wieder wenden indem zum Beispiel eine 5 aufgedeckt wird.

Der „Flop zum Monsterblatt“ bedeutet, dass man mit den Hand- und Gemeinschaftskarten einen Royal Flush, Vierling, ein Full House, einen Flush, eine Straße oder einen Straight Flush hat. Laut Statistik ist ein verlieren kaum noch möglich. Daher empfiehlt sich ein langsames Spiel um den Pot in die Höhe zu treiben. Hat man allerdings eine niedrige Straße oder einen minderwertigen Flush ist Vorsicht geboten. Vielleicht können die Mitspieler die Straße oder den Flush höher bilden. Daneben gibt es auch noch den „Flop zum möglichen Flush oder zur möglichen Straße“. Statistisch gesehen ist es sehr unwahrscheinlich ein solches Blatt komplett zu bekommen. Hat man aber ein solches Blatt kann man nur auf zwei Dinge hoffen: 1. alle steigen aus. Folglich würde man nur einen kleinen Pott gewinnen. 2. Der Flush/die Straße lässt sich doch noch vervollständigen. Somit gewinnt man einen großen Pott.

Der „Flop zu 2 Paaren“ liegt vor, wenn man zum Beispiel JT auf der Hand hat und T4J im Flop liegen. Hier empfiehlt sich ein aggressives Spiel, was die anderen Spieler aus dem Spiel drängt. Denn zwei Paare sind gut aber diese Kombination ist schlagbar. Wieder kann sich das Spiel ändern, wenn sie mit dem Turn oder dem River plötzlich ein Full House auf der Hand haben. Dann sollte man seine Strategie ändern um den Pott in die Höhe zu treiben. Mit einem „ungünstigen Flop“ lohnt es sich nicht bis zum River durchzuhalten. Das führt eher zu Verlusten.

By admin | January 18, 2007 - 8:51 am
Posted in Category: All In, Poker Allgemein

All in? geht ein Spieler genau dann, wenn er die vorige Wette nicht mehr im eigentlichen Sinne ausgleichen kann, er ist in diesem Fall auf keinen Fall aus dem Spiel, vielmehr setzt er seinen gesamten Restbestand an Chips und ist weiterhin im Spiel.
Es gewinnt nicht der, der am meisten Chips hat, indem er seine Mitspieler aus dem Spiel treibt, so wie das euch alte Westerfilme o,ä. weismachen wollen.
Der “All in? Geher spielt weiterhin mit aber nur um den Teil des Potes der durch seine Chipanzahl ausgelichen werden kann. Die anderen Spieler können weiter setzen. Aus diesen zusätzlichen Chips bildet sich der Nebenpot (side pot).
Der Spieler der “All in? gegangen ist hat am Ende natürlich nur Anspruch auf den Hauptpot. Wenn es Zeit für den Showdown ist wird als erstes um den Nebenpot gepokert, danach wird mit dem Spieler der “All in? gegangen ist um den Hauptpot gespielt.

By admin | - 8:46 am
Posted in Category: Poker Allgemein, String Raise

String Raise?” bedeutet in Portionen seine Chips zu setzen, was in Casinos und Pokerclubs strikt untersagt ist.

Auch hier gilt:Schenke Pokerszenarien und Westerfilmen keine Glauben

String Raise? ist eine Möglichkeit die Reaktionen seines Gegenübers nach dem ersten Setzen auszulesen und so, wenn man glaubt einen Vorteil daraus zu ziehen noch mehr zu setzen und genau deswegen ist es beim professionellen Pokern verboten. Ob es die heimischen Pokerrunden mit Freunden unter Umständen interressanter gestaltet sei jedem selbst überlassen. Sind Casinospiele in Deutschland auch verboten?

By admin | January 14, 2007 - 1:10 pm
Posted in Category: Poker Allgemein, Vorbereitung

Wer Poker lernen möchte sollte sich erstmal ein gewisses Grundverständiss von Poker aneignen, es nützt nichts alles zu überstützen und sich über Einzelheiten den Kopf zu zerbrechen, wenn der Grundgedanke des Pokerns noch nicht verstanden wurde. Man kann es mit dem Fundament eines Hauses vergleichen:

Erst wenn das steht, kann darauf ein Haus enstehen und erst ganz am Ende fügt man Verkleidung und Verziehrung hinzu.

Disziplin und Planung

Klar gibt es sie: Leute die ohne Planung und Disziplin jeden beim Pokern abzocken. Man kann diese Art von Mensch in den verschiedensten Sparten finden, Persönlichkeiten wie Mozart oder Einstein scheinen eine Begabung zu haben, die ihnen in die Wiege gelegt wurde. Auch beim professionellen Pokern trifft man auf dieses Sorte Mensch. Doch jedem der nicht durch solcherlei Fähigkeiten beglückt wurde, rate ich, so spasslos das klingen mag zu Disziplin und Planung, wenn man ernsthaft am Pokern Interesse haben sollte und sich auch einen Namen machen will bzw. das ein oder andere Turnier gewinnen will.

Man sollte damit beginnen eine Strategie zu entwickeln, wie man sich das Pokerspielen auf die richtige Weise einverleiben kann. Und so wichtig die Pokertheorie ist, ohne Praxiserfahrung, schafft es kein Mensch der Welt ein guter Pokerspieler zu werden. Es geht darum das richtige Gleichgewicht zwischen Theorie und Praxis zu finden. Theorie gibts in Büchern oder völlig kostenlos zum Beispiel… genau hier ;) Für Praxiserfahrungen muss man schon sein Hinterteil hochbekommen und mit Freunden reale Pokerturniere spielen, und wenn es nur um Centstücke geht, man lernt dadurch mehr wie bei noch so teueren Internetturnieren.

Um ein Handwerk zu erlernen erfordert es Disziplin. Und Pokern kann man, wenn man so will als Handwerk bezeichnen. Wer beim Pokern keine Disziplin zeigt verliert schnell einiges an Geld, selbst wenn er noch so viel Lexikonwissen über Poker besitzt. Denn wer sich nicht zügeln kann wird, trotz Wissen, übermütig und verzockt Auto und Haus. ;)

Also: Wissen kombiniert mit Disziplin führt zum Erfolg. Es geht nicht darum ein Vollprofi mit Auszeichnung zu werden, sondern am Anfang ersteinmal Fähigkeiten zu entwickeln die notwendig sind damit Pokern erst so richtig Spass macht und dann auch durchaus dem ein oder anderen ein zusätzliches Einkommen beschert.

Erfolgsmenschen sind im Grunde genommen genau die Menschen die genannte Fähigkeiten besitzen.

 

Wichtiger Hinweis:
Aufgrund des GlücksspielStaatsvertrag (GlüStV) vom 1.1.2008 ist es für Bürger aus Deutschland verboten an Online Poker oder anderen Glückspielen teilzunehmen.

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