By admin | January 31, 2007 - 11:04 am

Um möglichst gewinnbringend zu Pokern kann es von Vorteil sein, auszurechnen, ob sich das Zahlen der Einsätze überhaupt lohnt. Man nennt das die „Pot Odds“ berechnen. Um dies zu tun, benötigt man erst die Anzahl der Outs. Outs sind die Anzahl der Karten, die man benötigen würde um sein Blatt zu vervollständigen.
Hält man zum Beispiel beim Texas Hold’em ein Pärchen in der Hand betragen die Outs 2. Denn wenn man daraus ein Drilling machen will, geht das nur mit einer der ZWEI Karten mit gleicher Zahl, die sich noch im Deck befinden. Um jetzt die Wahrscheinlichkeit (Odds) herauszubekommen, mit der man seine Hand von einem Pärchen auf ein Drilling verbessert rechnet man die Outs (2) mal 2 mal die Anzahl der Karten, die sich noch im Deck befinden (G) plus 2.

p

 

Wenn man es ganz genau haben will nimmt man am besten eine der folgenden Formeln:

 

p1

 

Aber das dürfte während eines Spiels wohl zu lange dauern. Mit dem Ergebnis lässt sich nun leicht ausrechnen, ob es sich lohnt einen Einsatz noch zu zahlen (Pot Odd). Hier ein Beispiel: Ein Gegner zahlt nach den ersten drei Gemeinschaftskarten (Flop) 2€ in den bereits 10€ großen Pott ein. Der ausstehende Einsatz liegt dann bei wiederum 2€. Danach läge der Pott bei 14€. Damit sich das Setzen dieses Einsatzes (E) lohnt, müsste die Odd (P) bei wenigstens 14% liegen, da man 1/7 des Gesamtpots (C) zum Pot beiträgt. Das Verhältnis der zu zahlendes Summe muss wenigstens genauso hoch sein wie die Odd. In einer Formel sieht das so aus:

 

test

 

Daneben gibt es auch noch den Implizierten Odd. Dabei nimmt man nicht die gerade bestehende Höhe des Pots sondern schätzt die Höhe des endgültigen Pots.

 

test2

 

Um beim Pokern nicht ständig hin und her zu rechnen, sollte man sich bestimmte Wahrscheinlichkeiten merken:

  • Paar wird zum Drilling Outs=2 Wahrscheinlichkeit: ca.20% genau19,18% (gleiches gilt für den Vierling)

 

  • Straight(open ended) Outs=8 Wahrscheinlichkeit: ca.34% genau 31,45% nach Flop

 

  • Doppelter Gutshot Outs=8 Wahrscheinlichkeit: ca.34% genau31,45% nach Flop

 

  • Gutshot nach Flop Outs=4 Wahrscheinlichkeit: ca.17% genau 16,47%

 

  • Flush Draw nach Flop Outs=9 Wahrscheinlichkeit: ca.38% genau34,97%

 

  • Straight (open ended) Outs=15 Wahrscheinlichkeit: ca.64% genau54,12% +Flush Draw nach Flop

 

  • Gutshot Flush Draw Outs=12 Wahrscheinlichkeit: ca.51% genau44,96% nach Flop
By admin | January 20, 2007 - 10:25 pm
Posted in Category: Der Flop, Poker Allgemein, Poker lernen

Der Flop ist absolut entscheidend beim Pokerspiel. Er kann gute Handkarten sofort in ein wertloses Blatt verwandeln und Handkarten mit denen man erst nichts anfangen konnte zu einem Gewinnerblatt werden lassen. Man unterscheide „Flop zum vorhandenen Satz“ und „Flop zum Drilling“. Ersteres gilt wenn man ein starkes Paar auf der Hand hält, wie zum Beispiel QQ und der Flop aus AQ3 besteht. Jeder der Mitspieler mit einem A auf der Hand wird auf ein starkes Paar spekulieren, doch mit dem starken Drilling QQQ schlägt man dieses Paar. Der „Flop zum Drilling“ entsteht, wenn im Flop ein Paar liegt. Besteht der Flop zum Beispiel aus QQK und auf der Hand hält man QA, hat man mit dem Flop ein Drilling. Man sollte sich aber immer vor Augen halten, dass ein Flop mit einem Paar Gefahren birgt. Die Chance, dass einer der Mitspieler ein Full House hat steigt und schlägt vielleicht den Drilling. Könige im Flop lassen den Pott nur langsam steigen. Könige sind Schreckkarten und bewegen nur wenige Spieler dazu, den Einsatz zu erhöhen. Tun sie es aber dennoch ist die Chance groß, dass auf ihrer Hand ein Full House liegt. Demzufolge ist ein langsames Spiel ratsam

Sollte man einmal ein schwaches Paar auf der Hand haben, zum Beispiel 33 und der Flop aus 38Q besteht, sollte man den Pott füllen um zu verhindern, dass eine weitere Q oder noch eine 8 aufgedeckt wird und die Mitspieler einen mit einem stärkeren Drilling schlagen. Allerdings würde man von einer weiteren Q oder einer 8 auch profitieren. Mit dem 3er Drilling hätte man dann ein Full House. Ein weiterer Grund den Pott zu füllen ist, wenn man ein hochwertiges Paar auf der Hand hat. Wenn man zum Beispiel QQ auf der Hand hat und der Flop aus T36 besteht, hat man gute Chancen mit dem Q-Paar und dem Kicker T, das höchste Blatt zu haben. Wenn man zwei hohe Karten auf der Hand hat und mit dem Flop ein Paar mit einem hohen Kicker, sollte man aggressiv spielen und den Pott schnell füllen. Es gibt auch einen „Flop zum kleinen Paar“. Hält man zum Beispiel A5 auf der Hand und der Flop besteht aus D85 hat man ein kleines Paar auf Fünfen. Hier empfiehlt es sich einen Einsatz zu machen um zu sehen wie gut die Blätter der Mitspieler sind. Hat der nächste Spieler 83 auf der Hand wird er nur mitgehen wohingegen ein Spieler der D3 auf der Hand hat erhöhen wird. Die Turn-Karte kann das Blatt wieder wenden indem zum Beispiel eine 5 aufgedeckt wird.

Der „Flop zum Monsterblatt“ bedeutet, dass man mit den Hand- und Gemeinschaftskarten einen Royal Flush, Vierling, ein Full House, einen Flush, eine Straße oder einen Straight Flush hat. Laut Statistik ist ein verlieren kaum noch möglich. Daher empfiehlt sich ein langsames Spiel um den Pot in die Höhe zu treiben. Hat man allerdings eine niedrige Straße oder einen minderwertigen Flush ist Vorsicht geboten. Vielleicht können die Mitspieler die Straße oder den Flush höher bilden. Daneben gibt es auch noch den „Flop zum möglichen Flush oder zur möglichen Straße“. Statistisch gesehen ist es sehr unwahrscheinlich ein solches Blatt komplett zu bekommen. Hat man aber ein solches Blatt kann man nur auf zwei Dinge hoffen: 1. alle steigen aus. Folglich würde man nur einen kleinen Pott gewinnen. 2. Der Flush/die Straße lässt sich doch noch vervollständigen. Somit gewinnt man einen großen Pott.

Der „Flop zu 2 Paaren“ liegt vor, wenn man zum Beispiel JT auf der Hand hat und T4J im Flop liegen. Hier empfiehlt sich ein aggressives Spiel, was die anderen Spieler aus dem Spiel drängt. Denn zwei Paare sind gut aber diese Kombination ist schlagbar. Wieder kann sich das Spiel ändern, wenn sie mit dem Turn oder dem River plötzlich ein Full House auf der Hand haben. Dann sollte man seine Strategie ändern um den Pott in die Höhe zu treiben. Mit einem „ungünstigen Flop“ lohnt es sich nicht bis zum River durchzuhalten. Das führt eher zu Verlusten.

By admin | January 18, 2007 - 8:51 am
Posted in Category: All In, Poker Allgemein

All in? geht ein Spieler genau dann, wenn er die vorige Wette nicht mehr im eigentlichen Sinne ausgleichen kann, er ist in diesem Fall auf keinen Fall aus dem Spiel, vielmehr setzt er seinen gesamten Restbestand an Chips und ist weiterhin im Spiel.
Es gewinnt nicht der, der am meisten Chips hat, indem er seine Mitspieler aus dem Spiel treibt, so wie das euch alte Westerfilme o,ä. weismachen wollen.
Der “All in? Geher spielt weiterhin mit aber nur um den Teil des Potes der durch seine Chipanzahl ausgelichen werden kann. Die anderen Spieler können weiter setzen. Aus diesen zusätzlichen Chips bildet sich der Nebenpot (side pot).
Der Spieler der “All in? gegangen ist hat am Ende natürlich nur Anspruch auf den Hauptpot. Wenn es Zeit für den Showdown ist wird als erstes um den Nebenpot gepokert, danach wird mit dem Spieler der “All in? gegangen ist um den Hauptpot gespielt.

By admin | - 8:46 am
Posted in Category: Poker Allgemein, String Raise

String Raise?” bedeutet in Portionen seine Chips zu setzen, was in Casinos und Pokerclubs strikt untersagt ist.

Auch hier gilt:Schenke Pokerszenarien und Westerfilmen keine Glauben

String Raise? ist eine Möglichkeit die Reaktionen seines Gegenübers nach dem ersten Setzen auszulesen und so, wenn man glaubt einen Vorteil daraus zu ziehen noch mehr zu setzen und genau deswegen ist es beim professionellen Pokern verboten. Ob es die heimischen Pokerrunden mit Freunden unter Umständen interressanter gestaltet sei jedem selbst überlassen. Sind Casinospiele in Deutschland auch verboten?

By admin | January 14, 2007 - 1:10 pm
Posted in Category: Poker Allgemein, Vorbereitung

Wer Poker lernen möchte sollte sich erstmal ein gewisses Grundverständiss von Poker aneignen, es nützt nichts alles zu überstützen und sich über Einzelheiten den Kopf zu zerbrechen, wenn der Grundgedanke des Pokerns noch nicht verstanden wurde. Man kann es mit dem Fundament eines Hauses vergleichen:

Erst wenn das steht, kann darauf ein Haus enstehen und erst ganz am Ende fügt man Verkleidung und Verziehrung hinzu.

Disziplin und Planung

Klar gibt es sie: Leute die ohne Planung und Disziplin jeden beim Pokern abzocken. Man kann diese Art von Mensch in den verschiedensten Sparten finden, Persönlichkeiten wie Mozart oder Einstein scheinen eine Begabung zu haben, die ihnen in die Wiege gelegt wurde. Auch beim professionellen Pokern trifft man auf dieses Sorte Mensch. Doch jedem der nicht durch solcherlei Fähigkeiten beglückt wurde, rate ich, so spasslos das klingen mag zu Disziplin und Planung, wenn man ernsthaft am Pokern Interesse haben sollte und sich auch einen Namen machen will bzw. das ein oder andere Turnier gewinnen will.

Man sollte damit beginnen eine Strategie zu entwickeln, wie man sich das Pokerspielen auf die richtige Weise einverleiben kann. Und so wichtig die Pokertheorie ist, ohne Praxiserfahrung, schafft es kein Mensch der Welt ein guter Pokerspieler zu werden. Es geht darum das richtige Gleichgewicht zwischen Theorie und Praxis zu finden. Theorie gibts in Büchern oder völlig kostenlos zum Beispiel… genau hier ;) Für Praxiserfahrungen muss man schon sein Hinterteil hochbekommen und mit Freunden reale Pokerturniere spielen, und wenn es nur um Centstücke geht, man lernt dadurch mehr wie bei noch so teueren Internetturnieren.

Um ein Handwerk zu erlernen erfordert es Disziplin. Und Pokern kann man, wenn man so will als Handwerk bezeichnen. Wer beim Pokern keine Disziplin zeigt verliert schnell einiges an Geld, selbst wenn er noch so viel Lexikonwissen über Poker besitzt. Denn wer sich nicht zügeln kann wird, trotz Wissen, übermütig und verzockt Auto und Haus. ;)

Also: Wissen kombiniert mit Disziplin führt zum Erfolg. Es geht nicht darum ein Vollprofi mit Auszeichnung zu werden, sondern am Anfang ersteinmal Fähigkeiten zu entwickeln die notwendig sind damit Pokern erst so richtig Spass macht und dann auch durchaus dem ein oder anderen ein zusätzliches Einkommen beschert.

Erfolgsmenschen sind im Grunde genommen genau die Menschen die genannte Fähigkeiten besitzen.

By admin | January 11, 2007 - 8:25 pm
Posted in Category: Pochen, Pochen allgemein

Pochen ist eigentlich keine Pokervariante. Vielmehr ist es der Ursprung von Poker und dessen Varianten. So ist Pochen ein sehr altes Kartenspiel, was von fränzösischen Auswanderern (dort “Poque? genannte) nach Amerika kam. Dort entwickelte sich dann aus Pochen das Pokerspiel (to poke = auf deutsch pochen). Erstmals fand Poque Erwähnung 1441 in Straßburg.

Die Spielregeln:

Pochen ist für drei bis sechs Personen ausgelegt, normalerweise spielt man mit französischen Spielkarten, es können aber auch deutsche Spielkarten verwendet werden. Man spielt mit einem Paket von 32 oder 52 Karten.
Um Pochen zu spielen benötigt man ebenfalls ein sogenanntes Pochbrett, welches die Einsätze für Ass, König, Dame, Bube, Zehn, Maiage, Sequenz und Poch aufnimmt. Bevor es los geht wird von jedem Spieler eine Marke in jedes Feld des Brettes gesetzt. Anschließend erhält jeder Spieler 5 Karten. Dann wird eine Karte vom Talon aufgedeckt, sie bestimmt die Farbe des Trumpfes ( auch Atout genannt). Nach dem Teilen folgt das sogenannte Melden bzw. Ansagen der Figuren: Alle Spieler die ein Trumpf angefangen von der 10 bis zum Ass haben, ziehen den Betrag, des entsprechenden Brettfaches ein und zeigen den anderen Spielern Ihre Trumpfkarte.

Falls ein Spieler Trumpf-König UND Trumpf-Dame besitzt erhählt er neben den Inhalten der entsprechenden Brettfächer auch den Einsatz für die Mariage (auf deutsch: Hochzeit) Wenn ein Spieler Trumpf-Neun, Trumpf-Acht, Trumpf-Sieben vorzuweisen hat, bekommt er der Inhalt des Feldes Sequenz.

Einsätze der Felder die nicht nicht geleert werden, verbleiben bis zur nächsten Runde, wobei die Einsätze der nächsten Runde dann noch dazu kommen. So kann es dann passieren das sich in einem Feld eine große Menge an Marken ansammelt, wodurch schon etwas Spannung ins Spiel kommt. Anschließend kommt es erst zum sogenannten Pochen, das im Grunde einem Pokerspiel entspricht jedoch noch nicht so komplex aufgebaut ist.
Wer zwei oder mehr Karten vom gleichen Rang besitzt (auch Kunststück genannt) darf pochen, was er auch sogleich kundtut.(“Ich poche?). Jetzt setzt er eine beliebige Zahl an Marken in das Pochfeld des Brettes.

Wer nun meint ein besseres Kunststück zu besitzen kann nun sagen: “Ich halte!? Er muss nun die gleiche Anzahl an Marken setzen. Wenn er will kann er im selben Zug auch gleich noch “nachpochen?, also den Einsatz erhöhen. So geht es nun reihum weiter, wie beim Poker, wer meint nicht mithalten zu können passt und steigt somit aus dem Pochen - zumindest in dieser Runde – aus. Das am niedrigst gewertete Kunststück sind Paare (zwei Gleiche) gefolgt von Gedritte (drei Gleiche), das höchst gewertete sind Gevierte ( vier Gleiche). Der Kartenrang entscheidet wenn es zu gleichartigen Kunststücken kommt. Wenn es zu gleichen Paaren kommt, gewinnt derjenige welcher die Trumpffarbe in seinem Paar hat. Wie beim Poker kann man auch beim Pochen den Inhalt des Poch-Feldes gewinnen wenn alle anderen Spieler aussteigen, man braucht dann sein Blatt nicht vorzuzeigen.

Auf die Poch-Phase folgt das Ausspielen. Wer als Gewinner aus der Poch-Phase hervorgegangen ist beginnt und spielt eine beliebige Karte aus. Derjenige der nun die im Range nächsthöhere Karte derselben Farbe besitzt, legt diese auf die ausgespielte Karte. So wird fortgefahren bis die Kette mit dem entsprechenden Ass vervollständigt wird oder kein Spieler mehr eine passende Karte besitzt.

Derjenige der die letzte Karte gelegt hat, darf nun mit einer beliebigen Karte, eine neue Kette beginnen. So wird weiterverfahren bis ein Spieler alle seine Karten ausgespielt hat und somit gewonnen hat. Jetzt müssen alle Spieler Marken in der Anzahl Ihrer auf der Hand befindlichen Karten dem Gewinner überreichen.

By admin | January 10, 2007 - 10:53 am
Posted in Category: Bet Frequency, Poker Allgemein

Die so genannte „Bet Frequency“ beschreibt, ob ein Spieler „tight“ oder „loose“ spielt. Ein tighter Spieler ist wenig Risikobereit und spielt wenig Starthände bevor er floppt (Flop: die ersten drei Gemeinschaftskarten bei Texas Hold’em bzw. die zweite Einsatzrunde; ein Spieler floppt bedeutet, dass er mit diesen drei Karten und den zwei Karten auf der Hand – den Starthänden (die ersten werden Starthände genannt, danach sind es die Hole Cards) - ein Blatt „trifft“).

Spielt ein Spieler loose, so spielt er viele Blätter. Die Wettfrequenz wird in Prozent gemessen. Je niedriger diese Prozentzahl ist, desto tighter ist der Spieler. Der normale Prozentsatz eines tighten Spielers schwankt zwischen 20 und 30% und ist eher niedriger als höher. Alles darüber bezeichnet man schon als loosen Spieler. Auf lange Sicht heißt es, sollte man an einem großen Pokertisch mit acht bis zehn Spielern (longhand Spiele) eher tight spielen. Das heißt selektiv aber aggressiv. Die Bet Frequency ist also nur bei longhand Spielen interessant. Bei shorthand Spielen, das heißt an Tischen mit sechs Spielern oder weniger, genauso wie beim online Poker kann man auch mit einer loosen Spielweise hohe Gewinne erzielen. Beim online Poker ist es sogar so, dass die meisten Spieler eine Bet Frequency von ca. 80% haben.

Gemeinschaftskarten findet man beim Texas Hold’em oder beim Omaha Hold’em vor. Sie bestehen aus dem Flop (die ersten drei Karten, die auf dem Tisch sind), dem Turn und dem River. Jeder Spieler kann diese Karten für sein Blatt benutzen. Aus den zwei Karten auf der Hand und den Gemeinschaftskarten wird dann das höchste Blatt ermittelt, welches gewinnt.

Ein Beispiel:

Es sind zwei Spieler. Spieler a) hat K3 auf der Hand und Spieler b) 99. Der Flop besteht aus AA3. Würde man jetzt aufhören, würde Spieler b) gewinnen, da sein Doppelpaar AA99 mit dem Kicker 3 höher ist als das Doppelpaar von Spieler a) mit AA33 mit dem Kicker K. Nun Kommen aber als Turn und River noch zwei T dazu. Spieler b) hat nun folgendes Blatt: AATT9 und Spieler a) AATTK. Spieler a) gewinnt damit diese Runde, weil er den höheren Kicker hat.

By admin | - 10:50 am
Posted in Category: Hole Cards, Poker Allgemein

Hole Cards sind das genaue Gegenstück zu den Gemeinschaftskarten. Beim Texas Hold’em sind es genau die zwei Karten, die jeder Spieler verdeckt erhält. Beim Omaha Hold’em sind es genau die zwei Karten, die jeder Spieler sich aus den vier zuvor erhaltenen verdeckten Karten aussucht. Üblicherweise lässt man diese Karten verdeckt auf dem Tisch liegen und vergewissert sich nur gelegentlich – hier bietet sich erfahrenen Pokerspielern die Gelegenheit zu bluffen, einen Bluff zu erkennen oder seine Mitspieler einzuschätzen. Werden im Flop zum Beispiel drei Herzen aufgedeckt und ein Spieler schaut seine Karten an, kann man davon ausgehen, dass er zumindest eine rote Karte hat und er sich nur vergewissert ob es Herz oder Karo ist.

By admin | January 9, 2007 - 7:28 pm
Posted in Category: Draw Poker, Draw Poker Allgemein

Obwohl Draw Poker die wahrscheinlich bekannteste Pokervariante ist, wird sie heutzutage immer weniger gespielt und muss Platz machen für Texas Hold’em & Co. Draw Poker erfreute sich vorallem im Wilden Westen großer Beliebtheit und war die bevorzugte Pokervariante, der harten Burschen bei ihrer allabendlichen Pokerrunde mit Colt im Anschlag. Beim Karten aussteilen kommt es auf die Spieleranzahl an. Bei 4 oder weniger Wettstreitern wird meist mit 32 Blatt gespielt. Bei mehr als 4 Spielern wird häufig zu einem Paket mit 52 Blatt gegriffen. Dies ist aber nicht zwingend, es kann auch mit 2 oder 3 Personen mit 52 Blatt gespielt werden, ganz nach Belieben der Mitspieler. Der Geber der ersten Runde wird durch Austeilen der Karten ermittelt: Derjenige welcher als erster ein Bube ausgeteilt bekommt ist der Glückliche. Das Recht zu geben wechselt dann nach dem Spiel im Uhrzeigersinn.

Nachdem man die einzelnen ausgeteilten Karten, 5 an der Zahl, erhalten hat, werden die restlichen Karten verdeckt als Talon in die Mitte des Spieltisches gelegt. Ziel ist natürlich auch bei dieser Pokervariante die höchste Poker-Kombination zu erhalten, bzw. durch bluffen und Täuschung die anderen Spieler zum Austieg zu bewegen. Der Grundeinsatz wird vor dem Spiel festgelegt und dieser wird auch vor dem Spiel in den Pot (Ante) gelegt. Geht die erste Wettrunde zu Ende kommt es zum Kartentausch (Draw), daher der Name dieser Pokervariante. Dabei sucht sich der Spieler die ihm wertlos erscheinenden Karten aus und tauscht sie gegen neue Karten vom Talon. Abgelegte Karten werden nicht wieder unter den Talon gemischt und dürfen auf keinen Fall wieder aufgenommen werden. Normalerweise können bis zu 4 Karten ausgetauscht werden, doch auch dies ist nur eine Richtlinie, vor dem Spiel kann man sich auch auf 3 oder 5 Karten einigen.

Falls einmal die Karten des Talons nicht ausreichen um alle Spieler mit neuen Karten zu versorgen werden alle aussortierten Karten mit der letzten Karte des Talons (die niemals ausgeben wird) gemischt und danach weiter nach Bedarf ausgeteilt. Nach dem Kartentausch beginnt die zweite Wettrunde. Als erster spricht, wer in der letzten Runde als letztes erhöht hat. Falls keine Erhöhung stattgefunden hat, spricht der Eröffner der ersten Runde.

Nach dem Kartentausch folgt eine zweite Wettrunde. Der Spieler, der in der ersten Wettrunde zuletzt erhöht hat, bzw. falls keine Erhöhung stattgefunden hat, der Eröffner der ersten Wettrunde, muss als erster sprechen. Wenn alle Spieler aussteigen muss der übriggebliebene Gewinner sein Blatt nicht zeigen, wenn er dies nicht wünscht.

Falls nach der zweiten Wettrunde 2 oder mehr Wettstreiter noch im Spiel sind, kommt es zum Showdown, bei dem derjenige der als letztes erhöht hat bzw., falls dies nicht der Fall ist derjenige der die letzte Wettrunde eröffnet hat, seine Hand vollständig vorzeigen muss. Nun folgen alle restlichen Spieler und beginnen ihre Karten ebenfalls aufzudecken. Die höchste Hand gewinnt und erhält den Pot. Wenn Spieler gleichwertige Kombinationen haben wird der Pot unter diesen aufgeteilt. Falls alle Spieler ausser einer folden, gewinnt der übriggebliebene den Pot.

 

Wichtiger Hinweis:
Aufgrund des GlücksspielStaatsvertrag (GlüStV) vom 1.1.2008 ist es für Bürger aus Deutschland verboten an Online Poker oder anderen Glückspielen teilzunehmen.

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