By admin | January 7, 2007 - 1:04 pm
Posted in Category: 7 Card Stud Poker, Poker Regeln

Ante, Deal und BringIn. In den meisten Runden, in den 7 Card Stud gespielt wird, wird von jedem Spieler ein Ante gefordert, bevor er überhaupt Karten bekommt. Hat er diesen getätigt, bekommt er drei Karten vom Dealer gegeben. Eine hiervon wird aufgedeckt, die anderen Beiden haben das Bild nach unten, sodass man nicht einsehen kann, was die Karte für eine Wertigkeit hat. Die aufgedeckte Karte nennt sich Doorcard. Der Spieler, der die niedrigste Doorcard besitzt, fängt an zu setzen.

Dieser gesetzte Betrag wird als BringIn bezeichnet. Für den Fall, dass zwei oder mehr Spieler die niedrigste DoorCard haben, so entscheidet der Wert der Spielfarbe. Die Reihenfolge der Spielkarten in Bezug auf ihre Wertigkeiten ist die Übliche: Pik, Herz, Caro und dann Kreuz. Nachdem dieser Prozess des Setzens beziehungsweise des Aussteigens abgeschlossen ist, kommen die 4th Street bis hin zu 6th Street. Diese drei Runden sind vom Ablauf sehr ähnlich: In jeder der drei Runden erhält jeder Spieler eine weitere Karte, die er aufgedeckt vor sich gelegt bekommt. Hier bestimmt jedoch nicht mehr die niedrigste DoorCard, wer als Erstes setzen darf, sondern das beste Blatt.

Im Gegensatz zum Texas Hold‘ Em gibt es bei der 7 Card Stud keine große Bedeutung der Position, an der man sitzt. Dies findet darin Beleg, dass sich die Position jede Runde ändern kann, das das Kriterium jedes Mal ein Anderes ist. Zwischen den einzelnen Runden gibt es, so steht es ja bereits im vorigem Absatz, keine großen Unterschiede, doch einer der wenigen Unterschiede, sollte hier auf jeden Fall Erwähnung finden:
Ab der 5th Street sind die Limits höher. Spielt man also ein Spiel mit 5$ und 10$, darf bei der dritten und vierten Straße um 5$ je Einsatz erhöht werden. Bei der fünften, bei der sechsten und bei der siebten Straße darf um 10$ je Einsatz erhöht werden, sodass diese Straßen vom Einsatz her schon sehr viel teurer werden können. Die siebte und letzte Karte erhält jeder Spieler wieder verdeckt ausgeteilt- insgesamt hat also jeder Spieler jetzt drei verdeckte Karten und zudem noch vier Karten, die aufgedeckt sind. Auch nach der siebten Karte gibt es wieder eine Einsatzrunde, wobei der Spieler anfängt, der die höchsten aufgedeckten Karten hat. Sind nach der siebten Runde zwei oder mehr Spieler übrig, so gibt es den geliebten Showdown. Der Showdown macht das 7 Card Stud zu etwas Besonderem, da beide Spieler nicht mal ihr eigenes Blatt genau kennen, geschweige denn das Blatt des Gegenüber.

Der Gewinner nach dem Aufdecken ist der Spieler, der die besten fünf Karten hat. Es gilt die standardisierte Beste-Fünf-Karten-Regel, man kann also beispielsweise nicht drei Paare haben, denn dafür bräuchte man sechs Karten. Das 7 Card Stud- Spiel hat ein bisschen an Boden verloren, denn das Texas Hold‘ Em ist mittlerweile die beliebteste Variante des Pokerns. Früher hat man diese gar nicht gespielt, sondern ausschließlich mit der hier beschriebenen 7 Card- Stud- Version gespielt.

 

Wichtiger Hinweis:
Aufgrund des GlücksspielStaatsvertrag (GlüStV) vom 1.1.2008 ist es für Bürger aus Deutschland verboten an Online Poker oder anderen Glückspielen teilzunehmen.

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