By admin | January 4, 2007 - 7:54 pm
Posted in Category: 7 Card Stud Poker, Poker Strategien

Es gibt zwischen dem Texas Hold’ Em und dem 7 Card Stud viele Unterschiede, doch eine Sache ist bei Beiden identisch: Man braucht eine Strategie, wenn man in das Spiel geht, zudem muss man genau wissen, bei welchen Karten man weitergehen sollte und bei welchen Karten man lieber folden sollte.

Was du immer spielen solltest, sind die so genannten Rolled up Trips. Das bedeutet aus dem Fachjargon übersetzt, dass du drei Karten von einer Art hast. Eine andere Begrifflichkeit hierfür ist Three of a Kind. Mit diesem Blatt hast du eine sehr hohe Gewinnchance, egal was in den anderen Streets noch kommen wird. Du solltest allgemein daran interessiert sein, nicht zu schnell zu spielen, denn es sollen nach
Möglichkeit ja nicht alle sofort aussteigen. Doch auch die Gegenposition ist nicht zu verachten: Wenn du es allzu langsam angehen lässt und überhaupt niemanden aus dem Spiel bekommst, läufst du Gefahr, dass noch jemand am Tisch eine Straight oder einen Flush bekommt, was für dich dann einer Niederlage gleich kommen würde.
Auch immer ein gutes Blatt sind die so genannten Top Pairs. Top Pairs sind im Allgemeinen alle Paare über der Neun. Wenn du ein solches Blatt hast, musst du das Ziel haben, dass möglichst viele Mitspieler aussteigen- dies erreichest du durch aggressives Raisen des Einsatzes.
Du hast etwas Gutes auf der Hand, aber wenn du es zu langsam spielst, gehst du das Risiko ein, dass jemand anderes am Tisch zwei Paare, einen Drilling, einen Flush oder eine Straight bekommt- und tritt dieser Fall ein, so ist dein hohes Paar wertlos. Und auch hier wieder die Gegenposition:

Sei vorsichtig und lass dich nicht von einem hohem Paar blenden. Solltest du ein Buben- Paar auf der Hand haben, heißt das noch lange nicht, dass du das beste Blatt hast. Einer der Mitspieler kann zum Beispiel schlichtweg ein Damen- Paar auf der Hand haben und schon hast du durch das niedrigere Paar verloren. Hier gilt es also die richtige Mischung aus vorsichtigem und aggressivem Spiel zu finden.

Grundsatz ist und bleibt aber:
Umso mehr Spieler im Spiel sind, desto riskanter ist dein Spiel mit dem einem hohen Paar. Ein riskantes, aber ein gutes Blatt ist das Three to a Flush- Blatt. Riskant deswegen, weil es erst mal gut aussieht, aber eben noch nicht viel beziehungsweise gar nichts Wert ist. Mach nicht den Fehler und raise zu stark, denn wenn ein Mitspieler von dir möglicherweise schon ein hohes Paar auf der Hand hat, kann es zum Re- Raise kommen. Das bedeutet, dass deine Erhöhung noch mal erhöht wird, was das Spiel schnell sehr teuer macht. Und bedenke: Bisher hast du nur den F
lush-
Draw,
also die Möglichkeit, dass der Flush kommt. Ähnlich verhält es sich beim 3-to-a-straight- Blatt: Auch dieses solltest du nicht überschätzen, denn dir fehlen bestimmte Karten, die jeweils nur viermal im Deck enthalten sind. Bei der Möglichkeit zur Straight verhält es sich jedoch noch ein bisschen anders: Wenn du beispielsweise
die 9, die 10 und den Buben hälst, dann würde dir eine 8 und eine Dame helfen. Du hast also 8 Karten, die potenziell gut wären. Das ist immerhin doppelt soviel, als wenn du die 9, die 10 und die Dame hättest, denn hier hilft nur noch einer der vier Buben.

 

Wichtiger Hinweis:
Aufgrund des GlücksspielStaatsvertrag (GlüStV) vom 1.1.2008 ist es für Bürger aus Deutschland verboten an Online Poker oder anderen Glückspielen teilzunehmen.

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