By admin | January 5, 2007 - 11:40 pm

Texas Hold‘ Em diesen Begriff hört man immer wieder, wenn man heutzutage an das Pokern denkt.
Egal, wo gespielt wird, es wird in aller Regel nach dieser Variante gepokert.
So zum Beispiel bei den unzähligen Angeboten, die man im Internet findet. Doch auch an Tischen, an denen man seinen Gegenspielern gegenüber sitzt, wird schon lange nicht mehr nach der 7 Card Stud- Methode gespielt, sondern eben nach der Variante des Texas Hold‘ Em.
Dies ist prinzipiell schade, denn die Variante des 7 Card Stud hat viele positive Eigenschaften, die viele Spieler auch nach wie vor zu schätzen wissen. So ist zum Beispiel für viele Menschen der so genannte Showdown von Bedeutung, was in Sachen Spannung kaum zu überbieten ist. Auch die Tatsache, dass man nicht alle Karten gleich aufgedeckt bekommt, bringt einen gewissen Reiz mit sich. Von seinen insgesamt sieben Karten kennt man bis zum Schluss nur vier Karten, was bedeutet, dass man nur knapp über die Hälfte der Karten einzuschätzen weiß.

Wie beim Texas Hold‘ Em auch ist der entscheidende Moment der Augenblick nachdem man die Karten ausgegeben bekommen hat.
Hier muss man sich entscheiden, ob man mit dem Blatt weiterspielen möchte oder aber ob man seinen Ante, den man ja vorher schon bezahlen musste, aufgibt. Sehr viele Spieler hängen an ihrem geleisteten Ante, was letztlich sehr gefährlich ist. Gefährlich darum, weil man sich gegebenenfalls in etwas reinsteigert und immer mehr Geld in das Blatt steckt, obwohl man möglicherweise schon ein sehr schlechtes Ausgangsblatt hatte.

Beachten Sie immer einen Grundsatz: "Antes sind ein sehr kleiner Einsatz, Sie können sich davon einige leisten, doch 7th Street Verluste sind Verluste, die Spieler mit einem etwas kleinerem finanziellem Spielraum aus dem Rennen werfen können".
Was das Fällen dieser Entscheidung angeht, unterscheidet sich die 7 Card Stud- Methode auch nicht wesentlich von der Texas Hold‘ Em- Variante: In jedem Spiel muss man nach Ausgabe des Blattes entscheiden, ob man die Karten für spielenswert hält oder lieber das Blatt aufgibt und foldet.
Geschichtlich gesehen hat die 7 Card- Stud- Version einen sehr hohen Stellenwert, denn früher wurde nur nach dieser Variante gespielt. Um genau zu sein wurde nicht exakt nach der Methode gepokert, denn damals spielte man 5 Card- Stud, wobei die Regeln identisch sind. Einziger Unterschied ist wie der Name schon sagt, dass man nicht sieben Karten ausgehändigt bekommt, sondern nur fünf.
Das Pokerspiel, wie wir es heute aus dem Fernsehen und aus dem Internet kennen, findet seinen Ursprung also in der hier vorgestellten Variante. Auch wenn es natürlicherweise immer noch Spieler gibt, die die 7 Card- Stud- Methode bevorzugen: die Wachablösung im Poker hat statt gefunden – heute regiert das Texas Hold‘ Em die Welt des Kartenspiels. Spätestens durch das Übertragen von Texas Hold‘ Em- Turnieren im Fernsehen ist den meisten neuen Spielern die 7 Card- Stud- Methode kein Begriff mehr.

 

Wichtiger Hinweis:
Aufgrund des GlücksspielStaatsvertrag (GlüStV) vom 1.1.2008 ist es für Bürger aus Deutschland verboten an Online Poker oder anderen Glückspielen teilzunehmen.

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